Jakobus-Kirche
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Backsteinsaalbau
Die Jakobus-Kirche in Brunsbüttel wurde als einschiffiger Backsteinsaalbau 1678 errichtet. Nach einem Brand 1719 zwischen 1723 und 1726 neu aufgebaut. Hierauf weisen die eisernen Zahlen an der Aussen-Stirnseite hin. Das Boie-Epitaph wurde um 1590 errichtet, der Altaraufsatz Mitte 17. Jahrhundert aus der Glückstädter Schloßkapelle.
Königsloge
Eine Loge war für den dänischen König reserviert. Das Steintaufbecken mit hölzernem Deckel um 1700.
Marcussen-Orgel
Die "Marcussen-Orgel" wurde 1869 eingebaut und 1926 durch Prospektpfeifen ergänzt. Die Jakobus-Kirche verfügt über ein zweistimmiges Geläut im Dach unterhalb des Turmes, eine Glocke von 1736 wurde 1842 umgegossen, eine jüngere stammt aus Lübeck (1928).
Jakobs-Weg
Die Jakobus-Kirche erhielt ihren Namen wie alle Kirchen, die sich am Jakobs-Weg der sogenannten Schweden-Route befinden. Heute werden noch die Via Jutlandica (Ochsenweg)und die Via baltica als Pilger-Route benutzt. Inzwischen gibt es wieder zwei ausgeschilderte Jakobswege Schleswig-Holstein, die von Dänemark kommend, teilweise dem Ochsenweg folgend, sich in Schleswig teilen. Der westliche führt bis zur Elbe bei Glückstadt. Der östliche führt über Eckernförde, Kiel, Preetz und Plön nach Lübeck.
Für eine Wiederbelebung setzt sich Frau Wiebke Fischer ein: Wer das Jakobswegprojekt unterstützen möchte, auch als Sponsor, kann sich bei Wiebke Fischer unter Tel. 04342/ 86544 melden.
Stirnseite mit Jahreszahlen. 1678. Fotos: Jens Rusch |
Der Jakobus-Skulpturen-Park
Die Arbeiten stammen von einem kleinen Symposium der Bildhauerklasse von Jan Koblasa ( Muthesius-Schule Kiel ) und sorgten mehrfach für eine Polarisierung unter den Anwohnern.
Fotos: Jens Rusch |
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Bestellmöglichkeiten
- Lexikon des Jokobswegs von Andreas Drouve













