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Hemme

Aus Dithmarschen-Wiki

Hemme ist eine Gemeinde im Kreis Dithmarschen.

Inhaltsverzeichnis

Basisdaten

  • Höhe: 2 m ü. NHN
  • Fläche: 16,53 km²
  • Einwohner: 503 (Stand: 30.06.2015)
  • Postleitzahl: 25774
  • Vorwahlen: 04837, 04882
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeister: Hans-Peter Witt (WGH)

Statistik: Zensus 2011 für die Gemeinde Hemme


Geografie

Lage

Hemme liegt im Nordwesten von Dithmarschen, zwischen den Orten Lunden, Heide und Wesselburen.

Ortsteile

  • Hemme
  • Hemmerwurth und
  • Zennhusen

Nachbargemeinden


Politik

Seit der Kommunalwahl 2013 hat die Wählergemeinschaft WGH alle neun Sitze in der Gemeindevertretung.


Vereine und Organisationen


Geschichte

Neocorus:Seite 87 Hemme
Neocorus: Seite 88 Hemme
Neocorus: Seite 89 Hemme und Wesselburen

Dies ist ein Auszug aus einem digitalen Exemplar eines Buches, das seit Generationen in den Regalen der Bibliotheken aufbewahrt wurde, bevor es von Google im Rahmen eines Projekts, mit dem die Bücher dieser Welt online verfügbar gemacht werden sollen, sorgfältig gescannt wurde. Das Buch hat das Urheberrecht überdauert und kann nun öffentlich zugänglich gemacht werden. Ein öffentlich zugängliches Buch ist ein Buch, das niemals Urheberrechten unterlag oder bei dem die Schutzfrist des Urheberrechts abgelaufen ist. Ob ein Buch öffentlich zugänglich ist, kann von Land zu Land unterschiedlich sein. Öffentlich zugängliche Bücher sind unser Tor zur Vergangenheit und stellen ein geschichtliches, kulturelles und wissenschaftliches Vermögen dar, das häufig nur schwierig zu entdecken ist. Gebrauchsspuren, Anmerkungen und andere Randbemerkungen, die im Originalband enthalten sind, finden sich auch in dieser Datei – eine Erinnerung an die lange Reise, die das Buch vom Verleger zu einer Bibliothek und weiter zu Ihnen hinter sich gebracht hat. [1]

  • 1217 werden in einer Urkunde die Dörfer Heem und Civaaengehuse erwähnt (Hemme und Zennhusen), als der König Waldemar 2 Höfe vom Kloster Hersefeld erwarb.
  • 1281 - 1341: in diesem Zeitraum muss die Kirche von Hemme entstanden sein; in einer Urkunde aus 1281 wurde der Kirchspiel Hemme noch nicht erwähnt, sondern erst 1341 als mehrere Kirchspiele einen Friedensvertrag mit den Grafen von Holstein anerkannt haben.
  • 1323 wird Hemme als Kirchspiel erstmals urkundlich erwähnt.
  • 1447 wird Hemmerwurth urkundlich erwähnt. Hemmerwurth war als eine Großwurth anglegt worden, und es dürfte sich um die älteste Ansiedlung in Hemme handeln.
  • 1567 wurde die Kanzel geschaffen und es brachten sieben Geschlechter ihre Wappen an der Orgelempore und am Altar in der Hemmer St.-Marien-Kirche an.
  • 1598 wurde bereits in einer amtlichen Aufstellung der Windmühlen in den Kirchspielen die Windmühle in Hemme erwähnt.
  • Auf das Jahr 1608 lässt sich der Hemmer Schulbetrieb zurück führen.
  • 1622 entstand der figurenreiche Schnitzaltar in der St.-Marien-Kirche.
  • 1630 schuf Henning Claußen aus Neuenkirchen die Taufe als Sandteinwerk.
  • Um 1650 wurden 121 Bilder aus der Bibel erschaffen, die an einer Wandvertäfelung in der Kirche zu sehen sind.
  • 1662 wurde die Messingtaufschale erschaffen.
  • Aus dem Jahr 1697 stammt das Triumphkreuz mit den Standfiguren der Maria und des Johannes.
  • 1697 besaß Hans Peters aus Gaushorn die Bockmühle in Hemme.
  • 1717 wurde die Mühle an Johann Eggers verkauft.
  • 1723 kaufte Hans Hintz aus Kleve die Mühle und verpachtete sie offensichtlich an Claus Junge.
  • 1739 erstand Johann Thiessen die Mühle und betrieb sie.
  • 1750 sollte der Müller Johann Thiessen zum Kirchenbaumeister ernannt werden, allerdings konnte er kaum lesen und gar nicht rechnen. In großer Angst richtete er ein „allerunterthänigstes, fußfälligstes Gesuch“ an die großfürstliche Regierung in Kiel. „Da er seine Handthirung selber treibet und keinen Gesellen halten kann, mithin Tag und Nacht auf Wind und Wetter lauern und bei gutem Winde das vorhandene Getraide selbst klein machen muß, auch bekannt, wie bei einer Wind-Mühle besondern bei hefftigem Winde die allersorgfältigste praecaution“ (Vorsicht) „zu gebrauchen, daß das Mehl nicht verdorben und die Mühle conserviret werde“, befürchtete der Müller, entweder sein Amt oder seinen Beruf zu vernachlässigen, so daß er „gar gewiß aus seiner Handthirung gesezet und am Bettelstab gerathen würde“. Der Landvogt Paulsen hat den Müller zwar offensichtlich von diesem Amte freigestellt, allerdings verstarb der Müller auch im gleichen Jahr.
  • Am 09.02.1751 ließen die Kinder des Müllers die Windmühle versteigern; der Müller Jürgen Höhling aus Böddinghusen erhielt den Zuschlag, an dessen Stelle jedoch trat Hans Beeck aus dem Moor bei Neuenkirchen in der Vertrag ein und verpachtete die Mühle an Carsen Johannsen.
  • 1757 sollte die Mühle an den Pächter Carsten Johannsen verkauft werden, dieses verhinderte jedoch der Kirchspielsvogt Hermann Tiessen Jacobsen durch einen "Beispruch" Vorkaufsrecht).
  • Am 01.05.1757 sollte die Mühle übergeben werden, allerdings weigerte sich der Pächter Johannsen, Haus und Mühle zu räumen, solange er nicht die ausgesetzte Entschädigungssume von 50 Thalern erhalten hätte. Nachdem der Landvogt unter Androhung einer Geldstrafe befahl, er müsse sofort ausziehen, ritt Johannsen nach Heide, um einen Aufschub zu bekommen. Nach seiner Rückkehr stellte er dann aber fest, dass sämtlich Schlösser durch den Lundener Gerichtsdiener aufgebrochen und seine Habe auf der Straße lag. Vermutlich verpachtete der neue Besitzer die Windmühle weiter, wie es später auch seine Witwe tat.
  • Von 1772 - 1774 betrieb Jürgen Thießen aus Böddinghusen die Windmühle und danach Peter Thießen.
  • 1777 gehörte die Windmühle dem Hennstedter Kirchspielvogt Carsten Bahr Eggers aus Kleve.
  • 1781 erwar Peter Laß "aus der Bünge" die Hemmer Mühle.
  • 1790 wurde die Mühle an Johann Peter Hargens aus dem Schlichtinger Neuen Koog verkauft.
  • Am 30.04.1790 ging die Mühle in Flammen auf. Hargens ließ die Mühle als Holländer-Mühle neu aufbauen.
  • Im Oktober 1792 verkaufte Hargens seinem Gläubiger, dem Hemmer Kirchspielvogt Marx Wiebers Jacobsen die Windmühle.
  • Von 1794 - 1797 wurde die Mühle an den früheren Besitzer der Weddingstedter Mühle, Friedrich Kohberg, verpachtet.
  • 1798 wurde die Mühle von Marx Wiebers Jacobsen an Peter Gosch verkauft.
  • 1807 brannte die alte Schule ab und es wurde ein neues Schulgebäude errichtet.
  • 1817 wurde die Kirchenbibliothek in der St.-Marien-Kirche eingerichtet.
  • 1820 beginnt die Chronik der Oberklasse der Hemmer Schule.
  • 1830 verkauften die Erben des Perter Gosch die Mühle an Hermann Badtschlag aus Westerdeichstrich.
  • 1832 wurde die Mühle auf den Namen Peter Jacob Friedrichs umgeschrieben.
  • 1833 - 1845 wurden umfangreiche Instandsetzungsarbeiten an der Kirche durchgeführt, aus dieser Zeit stammt auch der neunteilige Orgelprospekt.
  • 1844 wurde die zweite Klasse an der Hemmer Schule eingerichtet.
  • 1845 wurde in Hemme während einer Volkszählung festgestellt, das es 717 Einwohner gab und die Schule von 120 Kindern besucht wurde. Es gab damals versdchiedene Handwerker und Gewerbetreibende, sowie eine Hebamme. Weiter gab es 4 Wirtshäuser, 2 Zieleien und eine Windmühle. Im Kirchspiel Hemme (1855 hatte es 1.125 Einwohner) waren nachfolgende Gemeinden eingepfarrt:
* Carolinenkoog mit Carolinenkoogsfähre,
* Flehde (zum Theil),
* Groven (zum Theil),
* Hemme mit Bünge und Dreisprung,
* Hemmerwurth,
* Mehde,
* Süderbargen (zum Theil),
* Zennhusen.
  • 1845 wurde in Zennhusen während einer Volkszählung festgestellt, dass es 208 Einwohner gab und 70 Kinder die Schule besuchten. Im Ort gab es 3 Krüger, einen Brauer und Brenner, einen Tischler und einige weitere Handwerker.
  • 1845 wurde in Hemmerwurth während einer Volkszählung festgestellt, dass es 129 Einwohner gab. Im Ort wurde das Gewerbe von 2 Wirtshäusern, 2 Hökern und einem Schmied betrieben, weiterhin gab es eine Mühle.
  • 1848 gab es in der Unterklasse 96 und in der Oberklasse 93 Schüler.
  • 1855 wurde die Hemmer Mühle an Claus Hinrich Harder verkauft.
  • 1864 wurde Wilhelm Capobus der Nachfolger des Müllers Claus Hinrich Harders.
  • 1868 wurde die Windmühle an Hinrich Thießen, Sohn des Wesselburener Mühlenbesitzers, verpachtet.
  • 1871 verkaufte Capobus die Mühle an den Pächter Hinrich Thießen, behielt jedoch das Wohnhaus mit der Gastwirtschaft für sich.
  • Hemme war v. 22.08.1877 - 1958 an die Bahnverbindung nach Heide angeschlossen.
  • Von Januar bis August 1878 wurde die alte Mühle durch einen Galerieholländer ersetzt und die Mühle erhielt den Namen "Germania".
  • Von 1892 - 1902 war Gustav Frenssen als Pastor in Hemme tätig.
  • Ende 1890 besaßen die Schulen Hemme und Zennhusen gemeinsam eine Sammlung von Lehrmitteln und eine Schülerbibliothek.
  • 1900 gab es getrennte Toiletten für Mädchen und Jungen an der Schule.
  • 1901 verstarb der Müller Hinrich Thießen und sein Sohn Hans Thießen, gelernter Maschinenbauer, übernahm die Windmühle.
  • 1903 wurde eine gemeinsame Schulsparkasse für Hemme und Zennhusen eingerichtet.
  • 1906 erhielten die beiden Lehrerwohnungen in der Schule einen elektrischen Stromanschluß.
  • Im Winterhalbjahr 1907 bekam auch der Raum der Oberklasse einen elektrischen Stromanschluß.
  • Am 23.04.1910 wurde die Feuerwehr Hemme gegründet; anfangs war die Feuerwehr nur mit einer Handdruckspritze ausgestattet.
  • 1922 wurde wegen der Inflation die Schulsparkasse aufgelöst, es hatten sich 6.816,29 Mark angespart.
  • 1923 kostete ein Lesebuch 9600 Mark, dies konnten sich viele Eltern nicht mehr leisten, daher stellte die Kirche jeder Klasse 50.000 Mark zur Verfügung.
  • Am 1. April 1934 wurde die Kirchspielslandgemeinde Hemme aufgelöst. Sie wurde ohne gebietliche Veränderungen in die Gemeinde Hemme übergeführt.
  • 1939 wurde die Windmühle an Johannes Matzen aus Goldebek bei Bredstedt verkauft.
  • Am 19. Mai 1942 wurde die erste motorisierte Spritze in der Feuerwehr in den Dienst gestellt.
  • Im Mai 1945 bezog die Wehrmacht mit einer Zahnstation einen Klassenraum, später auch mit einer weiteren Zahnstation den anderen Klassenraum, um die internierten Soldaten zu versorgen.
  • Ab 09/1945 wurde der normale Schulbetrieb wieder aufgenommen.
  • Ostern 1946 wurden 55 Kinder eingeschult.
  • Am 8. August 1946 wurde der Sportverein Hemme gegründet.
  • 04/1948 stieg die Schülerzahl an der Hemmer Schule auf 256 Schüler.
  • 04/1948 wurde Karolinenkoog in die Kirchspielslandgemeinde Hemme eingegliedert.
  • Am 01. November 1949 wurde der erste motorisierte Vorspannwagen in der Feuerwehr in den Dienst gestellt, dieses war ein Jeep der amerikanischen Besatzer, die den Wagen zurück gelassen hatten.
  • Um 1950 wurde die Mühle an den Mühlenkaufmann Willibald Kurß verkauft, der sie kurz danach an die WWesselburener Getreidefirma J. Stöfen verkaufte, die in den Gebäuden ein Schrotlager einrichteten.
  • Ostern 1952 war die Schülerzahl an der Schule auf 140 Kinder gesunken.
  • 1954 die Fußballabteilung des Sportvereins Hemme nahm den Spielbetrieb auf.
  • Vom 29. August 1955 - 1956 erfolgte der Neubau der Schule sowie des Lehrer-Wohnhauses.
  • Am 21. August 1956 erfolgte die Einweihung der Schule am Sandweg und die Schule am "Klind" wurde geschlossen.
  • 1956 wurde ein VW T1 bei der Feuerwehr in den Dienst gestellt, so dass das komplette Löschmaterial im Fahrzeug untergebracht werden konnte.
  • 1960 wurde ein Tanklöschfahrzeug mit 800 Liter Wasservorrat bei der Feuerwehr in den Dienst gestellt.
  • 1961 riß ein Sturm eines der Flügel der "Germania" ab und schleuderte diesen auf die Dorfstraße. Dieser Schaden führte zum Abbruch der Mühle, von der nur der steinerne Unterbau erhalten blieb.
  • 1965 wurde der Sportplatz "Am Sandweg" fertig gestellt.
  • Am 01.01.1966 wurde die Kirchspielslandgemeinde Hemme als Gemeinde Hemme in die Kirchspielslandgemeinde Lunden eingegliedert.
  • 1970 wurde die Hemmer Turnhalle erbaut.
  • 1973 bauten die Kameraden der Feuerwehr in Eigenleistung einen Schlauchanhänger.
  • 1994 - 1995 wurde der Altar der Kirche aufwendig restauriert.
  • Am 11.05.1999 wurde das neue Tanklöschfahrzeug mit 2800 Liter Wasservorrat in den Dienst gestellt.
  • Im Oktober 2009 wurde der Anbau am Feuerwehr-Gerätehaus von der Gemeinde an die Feuerwehr übergeben.

Persönlichkeiten

  • Thomsen, Gustav Adolph (* 26. Juni 1833 in Zennhusen; † 22. Februar 1915 ebenda) war Unternehmer und Reichstagsmitglied von 1881 bis 1898.
  • Frenssen, Gustav (* 19. Oktober 1863 in Barlt, Dithmarschen; † 11. April 1945 ebenda) war ein deutscher Schriftsteller des völkischen Nationalismus, ab 1932 des Nationalsozialismus.
  • Krehky, Andrea (* 1960 in ? ; † 2004 in Hemme), Sängerin der Gruppe Godewind, lebte hier bis zu ihrem Tod.

Wirtschaft und Infrastruktur

Hemme war landwirtschaftlich strukturiert. Inzwischen dominieren aber die Betriebe, die Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien betreieben. Gemäß Handelsregister haben sich folgende Firmen in Hemme eingetragen:

  • Witt Windkraft Verwaltungsgesellschaft mbH (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Witt Windkraft GmbH + Co. KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Energie Gehrts-Nüse GmbH + Co. KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Hemmerfeld Windpark GmbH + Co. KG ((Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen))
  • Windpark Hemme West GmbH (Elektrizitätserzeugung)
  • Schmück Gebäudetechnik GmbH (Klempnerei, Gasinstallation, Wasserinstallation, Heizungsinstallation und Lüftungsinstallation)
  • Windenergie Evers GmbH + Co. KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Anemos Hemmerfeld GmbH + Co. KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Betreibergemeinschaft Hemme West Verwaltungs GmbH (Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der Firma Betreibergemeinschaft Hemme West GmbH & Co. KG, die die Errichtung und den Betrieb von Windkraftanlagen zum Gegenstand hat)
  • Bürgerwindpark Hemme Verwaltungsgesellschaft mbH (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Bürgerwindpark Hemme GmbH + Co. KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • DKRS Windenergie Verwaltungs GmbH (Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der Firma Betreibergemeinschaft Hemme West GmbH & Co. KG, die die Errichtung und den Betrieb von Windkraftanlagen zum Gegenstand hat)
  • DKRS Windenergie GmbH + Co. KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Energie Gehrts-Nüse Verwaltungs GmbH (Sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen für Unternehmen und Privatpersonen)
  • Hemmerfeld Windpark Verwaltungs GmbH (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Hemmerfeld Ventus Verwaltungs GmbH (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Lange Windkraft Verwaltungs GmbH (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Lange Windkraft GmbH + Co. KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • WKA Dreessen GmbH + Co. KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Vossweg Windkraft KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Windkraft Hagge GmbH + Co. KG Zennhusen I (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Windpark Hansen GmbH + Co. KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Windpark Hansen Verwaltungs-GmbH (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Betreibergemeinschaft Hemme West GmbH + Co. KG (Die Errichtung und der Betrieb von Windkraftanlagen, insbesondere die Realisierung der von den Kommanditisten bereits in der Gemarkung Hemme, Flur 8, Flurstück 34/1 geplanten Windkraftanlage (Enercon E 70/64m))
  • Hans Peter Witt KG (Gemischte Landwirtschaft)
  • Hemme I Windenergie KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Trassengesellschaft Hemmerfeld GmbH + Co. KG (wurde noch keiner Branche zugeordnet)
  • Uhl Windkraft GmbH + Co. KG - Weissenmoor (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Uhl Windkraft GmbH + Co. Weissenmoor VI KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • WINCONO Wind Consult Nord Verwaltungsgesellschaft mbH + Co. Hemmerfeld KG (Verwaltung und Management von Unternehmen und Betrieben)
  • Windkraft Hagge GmbH + Co. KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Hemme Güldenzoph Windkraft GmbH + Co. KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Uhl Windkraft GmbH + Co. Weissenmoor X KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Uhl Windkraft GmbH + Co. Weissenmoor VIII KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Uhl Windkraft GmbH + Co. Weissenmoor VII KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Windkraft Hagge GmbH (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Windkraft Hagge GmbH + Co. KG Zennhusen II (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Windkraft Hagge GmbH + Co. KG Ratsmehde I (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Windkraft Hagge GmbH + Co. KG Ratsmehde II (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Ventus Hagge + Hansen KG (wurde noch keiner Branche zugeordnet)
  • Windenergie Evers Beteiligungsgesellschaft mbH (Verwaltung und Management von Unternehmen und Betrieben)
  • WKA Dreesen/Claussen GmbH + Co. KG (wurde noch keiner Branche zugeordnet)
  • Uhl Windkraft GmbH + Co. Weissenmoor XI KG (Elektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energien und sonstigen nachhaltigen Energiequellen)
  • Katja Juergens (Friseur)
  • Kurt Hoffmann (Friseur)
  • Jürgen Kuhr (Metzgerei)
  • Marga Schmück (Gaststätte)
  • Manfred Gewert (Elektriker)
  • Jens Preusler (Maler)
  • Jan-Hendrik Schumacher (Tankstelle)
  • Ferkelerzeugung Lange KG (Tierhandel)
  • Hans Joachim Schläger Michael Joecks Haustechnik GbR (Hausmeister)
  • Service für Caravan u. Reisemobile SCR-Automobile T.Knaack (Wohnmobilhändler)

Eine weitere zusätzliche Einnahmequelle ist der Tourismus und einige Familien vermieten auch Ferienunterkünfte.

Das nächstgelegene Versorgungszentrum ist Lunden. Dort gibt es sowohl Einkaufsmöglichkeiten als auch Ärzte und weiterführende Schulen. Zum Besuch des Gymnasiums müssen die Kinder allerdings nach Heide fahren.


Sehenswürdigkeiten

Liste der Naturdenkmale in Hemme

  • Dorfstraße, Kirche St. Marien mit Ausstattung (Die evangelische Kirche wurde im 14. Jahrhundert erbaut. In den Jahren 1833 bis 1844 wurde die Kirche wesentlich erneuert)
  • Dorfstraße, Kirchhof
  • Dorfstraße, Glockenturm (Der Glockenturm ist aus Holz und hat ein achtseitiges Zeltdach)
  • Dorfstraße, Grabmale bis 1870 (Auf dem Friedhof bei der Kirche befinden sich zahlreiche Grabsteine aus dem 16. und 17. Jahrhundert.
  • Dorfstraße, Grabanlage Thomsen
  • Dorfstraße, Lindenallee
  • Dorfstraße, Baumkranz

Sankt-Marien-Kirche

Bereits im Jahr 1323 wird Hemme als eigenständiges Kirchspiel erstmals genannt.

Die Kirche wurde am östlichen Rand des Kirchspiels als sogenannte "Eigenkirche" erbaut, weil vermutlich ursprünglich die Ortschaften Bargen, Flehde und Groven beim Kirchenbau beteiligt waren, aber dann aufgrund von Zwistigkeiten noch während des Kirchenbaus ihre Unterstützung wieder eingestellt haben und im Kirchspiel Lunden verblieben sind. Der Grund für die Zwistigkeiten können soziale Spannungen gewesen sein, weil auf dem Dünensand der Nehrung sich nur "kleine Leute" ansiedelten und für die der Marschboden nicht bezahlbar war. Die notwendigen Aufwendungen konnten durch diese Gemeinden vermutlich nicht erbracht werden, und so blieben nur noch die Marschorte Hemme, Hemmerwurt und Zennhusen bei der Maria gewidmeten Kirche.

Der Kirchenbau wurde durch aus Mitteln der Dithmarscher Geschlechter finanziert, deren Wappen an der Orgelempore und am Altar angebracht sind. 1800 kam dann Karolinenkoog nach der Eindeichung noch dazu.

Die Kirche wurde mit Ziegelmauerwerk im gotischen Stil auf einer Wurt erbaut und ist heute weiß gekalkt.

Der zur Kirche gehörende hölzerne Glockenturm besteht bereits seit Gründung der Kirche.

Der Innenraum der schlichten Kirche ist reich ausgestattet; die Ausstattung stammt fast geschlossen aus der Zeit nach der Reformation.

Eine Besonderheit der Kirche stellt die um 1650 entstandene durchgehende halbhohe Holzvertäfelung dar. Auf ihr sind 121 Bilder aus der Bibel, das erste Bild zeigt die Erschaffung Evas und endet mit der Darstellung von Jesus Christus als Heiland der Welt.

Auch aus dem 16. Jahrundert stammt das Gestühlmit geschnitzten, teilweise mit Wappen versehenen Gestühlen.

Die im Renaissance-Stil errichtete Kanzel wird auf das Jahr 1567 datiert.

Der figurenreiche Schnitzaltar von 1622 ist ebenfalls im Stil der Spätrenaissance errichtet worden.

Henning Claußen aus Neuenkirchen erschuf 1630 die Taufe als ein Sandsteinwerk mit Alabasterreliefs. Die Messingtaufschale stammt aus dem Jahr 1662.

Das Triumphkreuz ist von 1697. Dazu gehören die Standfiguren der Maria und des Johannes.

Der neunteilige Orgelprospekt stammt vom Orgelbauer Marcussen aus Apenrade und wurde in der Zeit von 1844 - 1845 errichtet.


Weblinks


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