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Knarf Rellöm

Aus Dithmarschen-Wiki

--Ditschie (Diskussion) 12:05, 17. Okt. 2016 (CEST)

Knarf Rellöm alias Frank Möller ist ein deutscher Musiker. Sein Künstlername ist ein Ananym seines Namens Frank Möller.

Inhaltsverzeichnis

Persönliche Angaben

  • Geburtsdatum: (* 1962 in Burg)

Leben

  • Ende der 80er bis Anfang der 90er-Jahre war er Sänger der vielversprechenden Hamburger Band "Huah!", die zur ersten Welle der Hamburger Schule gezählt werden.
  • Daneben verdingte er sich als Roadie für die Kollegen von "Blumfeld" und "Die Goldenen Zitronen", die ihm nach der Auflösung von "Huah!" einen Posten in der Band anboten. Er soll dieses Angebot mit der Begründung abgelehnt haben, man solle doch besser mal endlich eine Frau in die Band holen – ein gutes Beispiel für Rellöms politische Einstellung. Stattdessen zog er ein paar Jahre durch die Republik (und darüber hinaus) und nahm hier und da Songs mit verschiedenen Künstlern auf, die 1997 auf dem Album "Bitte vor R.E.M. einordnen" erschienen. Für dieses Album wählte er das Pseudonym "Ladies Love Knarf Rellöm", jede weitere Veröffentlichung sollte fortan unter einer anderen Abwandlung seines Künstlernamens erscheinen.
  • Zwischenzeitlich war er Gitarrist der "Mobylettes".
  • 2010 gründete er gemeinsam mit seinen langjährigen Weggefährten Guz ("Die Aeronauten") und Bernadette Hengst die Band "Die Zukunft".

Diskografie

  • 1990: Huah! – Was machen HUAH! Jetzt?
  • 1992: Huah! – Scheiß Kapitalismus
  • 1997: Ladies Love Knarf Rellöm – Bitte vor R.E.M. einordnen
  • 1999: Knarf Rellöm ISM – Fehler is King
  • 2004: Knarf Rellöm with the Shi Sha Shellöm – Einbildung ist auch ne Bildung
  • 2006: Knarf Rellöm Trinity (mit DJ Patex und Viktor Marek) – Move Your Ass and Your Mind Will Follow
  • 2008: Knarf Rellöm Trinity – Internet Vinyl
  • 2010: Die Zukunft – Sisters & Brothers
  • 2014: Umherschweifende Produzenten – Elektronische Musik
  • 2015: A Tribe Called Knarf – Es ist die Wahrheit obwohl es nie passiert ist

Kompilationsbeiträge (= eine Zusammenstellung verschiedener einzelner Musikstücke unter einem Gesichtspunkt)

  • "Der Idiot" auf der CD "Bessere Zeiten klingt gut", 1996, als Avanti Knarf Rellöm (L'Age D'Or).
  • "Ich Weiß Nicht, Warum Ich Tu" auf der CD "Komm Küssen - Kompilation #3", Beilage zum Komm Küssen-Fanzine, 1997 als Ladies Love Knarf Rellöm.
  • "Warum Paradies der Ungeliebten ein Scheißtitel ist" auf dem "Paradies der Ungeliebten"-Sampler, 1998
  • "Mr. Blue" auf dem "Liebe & Herzschmerz"-Sampler, 2001 (Lieblingslied Records).
  • "Internet Killed The Videostar - Jan Delay Remix 98" auf der CD "Operation Pudel 2001", 2001 (L'Age D'Or).
  • "Bis auf weiteres eine Demonstration" auf der ZickZack Labelcompilation (ZickZack, 2002)
  • "Null – Eins" Spex-CD #37, 2004.
  • "Autobiographie einer Heizung" Müssen Alle Mit (Ewig Schön) (Tapete Records, 2004)
  • "Roc-Stars" auf Müssen Alle Mit 2, 2004 (Tapete Records).
  • "Roc-Stars" auf 'Neue Helden 2', 2004 (Universal).
  • "How I Wrote Mark E. Smith" auf "Perverted by Mark E. – A Tribute to The Fall", 2004 (ZickZack).
  • "Arme Kleine Deutsche" auf "I Can't Relax In Deutschland", 2005 (Unterm Durchschnitt).
  • "AKD" auf Spex-CD #68, 2006.
  • "Autobiographie Einer Heizung" auf der "Süddeutsche Zeitung Diskothek - Ein Jahr Und Seine 20 Songs - 1997", als Ladies Love Knarf Rellöm, 2006.
  • "Ansage" auf A Tribute to… Die goldenen Zitronen, 2006.
  • "On My Radio (What's That Music FM4 Version)" auf der 'FM4 Soundselection 16', 2007, als Knarf Rellöm Trinity (Sony BMG).

Charakter

Rebellische Texte mit viel Sprachwitz, eingepackt in wummernde Bässe und elektronische Experimente plus jede Menge Rock'n'Roll-Gitarren machen nicht nur die Platten zu einem musikalischen Hörgenuss. Für seine Live-Shows ist der Mann längst legendär, und gemeinsam mit DJ Patex (Groove it, Baby) und Viktor Marek (Elektronik-Gott) rumpelt er laut und mit einer gesunden Portion Selbstbewusstsein jede Bühne, egal wie groß sie ist.

Knarf Rellöm in eine Schublade zu stecken, fällt schwer. Rock'n'Roll steht an erster Stelle, gepaart mit Soul-Punk, Elektronik und Country-Style. Tanzbare Disco-Schwünge sind auch zu hören sowie bittersüße Liebesballaden.

Die Presse/Zitate

  • “Es gibt keine Musik mit solch subversiven Potential wie diese." (INTRO)
  • “Richtige, schlaue Unterhaltung für fortgeschrittene Ohren" (Go, München)
  • “Trost und Mut und neue Wut" (ME/Sounds)
  • “Hinreißendes Patchwork aus Soul, Funk, Disco, House und Punk" (Kreuzer, Leipzig)
  • “...das kalauernde Schandmaul" (Schädelspalter, Hannover)
  • “Ebenso boshafte wie witzige Attacke gegen selbstgerechte Rockklischees und öde Pop-Posen." (Bielefelder)
  • “Macht nachdenklichen wie spielerischen Großstadt-Pop" (Augsburger Allgemeine)
  • “Lust auf Angriff-Großpackung Kritik" (TAZ)
  • “Punkig-dadaistisch verdreht Knarf Rellöm Sinn und Sinne" (Neue Züricher Zeitung)

Weblinks


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