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Hennstedt

Aus Dithmarschen-Wiki

Hennstedt ist eine Gemeinde im Amt Kirchspielslandgemeinden Eider, Kreis Dithmarschen.

St. Secundus Kirche in Hennstedt

Inhaltsverzeichnis

Basisdaten

  • Höhe: 8 m ü. NHN
  • Fläche: 21,94 km²
  • Wie viele Einwohner hat Hennstedt?
Hennstedt hat 1.943 Einwohner davon sind 965 männlich und 978 weiblich (Stand: 31. Dezember 2016)
Bevölkerungsstand in Hennstedt am 31.12.
* 2000: 1.831
* 2001: 1.835
* 2002: 1.844
* 2003: 1.848
* 2004: 1.884
* 2005: 1.885
* 2006: 1.952
* 2007: 1.925
* 2008: 1.941
* 2009: 1.928
* 2010: 1.924
* 2011: 1.954
* 2012: 1.929
* 2013: 1.939
* 2014: 1.957
* 2015: 1.949
  • Postleitzahl (PLZ): 25779
  • Vorwahl: 04836
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeisterin: Anne Riecke (FDP)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Hennstedt


Wappen

Wappen von Hennstedt
  • Wappengenehmigung/ -annahme: 14.02.2005
  • Flaggengenehmigung/ -annahme: 14.02.2005
  • Entwurfsautoren: Nagel, Uwe, Bergenhusen
  • Wappenfiguren:
* Rad
* Weidenzweig
* Wellenbalken

Wappenbeschreibung

Unter grünem eingebogenen Schildhaupt, darin ein silberner Wellenbalken, in Gold ein achtspeichiges rotes Rad zwischen zwei leicht gesenkten, unten gekreuzten grünen Weidenzweige

Historische Begründung

Die Gemeinde Hennstedt liegt in den Naturräumen Eiderstedter und Untereider Marsch sowie der Dithmarscher Geest. Die Farben Grün und Gelb (Gold) sollen auf die naturräumliche Lage hinweisen. Es sind zugleich die Farben des Wappens des Amtes Kirchspielslandgemeinde Hennstedt. Der Ortsname Hennstedt, früher Henstede oder Honstede, lässt sich mit "zur hohen Stätte" übersetzen. (W.Laur 1992) Der Bogen im Schildhaupt bezieht sich auf die Ortsnamendeutung. Die nördliche Grenze der Gemeinde bildet die Eider. Der silberne Wellenbalken im Schildhaupt soll dieses beschreiben. Der Charakterbaum und -Strauch dieser grundwassernahen Landschaft ist die Weide. Zwei gekreuzte Weidenzweige sollen darauf hinweisen. Die zahlreichen Laubblätter sollen zugleich das vielfältige Vereinsleben in der Gemeinde widerspiegeln. Das rote Rad bezieht sich auf die hohe Mobilität der Einwohner von Hennstedt, die als Pendler außerhalb ihrer Arbeit nachgehen. Es soll zugleich ein Symbol für das Handwerk sein, das in diesem Ort eine lange Tradition hat. Die Speichen beziehen sich auch auf die Ortsteile, Siedlungen und Gehöfte von Hennstedt.


Wetter in Hennstedt

Aktuell

Das Wetter in Hennstedt

Wetterarchiv

Das Wetter in Hennstedt seit 1985

Unwetterwarnungen

Unwetterwarnung für Hennstedt


Geografie

Wo liegt Hennstedt?

Hennstedt liegt im Norden Dithmarschens, etwa vier Kilometer südlich der Eider. Die Gemeinde befindet sich am Rand von Marsch und Gesst in der Eider-Treene-Niederung, dem größten Moor- und Feuchtwiesengebiet Schleswig-Holsteins.

Ortsteile

  • Apeldör,
  • Busch,
  • Feierabend,
  • Horst,
  • Julianka,
  • Kleverweg,
  • Kummerfeld,
  • Neuhof und
  • Pferdekrug

Nachbargemeinden


Angemessene Miete in Hennstedt

Da die Gemeinde Hennstedt zum Amt Kirchspielslandgemeinden Eider gehört beträgt die angemessene Miete (Kaltmiete inkl. Betriebskosten ohne Heizkosten) für

1 Person: 301,50 €
2 Personen: 345,60 €
3 Personen: 399,75 €
4 Personen: 455,60 €
5 Personen: 475,95 €
jede weitere Person: 50,10 €

Quelle


Politik

Von den 13 Sitzen in der Gemeindevertretung hat die CDU seit der Kommunalwahl 2013 vier Sitze, die Wählergemeinschaft vier Sitze und die FDP hat fünf Sitze.


Ergebnisse der Kommunalwahl am 6. Mai 2018

  • CDU 31,2% (4 Stimmen)
  • FDP 44,4% (6 Stimmen)
  • WGH 24,4% (3 Stimmen)

Protokolle der Gemeindevertreter-Sitzungen und Ausschüsse

Schaust Du!

Landtagswahlen

Die Ergebnisse der Landtagswahlen in Hennstedt ab 2005 befinden sich außerhalb dieser Seite. Es werden alle Erststimmen und Zweitstimmen aufgelistet.


Vereine und Organisationen


Eiderlandschule

  • Zahl der Schüler: 433 Schülerinnen/ Schüler
  • Zahl der Lehrer: 31 Lehrerinnen/ Lehrer
  • Zahl der Klassen: 19 Klassen

Die Eiderlandschule ist eine Grund- und Gemeinschaftsschule am Standort Hennstedt. Seit 2003 gibt es eine Offene Ganztagsschule unter der Leitung der AWO.

News

Nach den Sommerferien 2016 wird eine Tablet-Klasse eingerichtet. Am 01.08.2016 beschloss die Gemeindevertreter-Versammlung einstimmig, dieses Projekt durch die Gemeinde Hennstedt zu fördern. Der Zuschuß in Höhe von 15.500 € wird durch die Gemeinde zur Verfügung gestellt, jedoch in zwei Tranchen aufgeteilt. Den ersten Teilbetrag in Höhe von 8.000 € erhält die Schule sofort, um für eine der fünften Klasse Tablet-PC's sowie die dazugehörigen Lernprogramme anzuschaffen. Der Restbetrag soll angewiesen werden, wenn sich die Schule für eine Tafel im multimedialen Klassenzimmer entschieden hat, hier stehen bereits Optionen zur Verfügung.

Mit der Einführung soll das pädagogische Angebot ausgebaut und somit die Attraktivität der Schule gesteigert werden. In der Vergangenheit sanken die Schülerzahlen, so dass mittelfristig die Sekundarstufe auf dem Spiel steht.

Die Gemeinde hat weiterhin beschlossen, den Grundschulbereich mit 2.600 € zu fördern, um die Eltern der Schüler zu entlasten.

(Quelle: Dithmarscher Landeszeitung v. 03. August 2016)


Geschichte

  • Der Ortsname Hennstedt, früher Henstede oder Honstede lässt sich mit „Zur hohen Stätte“ übersetzen.
  • Der Ort Hennstedt entstand voraussichtlich mit der Einwanderung der Sachsen in den holsteinischen Raum ab dem 5. Jahrhundert.
  • Die Kirche geht mit ihren ältesten Teilen auf das Jahr 1190 zurück und sie wurde dem hl. Secundus geweiht.
  • Hennstedt wird unter seinen damaligen Namen Hanstede („Zur hohen Stätte“) im Jahre 1281 in einem Vertrag der Dithmarscher Kirchengemeinden mit Hamburg urkundlich erwähnt.
  • Die Reformation und die Lehre Luthers fand Anfang des 16. Jahrhunderts in Hennstedt Eingang.
  • Im Zeitraum von der Reformation bis zum 30-jährigen Krieg war für Hennstedt sowie für Dithmarschen eine Zeit des Friedens und der allgemeinen wirtschaftlichen Blüte.
  • Im nordischen Krieg 1713 wurde Dithmarschen durch Russen, Dänen und Sachsen besetzt. Plünderungen und hohe Abgaben waren eine außergewöhnliche Belastung für die Bevölkerung.
  • 1743 wurde der Hochaltar der Kirche in der Werkstatt von A. H. Burmeister aus Wesselburen errichtet.
  • Im Jahr 1765 brannte ein großer Teil des Dorfes ab, dies führte zu neuen Siedlungsbereichen.
  • Im Jahr 1825 brach der Eider-Deich und viele Häuser und landwirtschaftliche Nutzflächen wurden zerstört.
  • 1844 schlug der Blitz in den Kirchturm ein, so dass dieser nach seinem Brand neu erbaut wurde.
  • 1845 wurde während einer Volkszählung festgestellt, dass es 948 Einwohner gab und an der Schule zwei Lehrer in zwei Klassen (Rectorklasse: 80 Kinder und Elementarklasse: 70Kinder) unterrichten. Das Gewerbe bestand damals zum großen Teil aus landwirtschaftlichen Betrieben, aber es gab auch einige Holz-, Kolonial- und Weinhandlungen und einige Branntweinbrennereien sowie Handwerker aller Art. Zum Ort gehörte auch eine Mühle.
  • 1855 wurde während einer Volkszählung festgestellt, dass es im Kirchspiel Hennstedt 3.570 Einwohner gab. Eingepfarrt waren damals die Ortschaften:
* Apeldör,
* Aukrug,
* Barkenholm,
* Brooklandsschleuse,
* Fedderingen,
* Hehm,
* Hennstedt,
* Högen,
* Holmblock,
* Horst,
* Kiebitzmoor,
* Kleve,
* Linden,
* Lütjenmmoor,
* Nordfeld,
* Norderheistedt,
* Oestermoor,
* Pfahlkrug,
* Pferdekrug,
* Stüde,
* Süderheistedt,
* Westermoor,
* Wiemerstedt.
  • Am 31.07.1880 wurde die Feuerwehr Hennstedt gegründet.
  • Die Taufe der Kirche stammt aus dem Jahr 1887.
  • Am 13.05.1888 bildete die Freiwillige Feuerwehr Hennstedt einen eigenen Musikkorps.
  • In beiden Weltkriegen 1914 - 18 und 1939 - 45 wurden keine großen Schäden in Hennstedt angerichtet. Viele Flüchtlinge fanden nach dem 2. Weltkrieg eine Bleibe in Hennstedt.
  • Erwähnenswert ist, dass in den Jahren 1905 – 1936 eine Kleinbahn durch Hennstedt führte.
  • 26.06.1930 wurde das neue Spritzenhaus der Freiwilligen Feuerwehr Hennstedt eingeweiht.
  • Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Hennstedt aufgelöst. Alle ihre Dorfschaften, Dorfgemeinden und Bauerschaften wurden zu selbständigen Gemeinden/Landgemeinden, so auch ihr Hauptort Hennstedt.
  • Das Bild der Bevölkerung änderte sich über die Jahrhunderte. Ursprünglich nur in der Landwirtschaft tätig, kamen später Handwerker und Gewerbetreibende dazu. Die Industrialisierung im 19. Jahrhundert führte aus einer Notlage heraus zu einer verstärkten Ab- und Auswanderung.
  • Bis heute hat der Trend, dass Hennstedt sich zu einem Wohnort entwickelt, angehalten. Trotzdem hat Hennstedt an Attraktivität in den letzten Jahren gewonnen, einen Anteil hatte auch die Zusammenlegung der Kirchspielslandgemeinde Delve und Hennstedt im Jahre 1970 zum Amt Hennstedt.
  • Am 01.08.2015 wurde das Veranstltungs- und Kulturzentrum "Inne Merrn" eröffnet.

Persönlichkeiten

  • Behrens, Karl (* 22.10.1843 in Büsum), Pastor in Hennstedt und Rellingen
  • Boockholtz, Jürgen Heinr. (* 4.01.1844 in Hennstedt), Dr. med.Arzt in Wedel
  • Heiner Egge
  • Gosau, Rolf
  • Professor Dr. Guldager, Reinhard
  • Hedde, Joh. (* 10.07.1826 in Brunsbüttel), verwundet bei Idstedt, Kirchspielvogt in Hennstedt, Amtsrichter in Nortorf, Amtsgerichtsrat in Altona
  • Hudemann, Ludwig Friedrich (* 3. September 1703 Friedrichstadt an der Eider; † 16. Februar 1770 in Hennstedt) war ein deutscher Dichter. Er schrieb Heldengedichte und Tragödien.
  • Kruse, Joh. Nic. (* 15.07.1852 in Hennstedt), Chemiker in Stettin
  • Micheelsen, Hans Friedrich
  • Ottens, Hermann (* 21.09.1825 in Hennstedt), stud. jura, gefangen bei Bau, Landmann in Hennstedt, seit 1870 Abgeordneter für Norderdithmarschen
  • Peters, P. C. (* in Hennstedt), Jura
  • Nicolaus Reimers (Reimarus Ursus) *2.2.1661 + 15.8.1600, Mathematiker und Astronom
  • Ottens, Johann (* 11.08.1868 in Hennstedt), studierte Chemie
  • Sass, Joh. (* in Delve; + 1863), Hauptprediger in Delve, Koldenbüttel und Hennstedt, 1850 von den Dänen abgesetzt
  • Schlepper, Rudolf (* 31.05.1903 in Hennstedt), studierte Theologie
  • Wilhelm Wieben
  • With, Carl Theod. (* 22.05.1812 in Hennstedt), Kirchspielvogt in Weddingstedt
  • With, O. Heinr. (* 17.07.1815 in Hennstedt), Dr. med. Leibarzt des Prinzen Noer; Arzt in Oldesloe, Altona, Bemerhafen; Bekannt durchseine Schrift: "Über die Gesundheitspflege auf Seeschiffen"
  • Wrede, Karl (* 4.04.1871 in Barlt), Dr. med. Arzt in Hennstedt

Wirtschaft und Infrastruktur

Hennstedt bietet gute Einkaufsmöglichkeiten und jeden Dienstagvormittag findet ein Wochenmarkt statt.

Einige Gaststätten stehen sowohl den Einwohnern als auch Touristen zur Verfügung und sorgen für das leibliche Wohl.

Als Zentralort verfügt Hennstedt über Schulen (Grund-, Haupt- und Realschule, Schule für Lernbehinderte/Zweigstelle Hennstedt), Sportstätten (Sportplätze, Sporthallen). beheizbares Freibad und vieles mehr. Auch neue Arbeitsplätze konnten geschaffen werden, z.B. Gut Apeldör mit dem Golfplatz und seinen Serviceanlagen, Biokraftanlage mit Tomatenanbau. Die Grundversorgung (Ärzte, Apotheke, Gewerbebetriebe, Handwerk, soziale Einrichtungen) auch für eine älter werdende Bevölkerung ist gesichert. Sogar ein neues Pflege- und Altenheim ist seit Ende 2005 in Hennstedt angesiedelt. Anspruchsvolle Wünsche können aber in Heide, Friedrichstadt und Husum erfüllt werden. Ausflüge nach St. Peter Ording oder Büsum begeistern jeden Gast. Auch für junge Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Hennstedt und dem näheren Unfeld gibt es ausreichend Bauland, um sich mit einem Eigenheim einen Traum zu erfüllen. Die Gemeinde Hennstedt liegt in den Naturräumen Untereider, Marsch sowie der Dithmarscher Geest. Die Farben Grün und Gelb (Gold) sollen auf die naturräumliche Lage hinweisen. Auch ist die Farbe im Wappen „Amt Kirchspielslandgemeinde Hennstedt“ enthalten.


Gewerbe in Hennstedt

  • Supermarkt
  • Elektrogeschäfte
  • Sanitär- und Heizungsbau
  • Baugeschäfte
  • Schreibwarengeschäft mit Lottoannahme und Postagentur
  • Schlosserei
  • Fahrradgeschäft
  • Wohnwagen /-mobilgeschäft
  • Spielzeuggeschäft
  • Gaststätten
  • Wochenmarkt am Dienstag 8.00 Uhr -12.00 Uhr
  • Sparkasse Hennstedt-Wesselburen
  • Raiffeisenbank
  • Itzehoer Versicherung
  • Hotel Apeldör
  • Elektro Schallhorn
  • Claus Carstens (Vertragshändler für italienische Motorräder im Norden)
  • Regina von der Heyde (Winterharte Olivenbäume, mediterrane Großkübelpflanzen)
  • Balneo Concept (Balneo Conceptsteht für die Beratung - Entwicklung - Herstellung und den Vertrieb von ortsgebundenen Heilmitteln wie z. B. Nordseeschlick)
  • GS - Airbrush
  • GS - Performance 1:18 - Modellbau
  • prime factory - Gartenartikel
  • Haus am Mühlenberg - Seniorendienstleistungszentrum
  • Mycos Media GmbH
  • Bürgerwindpark Eider GmbH + Co. KG
  • Bürgerwindpark Eider Verwaltungs-GmbH
  • Beim Jupiter Accessoires GmbH - Schirme
  • Estrichbau Matthiesen GmbH
  • Läubinox UG (Grosshandel mit Waschmitteln, Putzmitteln und Reinigungsmitteln)
  • Göttsche Wirtschaftsberatung
  • BioKraft Hennstedt Management GmbH (die Projektierung, die Erstellung von Konzeptionen für die Optimierung, Sanierung, die Errichtung und der Betrieb von Anlagen zur Erzeugung von Energie insbesondere aus Biomasse und insbesondere in Hennstedt sowie die Verwaltung des eigenen Vermögens oder die Verwaltung eines solchen Unternehmens insbesondere als persönlich haftende Gesellschafterin)
  • EGEOS Environmental Geographic Solutions UG (Beratung in Fragen der Geodatenanalyse und Geodatenverarbeitung)
  • EGOL online Verwaltungsgesellschaft mbH (Verwaltung und Management von Unternehmen und Betrieben, Entwicklung und Programmierung von Internetpräsentationen)
  • J. H. Engelken + Co. GmbH (Der Import und Export von nicht erlaubnispflichtigen Waren aller Art, insbesondere von Akustikdecken, Isolierglas, Bauelementen, Strahlmittel und industriellen Ausrüstungen sowie die Übernahme von Handelsvertretungen und alle mit den vorbezeichneten Gegenständen zusammenhängenden Hilfsgeschäften)
  • Lohse Biogas GmbH + Co. KG
  • Lohse Biogas Verwaltungsgesellschaft mbH
  • Unifrit Nord UG (Der Gastronomie-Grosshandel, Waren aller Art, auch über das Internet, Beratung von Gastrobetrieben und Zulieferern, Aufbau von Franchisesystemen und -betrieben)
  • Geflügelhof Kalweit e.K.
  • Beutelrock GmbH (Sonstige Anstalten und Einrichtungen des Gesundheitswesens)
  • Fremdenverkehrsbüro Tourist-Service Lübeck TSL, Heidrun Uellendahl Inhaber: Peter Lüttgens und Wilfried Grentzinger OHG
  • bau- und sanierungspartner -Baugeschäft- GmbH
  • BACO Seefischereibetrieb GmbH
  • Golf Club Gut Apeldör e.V.
  • Eider Apotheke Jürgen Jesse - Pächter: Hans Uwe Hass
  • Allcon Import
  • Orgelbauverein Hennstedt e.V.
  • Schirmacher Verwaltungs GmbH (Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Grundstücken, Gebäuden und Wohnungen)
  • Die Kette in Schleswig-Holstein e.V. (sozialtherapeutische Übergangseinrichtungen, Behindertenwerkstaetten)
  • Ambulante Pflege Daheim
  • Ausbildung & Fahrschule Heide-Hennstedt
  • Bäckerei - Konditorei Ralf Hadenfeldt
  • Bäckereifachbetrieb Laabsch
  • Bürger Frech
  • Dachdeckerei Thorsten Eggers
  • Deko Stübchen Kühlke
  • Die Allrounder - Hausmeister-Service
  • EDV-Bolle, Inh. Sascha Bolle-Timm
  • Fahrschule Jaster
  • Fahrschule Thomas Kühlke
  • Fleischereifachbetrieb Eikmeier
  • Georg Wahle, Schreibwaren
  • Haarfabrik Jacobs
  • Hard- und Software Kroll
  • Landmaschinenreparaturwerkstatt Anderson
  • Origene Rückentherapie
  • Physiotherapie Koschull
  • Riecke Heizungsbau GmbH
  • Thara Bau
  • Tischlermeister Rainer Böttke
  • Tischlermeister Volker Böttke
  • Wäscherei Jebe
  • Zimmerei Knoop

Immobilien

Aufteilung der Kaufverträge pro Jahr (Anzahl / Umsatz in T €)

  • 1997 (37 / 2.521)
  • 1998 (41 / 2.808)
  • 1999 (38 / 1.808)
  • 2000 (38 / 2.724)
  • 2001 (43 / 3.255)
  • 2002 (50 / 3.447)
  • 2003 (32 / 1.674)
  • 2004 (68 / 4.227)
  • 2005 (44 / 3.213)
  • 2006 (25 / 1.658)
  • 2007 (49 / 3.088)
  • 2008 (24 / 1.795)
  • 2009 (33 / 1.988)
  • 2010 (33 / 2.087)
  • 2011 (56 / 3.807)
  • 2012 (52 / 4.013)
  • 2013 (42 / 2.031)
  • 2014 (44 / 3.331)
  • 2015 (37 / 8.075)
  • 2016 (41 / 4.519)
Quelle: Grundstücksmarktbericht 2016

Sehenswürdigkeiten

Schöpfwerk Broklandsau

Zur Entwässerung der nahe gelegenen Niederungen, die auch heute noch als landwirtschaftliche Flächen genutzt werden, wurde das 1949 in Betrieb genommenen Schöpfwerk Broklandsau mit einer Schöpfleistung von 12m³/sek. errichtet.

Schleuse Nordfeld

Durch den Bau des NOK kam es auf der Eider vermehrt zu Hochwasser, dass die umliegenden landwirtschaftlich genutzten Flächen schädigten. Um diesem Ereignis vorzubeugen, wurden entlang der Eider verschiedene Maßnahmen zur Hochwasserregulierung eingeleitet, u.a. der Bau der Schleuse Nordfeld im Jahre 1936. Nach Absprache mit dem Schleusenwärter kann die Schleuse mit dem Rad oder zu Fuß überquert werden.

Sühnestein Pferdekrug

Sühnesteine wurden im Mittelalter und der frühen Neuzeit nach Totschlägen als Mahnmal und Zeichens der Sühne am Ort des Geschehens aufgestellt. Hier soll im Jahre 1630 das Opfer erschossen worden sein.

Kammergrab Linden

Dieses archäologische Zeichen früherer Besiedlung zählt zu den sog. Nordischen Ganggräbern und wurde ca. 3000 v. Christus von frühen Steinzeitbauern errichtet. Das Grab ist auch von innen zu besichtigen.

Bauerngarten Peters

Durch die Anlage eines Bauerngartens sollen altbewährte Heil-, Zier- und Nutzpflanzen erhalten werden und an das frühere Ortsbild erinnern. Der Garten von Familie Peters wurde im rechteckigen Geviert mit Buchsbäumen angelegt und hat als Mittelpunkt im Schnittpunkt der Wege ein schmückendes Rondell mit alten Rosensorten. Der Garten ist zu besichtigen.

Secundus-Kirche Hennstedt

Kirche aus dem 13. Jahrhundert hauptsächlich aus Feldsteinen mit gotischem Chor, geschnitzter Kanzel aus dem Jahr 1651 und Taufe mit Taufgitter von 1687, der Altar ist ein Werk aus dem Jahr 1743.

Historische Bauten - Haus Wrede

Seit dem 19.Jh. nachweisbar in Händen der Arztfamilie, aufwändig restauriert und Ottesche Kirchspielsvogtei. Ende des 18.Jh. erbaut, war das Haus während der Amtszeit des Kirchspielsvogtes Otte zugleich Amtssitz und behielt somit den Namen Kirchspielsvogtei, es spiegelt den Wohlstand der damals privilegierten Landbesitzer wieder.

Gedenkstein Verschönerung

Friedenszeichen wurde 1870 / 1871 häufig anlässlich der Beendigung des deutsch-französischen Krieges gepflanzt. Sehr viele wurden am 21.03.1871 gepflanzt - Ernennung Bismarcks zum Reichskanzler.

Liste der Kulturdenkmale in Hennstedt (Dithmarschen)

  • An der Kirche, Kirche St. Secundus mit Ausstattung
  • An der Kirche, Kirchhof
  • An der Kirche, Grabmale bis 1870
  • An der Kirche, Lindenkranz
  • An der Kirche, Granitböschung
  • Kirchenstraße 1, Wohn- und Geschäftshaus
  • Mühlenstraße 13, Wohnhaus

siehe auch:


Weblinks


Wappen

Der Ortsname Hennstedt, früher Henstede oder Honstede lässt sich mit „Zur hohen Stätte“ übersetzen. (W.Laur 1992) Die bogenförmige Schildteilung bezieht sich auf die Ortsnamendeutung. Die nördliche Grenze der Gemeinde bildet die Eider, die hier in einen Halbbogen (Omega) verläuft. Der blaue oder weiße (Silber) nach oben aufgestülpte Balken soll dieses beschreiben. Der Charakterbaum und – strauch dieser grundwassernahen Landschaft ist Weide. Zwei gekreuzte Weidenzweige sollen darauf verweisen, deren sechsundzwanzig Laubblätter zugleich das vielfältige Vereinsleben in der Gemeinde symbolisieren sollen.

Das grüne / rote Rad bezieht sich auf die hohe Mobilität der Einwohner von Hennstedt, die als Pendler überwiegend außerhalb ihrer Arbeit nachgehen. Es soll zugleich als Symbol für das Handwerk sein, und auf dessen Bedeutung für die Gemeinde hinweisen.

Die Nabe symbolisiert die zentrale Bedeutung der Gemeinde Hennstedt. Die acht Speichen beziehen sich auf die acht Ortsteile von Hennstedt (Östermoor, Horst, Pferdekrug, Busch, Feierabend, Apeldör, Landweg, Julianka). Hennstedt hat ca. 1.850 Einwohner, die Fläche des Ortes beträgt 2.192 ha. Bürgermeister der Gemeinde ist Arno Schallhorn. Quelle: http://www.gemeinde-hennstedt-dithmarschen.de


Tourismus

Der landschaftliche Reiz unserer Gegend um Hennstedt besteht im Kontrast zwischen der hügeligen Geest und der weiten ebenen Eiderniederung mit ihren Mooren und Marschweiden. Die Eider, das Eidervorland, das große Moor, Deiche, Schleusen, Schöpfwerke prägen das Bild, die im harmonischen Gleichgewicht mit der Natur, ganzjährlich Urlauber willkommen heißen wollen.

Ein umfangreiches ausgeschildertes Wander-, Reit- und Fahrradnetz bietet zu ausgiebigen Spaziergängen und Fahrradtouren ein.

Die Eider bietet viele Urlaubs- und Freizeitmöglichkeiten durch Fischerei und Wassersport aller Art. Ein Campingplatz und zahlreiche Ferienwohnungen bieten den Gästen gute Unterkunftsmöglichkeiten. Außerdem befinden sich in Hennstedt-Horst zwei Wochenendhausgebiete. Wer es etwas komfortabler mag, findet Unterkunft im Hotel Gut Apeldör direkt am Golfplatz.

Der Zentralort Hennstedt verfügt über ein beheizbares Freibad, Gastronomie und Einkaufsmöglichkeiten sind im Ort und den Nachbardörfern vorhanden.

Die zentrale Lage in Norderdithmarschen ist als Standort für nähere und weitere Ausflüge ideal geeignet. Die Nordsee bei Büsum oder Tönning ist ca.30 km, die Ostsee bei Eckernförde ca. 50 km entfernt. Weitere lohnende Ziele sind auch in kurzer Zeit gut innerhalb einer knappen Stunde erreichbar.

Weiter lohnenswerte Ausflugziele finden sie hier auch unter Ausflugziele und Naturschutzgebiete.

Nähere Informationen (Unterkunft, Ortsplan mit Rad- und Wanderwegen) erhalten Sie in der Amtsverwaltung.

Amt Kirchspielslandgemeinden Eider
Telefon: 04836 / 99 - 0
E-Mail: info@amt-eider.de
Internet: http://www.amt-eider.de

Zusätzliche Informationen erhalten Sie unter:

http://www.heide-rundum.de
http://www.heide-nordsee.de
Eider-Treene-Sorge GmbH

Eider

Die Eider bei Horst mit dem Campingplatz sowie dem Wochenendhausgebiet
Beliebt insbesondere bei Seglern und Motorbootfahrern, Anglern sowie Badefans, die Eider bei Horst

Die Eider war einst mit rund 200 km Länge und einem Einzugsgebiet von knapp 3300 km² der bedeutendste Fluß Schleswig-Holsteins. Von der südlich Kiel gelegenen Quelle aus durchzog sie den sandigen Mittelrücken des Landes westwärts bis nach Rendsburg, wo sie in die Niederungen der Marschen und Moore eindrang. Als Untereider floß sie nun an Friedrichstadt vorbei, und erreichte schließlich ca. 11 km unterhalb von Tönning das Ende ihres Weges mit einem großen Mündungstrichter in den Wattgebieten der Nordsee.


Die Eider blickt auf eine sehr lange Geschichte als Wasserstraße zurück. Schon während der Wikingerzeit diente die Route von der Nordsee durch die Flüsse Eider und Treene und weiter über Land nach Haithabu an der Schlei als Verbindung zum Ostseeraum, wobei allerdings keine direkte Verbindung zwischen diesen beiden Flußsystemen bestand.


Mit dem Bau des Schleswig-Holsteinischen Kanals oder auch Eider-Kanals zwischen Kiel und Rendsburg wurde dann in dieser Region in den Jahren 1777 - 1784 ein durchgehender Wasserweg zwischen Nord- und Ostsee geschaffen, der auch für den Handel zwischen England, Frankreich, Holland und der Ostsee genutzt wurde. Obwohl die durchschnittliche Zeitersparnis gegenüber der Fahrt um Skagen wegen der Gezeiten- und Windabhängigkeit nicht sonderlich groß war, machte der Durchgangsverkehr etwa 45% der Passagen aus, denn gegenüber der sonst erforderlichen Umrundung von Jütland war die größere Sicherheit der entscheidende Vorteil.


Diese führte zu einer wirtschaftlichen Blüte in dieser Region. Zahlreiche Belege dafür lassen sich noch heute an der Eider finden.


Für den Fluß war neben den Eindeichungen der Eider-Treene-Sorge-Niederung der Kanalbau des Eiderkanals ein wesentlicher Eingriff in seine natürliche Wasserführung.


In den Jahren 1887 - 1895 folgte ein Kanalbau mit weitaus größeren Auswirkungen auf das Flußregime: Der Kaiser-Wilhelm-Kanal zwischen Brunsbüttel, Rendsburg und Kiel schnitt die Eider durch seine Trassenführung und Wasserspiegellage von etwa 1200 km² Einzugsgebiet ab und wurde mit insgesamt 1580 km² Einzugsgebiet selber zu einem der bedeutendsten Vorfluter in Schleswig-Holstein. Der Kanal heißt heute Nord-Ostsee-Kanal (NOK) oder international auch Kiel-Canal und ist die meistbefahrene künstliche Wasserstraße der Welt.


Vom alten Wasserweg blieb nur die Untereider-Strecke ab Rendsburg schiffbar. Sie konnte nicht mit dem NOK konkurrieren und verlor als Handelsweg rapide an Bedeutung. Der Weg von Rendsburg über Brunsbüttel weiter zur Nordsee oder elbaufwärts nach Hamburg war nicht nur deutlich kürzer, sondern auch sicherer, weil die schwierige Wattfahrt entfiel. Auch sind die Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals durch ihre erheblich größeren Abmessungen in der Lage, große Schiffseinheiten passieren zu lassen.


Der Güter- und Frachverkehr auf der Eider hat heute an Bedeutung verloren. Der Fluß wird aber zunehmend von der Sportschifffahrt genutzt, da über Gieselau- und Nord-Ostsee-Kanal immer noch eine reizvolle Verbindung zur Ostsee besteht.


Obwohl der Mensch seit Jahrhunderten in die Natur der Eider eingreift, stellt sich der Fluss in vielen Bereich noch sehr naturnah dar. So sind Mäander genannte Flussschlingen, wie sie auf dem Foto unschwer zu erkennen sind, bei einem schiffbaren Fluss eher eine Seltenheit.


Sind aber Eingriffe und Veränderungen nötig, so verlangt dieser Zustand ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und Fingerspitzengefühl. So wird bei erforderlichen Uferbefestigungsmaßnahmen nur eine naturnahe Bauweise unter Verwendung von natürlichen Baustoffen angewandt. Zum Beispiel werden Schilfgürtel bewusst als "Lebendverbau" zur Ufersicherung gegen Wellenschlag eingesetzt.


Quelle:Wasser -und Schifffahrtsamt Tönning


Polizeiliche Lagemeldungen



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Städte und Gemeinden im Kreis Dithmarschen

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