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Hilfsaktionen für Flüchtlinge in Dithmarschen

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Inhaltsverzeichnis

Die Empfänger der Benefiz-Erlöse

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Von Links: Alexander Rose von Hoelp, Elke Schmidt-Wessel von der VHS und mit dem Moin Refugees-Tischört Bernd Brandt von "Brunsbüttel hilft".
Dann folgt der Veranstalter, unser Ex-Bürgermeister Wilfried Hansen von der Bürgerstiftung und ganz rechts für unser gesamtes Organisations-Team stellvertretend Rainer Keiemburg.

Benefiz-Konzert MOIN REFUGEES in Brunsbüttel:

Acht Bands und Interpreten, darunter so prominente Künstler wie der Hamburger Kultbarde Lotto King Karl („Hamburg meine Perle“) und die deutsch-britische Rocklegende Lake („More than a feeling“), stellen sich am kommenden Sonnabend, 24. Oktober, im Elbeforum in den Dienst der guten Sache. Sie wollen unter den Motto „Moin Refugees“ ein Zeichen setzen in der Flüchtlingskrise – aber mit ihren Auftritten vor allem helfen. Und zwar denen, die sich aktuell in der Region darum bemühen, die Folgen des Flüchtlingsansturms zu bewältigen.

„Wir helfen den Helfern“, macht Rainer Keiemburg die Marschroute deutlich. Der Leiter des Brunsbütteler Total-Werks gehört zum Organisationsteam, das binnen kürzester Zeit das Festival auf die Beine gestellt hat. Auch Keiemburg betrachtet die aktuelle Entwicklung mit Sorge. Und auch er hat keine Patentlösung parat, wie die Krise zu bewältigen ist. Dennoch: Die Augen vor der Situation zu verschließen, kommt für ihn wie für seine Mitstreiter nicht in Frage. „Wir müssen schauen, wie wir als Gesellschaft am Besten mit der Situation umgehen können, und zwar zum Wohle aller.“

Deshalb stand schnell fest, denen beizuspringen, die sich aktuell nach Kräften mühen, die Folgen des Flüchtlingsansturms in den Griff zu bekommen. Da ist zum Beispiel HOELP. Die gemeinnützige Einrichtung, die in Dithmarschen Tafeln und Sozialkaufhäuser betreibt, muss dem wachsenden Ansturm Bedürftiger Herr werden. Und dies, ohne dass die „Stammkundschaft“ darunter zu leiden hat. Jens Rusch, Initiator des Konzerts, weiß um die Ängste der Menschen, die bedürftig sind und nun fürchten, vom Schlitten zu fallen. Er betrachtet mit Sorge, dass vermehrt versucht werde, Ängste zu schüren, um politisch daraus Kapital zu schlagen. „Da werden Bedürftige gegeneinander ausgespielt. Auch hier gilt es ein Zeichen zu setzen.“

Mit den Eintrittseinnahmen des Festivals soll zudem die Integrationsarbeit der Volkshochschule unterstützt werden. Diese bietet seit geraumer Zeit nicht nur Sprachkurse verschiedenster Niveaustufen an, sie ist auch zu einer Anlaufstelle für Flüchtlinge geworden, leistet praktische Alltagshilfe, übersetzt etwa wichtige Dokumente oder organisiert Fahrdienste. Auch die VHS ist auf Spenden angewiesen, denn das Land finanziert lediglich die sogenannten Staff-Kurse (Starterpaket für Flüchtlinge). Alle anderen, vertiefenden Sprachkurse muss die VHS selbst finanzieren, wobei die Teilnehmer nur einen verschwindend geringen Beitrag zahlen. „Doch Sprache ist der Schlüssel zur Integration“, sagt Keiemburg. Deshalb soll auch die VHS vom Benefizerlös profitieren.

Mit seinem Integrationscafé hat der Anfang des Jahres gegründete Verein „Brunsbüttel hilft“ aktuell ein Großprojekt vor der Brust. Bereits im November soll die Einrichtung in der Koogstraße ihre Türen öffnen. Knapp 300 Flüchtlinge leben aktuell in der Schleusenstadt, viele von ihnen werden ehrenamtlich von Mitgliedern des Vereins betreut, bekommen von ihnen Alltagshilfe und vielfältige Unterstützung, etwa bei Behördengängen. Das Café soll Treffpunkt sein für Flüchtlinge, Sprachpaten und Alltagshelfer. Ziel ist die möglichst schnelle Integration. Deshalb werde das Café allen Interessierten offen stehen. „Es geht nicht ohne ein Miteinander, deshalb wollen wir auch dieses Projekt unterstützen, das von vielen engagierten Ehrenamtlern aus der Stadt getragen wird“, so Keiemburg.

Gut angelaufen sei die Paten-Karten-Aktion, freut sich Jens Rusch. „Uns hatten ja bereits im Vorfeld Anfragen erreicht, ob auch die Möglichkeit bestünde, Eintrittskarten zu kaufen und diese dann Flüchtlingen zukommen zu lassen.“ Viele Kartenkäufer hätten seit dem Vorverkaufsstart davon Gebrauch gemacht und gleich ein oder zwei weitere Karten mit gekauft. „Und es gab auch einige, die am Wochenende leider verreist sind, auf diesem Wege aber unsere Sache unterstützen wollen.“ Bernd Brandt, Vorsitzender des Vereins „Brunsbüttel hilft“, wird sich jetzt daran machen, die Karten an interessierte Flüchtlinge zu verteilen. „Viele freuen sich schon auf diesen Abend“, so Brandt.

Das Festival beginnt am Samstag, 24. Oktober, um 18 Uhr (Einlass 17 Uhr). Für Musik sorgen in Wechsel auf zwei Bühnen Abi Wallenstein, Beliaz, Norman Keil, Lotto King Karl, Jack Broadbent, Lake, AlmostNew und Pay Pandora.

Der Vorverkauf läuft noch bis Freitag bei den Reisebüros Biehl in Heide, Brunsbüttel und Itzehoe, außerdem in Brunsbüttel im Elbeforum, bei Schopf und in der Galerie Rusch. Karten sind zum Preis von 25 Euro erhältlich, die Vorverkaufsstellen verzichten allesamt auf Gebühren, so dass die gesamten Eintrittseinnahmen dem Benefizzweck zugute kommen. Eintrittskarten sind auch online erhältlich unter www.moin-refugees.de.


LAKE NORMAN KEIL ABI WALLENSTEIN JACK BROADBENT PAY PANDORA BELIAZ

Thema Sprachförderung

Dieses teilte uns die VHS mit:

Alle Sprach- und Orientierungskurse laufen bei der VHS knapp unter Deckungsbeitrag, d.h. man deckt damit in der Regel nicht einmal die direkten Kosten, die vor allem in Honoraren bestehen. Es gibt tatsächlich eine ganze Reihe von Sprachpatenschaften, und die sind auch toll, aber der systematische Spracherwerb - der notwendig ist, um irgendwann eine B1-Sprachenprüfung zu bestehen, die für ein dauerhaftes Bleiberecht Voraussetzung ist - ist fast immer nur über ein DaZ-Kurssystem ("Deutsch als Zweitsprache") gewährleistet. Diese ganze Thematik wird allerdings auch dadurch verkompliziert, dass es nicht genug Kursleiter gibt. Natürlich kann man über Anreize für zukünftige DaZ-Lehrer, etwa Übernahme von Qualifizierungskosten, nachdenken.


Konzert "Moin Refugees"

Initiiert durch die Organisatoren der Wattolümpiade, angewachsen durch kompetente Freunde und Unterstützer, soll am Samstag, den 24. Oktober 2015 im Elbeforum Brunsbüttel eine Benefiz-Konzert stattfinden. Der Erlös soll in voller Höhe Flüchtlingen vor Ort als Ersthilfe und zur kompetenten Sprachförderung zugute kommen.

Veranstalter wird die Bürgerstiftung Brunsbüttel.

Die Erlöse gehen an den Verein "Brunsbüttel hilft", der bereits in der Flüchtlingsbetreuung aktiv ist und an die VHS, zweckgebunden zur Förderung ihrer Sprachförderungsprogramme für Flüchtlinge.


Kontaktadressen "Hilfe für Flüchtlinge"

Quelle: Boyens Medien
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