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Sander, Jil

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Jil Sander (* 27. November 1943 in Wesselburen als Heidemarie Jiline Sander) ist eine international bekannte deutsche Modeschöpferin mit Wohnsitz in Hamburg. Sie ist für ihre als klar und zeitlos bezeichnete, aber dennoch elegante Mode berühmt. Für ihren minimalistischen Stil erhielt Sander den Beinamen "Queen of less". Sie wird außerdem "Kaschmir-Queen" genannt.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Der Jil-Sander-Look

Der Umstand,dass ihre Mode untereinander und mit Mode anderer Designer kombinierbar ist, machte sie als Erfinderin des "Zwiebellooks" weltbekannt.

Die Neunziger

Ehrungen

Sie wurde 1997 für ihren deutsch-englischen Sprachmix vom Verein Deutsche Sprache kritisiert und mit dem Titel „Sprachpanscher des Jahres“ bedacht. Der Preis bezog sich auf das folgende Zitat in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 22. März 1996:

"Ich habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe verstanden, dass man contemporary sein muss, das future-Denken haben muss. Meine Idee war, die hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden. Und für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, dass man viele Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch supported. Der problembewusste Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten. Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muß Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils."

Ein Traktat von Bernhard von Oberg

Von Wesselburener Sprach- und Flickschustern
Bernhard von Oberg
Wer die 83 Kilometer Seedeich von Brunsbüttel aus gesehen senkrecht wie Hans-Guck-in-die-Luft zurücklegt, befindet sich unversehens im Weltall. Dass er sich dort befindet, ist nicht Schuld der NASA, die genau festgelegt hat, wo das Weltall beginnt, 50 Meilen über Normal Null. Schuld daran hat der Hamburger Philipp von Zesen, der im 17. Jahrhundert das Fremdwort Universum mit Weltall verdeutschte. Darum beginnt 83 Kilometer über Brunsbüttel das Weltall. Philipp von Zesen forderte eine Sprache, die wie das Land ist, ersetzte das Komma kurzerhand durch den Beistrich sowie die Orthographie durch die Rechtschreibung. Mit der Alternative zum Nonnenkloster als „Jungfernzwinger“, dem „Meuchelpuffer“ für Pistole oder der „Blitzfeuererregung“ für die Elektrizität setzte sich der Sprachpurist nicht durch.

Immerhin fand Zesen Nachahmer wie den „Verein Deutsche Sprache“, der 1997 auf die Idee kam, den „Sprachschuster des Jahres“ zu wählen. Als erster Schuster wurde eine Schusterin in die Sprachhandwerksrolle eingetragen, am 27. November 1943 geboren in Dithmarschen, Hebbelstadt: Modemacherin Heidemarie alias Jil Sander überzeugte den Verein mit folgender in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 22. März 1996 abgedruckten Ausführung: „Ich habe vielleicht etwas Weltverbesserndes. Mein Leben ist eine giving-story. Ich habe verstanden, dass man contemporary sein muss, das future-Denken haben muss. Meine Idee war, die hand-tailored-Geschichte mit neuen Technologien zu verbinden. Und für den Erfolg war mein coordinated concept entscheidend, die Idee, dass man viele Teile einer collection miteinander combinen kann. Aber die audience hat das alles von Anfang an auch supported. Der problembewusste Mensch von heute kann diese Sachen, diese refined Qualitäten mit spirit eben auch appreciaten. Allerdings geht unser voice auch auf bestimmte Zielgruppen. Wer Ladyisches will, searcht nicht bei Jil Sander. Man muss Sinn haben für das effortless, das magic meines Stils.“

Über Dichter, erinnert sich Hebbel, hörte man in den Bürgerschulen sprechen wie von den Pyramiden Ägyptens oder der vergangenen Herrlichkeit Griechenlands, das dachte man sich alles in Raum und Zeiten gleich fern. So fern wie die giving-story von Jil Sander, möchte man ergänzen. Es war wohl diese Abgeschiedenheit von der Welt, die der Dramatiker Hebbel und die Dame Sander hinaus in die Fremde zog. Missverständnisse nahm man gerne in Kauf.

Vor Ort blieben die Gammerats. Als Wesselburener Amtsdiener war Gammerat, der Flick-Schuster, so Hebbel, der seinsollende Schrecken aller Diebe, wenn er als Nachtwächter wie im Mittelalter mit Rätelwag (Schnurre) und Morgenstern gemächlich seine Runden um den Zwiebelturm der Kirche drehte.

Weblinks

Bilder von Jil Sander


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