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Heide

Aus Dithmarschen-Wiki

Heide-markt.jpgLuftbild: Peter Rohde

Das Wort Heide bezeichnet ursprünglich alles, was sich, heute romantisch betrachtet, außerhalb der eigenen (Dorf- oder Glaubens-) Gemeinschaft befand, also wurden sowohl ungenutztes oder fremdes Land als auch der eigenen Gemeinschaft nicht angehörende Personen als Heiden bezeichnet (siehe Nordgermanische Religion). Quelle: Wikipedia

Inhaltsverzeichnis

Basisdaten

  • Höhe: 11 m ü. NHN
  • Fläche: 31,97 km²
  • Einwohner: 21.422 (Stand: 31. Dez. 2015)
Bevölkerungsstand in Heide, Stadt am 31.12.
* 2000: 20.530
* 2001: 20.523
* 2002: 20.445
* 2003: 20.524
* 2004: 20.515
* 2005: 20.745
* 2006: 20.695
* 2007: 20.827
* 2008: 20.821
* 2009: 20.747
* 2010: 20.886
* 2011: 20.773
* 2012: 20.894
* 2013: 21.105
* 2014: 21.303
* 2015: 21.422
  • Postleitzahl: 25746
  • Vorwahl: 0481
  • Kfz-Kennzeichen: HEI, MED
  • Bürgermeister: Ulf Stecher (CDU)

Statistik: Zensus 2011 für die Stadt Heide


Wappen

Quelle: Kommunale Wappenrolle des landes Schleswig-Holstein. Künstler: W. H. Lippert
  • Wappengenehmigung/ -annahme: 31.01.1952
  • Flaggengenehmigung/ -annahme: 31.01.1952
  • Entwurfsautoren: Lippert, W.H., Brunsbüttel
  • Wappenfiguren:
* Anker
* Drache
* Jürgen, Heiliger

Wappenbeschreibung

In Rot der barhäuptige, silbern gerüstete Ritter St. Jürgen, der auf dem Leib eines auf dem Rücken liegenden silbernen Drachens steht und seinen Speer in den Rachen desselben stößt. Rechts wird der Ritter von einem aufgerichteten Anker und links von einem Heidebüschel begleitet. Das Haar, der Gürtel, die Sporen und der Speer des Ritters, die Augen des Drachens, der Anker und die Wurzeln des Heidebüschels sind golden, während das Heidebüschel selbst grün und dessen Blüten lila tingiert sind.

Historische Begründung

Das Hauptmotiv des Wappens der Stadt Heide ist der einen Drachen tötende heilige Georg, in Norddeutschland St. Jürgen genannt. 1434 trafen sich die Vertreter von acht Dithmarscher Kirchspielen "up de Heyde tho Rusdorpe" (Rüsdorf), um mit Hamburger Abgesandten Friedensgespräche zu führen. An dieser Stelle entwickelte sich in der Folgezeit der Ort Heide, insbesondere seitdem die Landesversammlungen aller Dithmarscher hier stattfanden und von 1447 an das oberste Gericht des Landes ebenfalls hier tagte. Die bald nach 1434 errichtete, St. Jürgen geweihte Kapelle wurde um 1460 Kirche mit eigenem Kirchspiel. Damit erhielt der Ort das Recht, ein eigenes Siegel zu führen; dieses gibt den Kirchenheiligen wieder. Sein ältester Abdruck stammt von 1461. Als Tagungsort wichtiger Organe der Landesverfassung entwickelte sich Heide zum Zentrum der Bauernrepublik Dithmarschen. Auf das älteste Heider Siegel geht das heutige Wappen zurück. Im Mittelpunkt steht der Kirchenheilige, das Heidebüschel erklärt "redend" den Ortsnamen. Die Bedeutung des Ankers ist nicht geklärt. Die Abbildungen bei Elverfeldt und Angelus zeigen nur die Figur des Heiligen. 1869 wurde Heide Stadt.


Wetter

Aktuell

Wetterarchiv

Unwetterwarnung


Geografie

Lage

Heide befindet sich auf einem breiten Geestrücken und ist etwa 20 Kilometer von der Nordsee entfernt. Hier ende die A 23 und wird mit der B 5 Richtung Norden fortgesetzt.

Ortsteile

  • Rüsdorf
  • Süderholm - Bennewohld
  • Butendiek
  • Heide wird auch nach Heide-Nord, Heide-Süd, Heide-Ost und Heide-West unterteilt.

Nachbargemeinden


Politik

Ratsversammlung

Seit der Kommunalwahl am 26.05.2013 verteilen sich die 27 Sitze (–4) in der Ratsversammlung folgendermaßen auf die einzelnen Parteien (in Klammern: Sitzverteilung nach der Kommunalwahl am 25. Mai 2008):

* CDU: 12 Sitze (–2)
* SPD: 11 Sitze (+3)
* FDP: 2 Sitze (–2)
* LINKE: 2 Sitze (–1)
* UWH: n. k. (–2)

Landtagswahlen

07.05.2017 (vorläufig)

Stimmenverteilung:
* CDU (Erststimme; Hein, A.): 3.667
* CDU (Zweitstimmen): 3.016
* SPD (Erststimmen; Engkusen, K.-H.): 2.945
* SPD (Zweitstimmen): 2.734
* GRÜNE (Erststimmen; Hansen, K.): 680
* GRÜNE (Zweitstimmen): 904
* FDP (Erststimmen; Schmück, U.): 813
* FDP (Zweitstimmen): 1.264
* PIRATEN ( Erststimmen; Sieck, A.): 138
* PIRATEN (Zweitstimmen): 124
* SSW (Erststimmen; Nitsch, S.): 287
* SSW (Zweitstimmen): 280
* DIE LINKE (Erststimmen; Schilke, M.): 385
* DIE LINKE (Zweitstimmen): 390
* FAMILIE (Erststimmen): -
* FAMILIE (Zweitstimmen): 51
* FREIE WÄHLER (Erststimmen): -
* FREIE WÄHLER (Zweitstimmen): 44
* AfD (Erststimmen; Chilla, S.-M.): 571
* AfD (Zweitstimmen): 636
* LKR (Liberal-Konservative Reformer)(Erststimmen; Zerwas, R.): 21
* LKR (Liberal-Konservative Reformer)(Zweitstimmen): 12
* DIE PARTEI (Erststimmen): -
* DIE PARTEI (Zweitstimmen): 58
* Z.SH (Zukunft Schleswig-Holstein) (Erststimmen): -
* Z.SH (Zukunft Schleswig-Holstein) (Zweitstimmen): 45

06.05.2012

  • Wahlberechtigte: 16.855
  • Wähler: 8.820
Stimmenverteilung:
* CDU (Erststimmen): 3.572
* CDU (Zweitstimmen): 2.996
* SPD (Erststimmen): 2.884
* SPD (Zweistimmen): 2.466
* FDP (Erststimmen): 379
* FDP (Zweitstimmen): 829
* GRÜNE (Erststimmen): 650
* GRÜNE (Zweistimmen): 800
* DIE LINKE (Erststimmen): 242
* DIE LINKE (Zweitstimmen): 234
* SSW (Erststimmen): 0
* SSW (Zweitstimmen): 266
* PIRATEN (Erststimmen): 818
* PIRATEN (Zweitstimmen): 858
* NPD (Erststimmen): 0
* NPD (Zweitstimmen): 57
* FREIE WÄHLER (Erststimmen): -
* FREIE WÄHLER (Zweitstimmen): 66
* FAMILIEN-PARTEI DEUTSCHLANDS (Erststimmen): -
* FAMILIEN-PARTEI DEUTSCHLANDS (Zweistimmen): 82
* MUD (Erststimmen): -
* MUD (Zweitstimmen): 8
* Ungültige Erststimmen: 275
* Ungültige Zweitstimmen: 158

27.09.2009

  • Wahlberechtigte: 16.668
  • Wähler: 10.959
* CDU (Erststimmen): 4.247
* CDU (Zweitstimmen): 3.708
* SPD (Erststimmen): 2.772
* SPD (Zweistimmen): 2.452
* FDP (Erststimmen): 1.365
* FDP (Zweitstimmen): 1.867
* GRÜNE (Erststimmen): 915
* GRÜNE (Zweistimmen): 943
* DIE LINKE (Erststimmen): 810
* DIE LINKE (Zweitstimmen): 744
* SSW (Erststimmen): 0
* SSW (Zweitstimmen): 278
* NPD (Erststimme): 0
* NPD (Zweitstimme): 88
* FAMILIEN-PARTEI DEUTSCHLANDS (Erststimme): -
* FAMILIEN-PARTEI DEUTSCHLANDS (Zweitstimme): 83
* PIRATEN (Erststimmen): 241
* PIRATEN (Zweitstimmen): 235
* FREIE WÄHLER (Erststimmen): 134
* FREIE WÄHLER (Zweitstimmen): 108
* Interim Partei Deutschland DAS REICHT! (IPD) (Erststimme): -
* Interim Partei Deutschland DAS REICHT! (IPD)(Zweitstimme): 7
* Rentnerinnen und Rentner Partei (RRP) (Erststimme): 0
* Rentnerinnen und Rentner Partei (RRP) (Zweitstimme): 16
* Rentner-Partei-Deutschland (RENTNER)(Erststimmen): 0
* Rentner-Partei-Deutschland (RENTNER)(Zweistimmen): 63
* Ungültige Erststimmen: 496
* Ungültige Zweitstimmen: 301

20.02.2005

  • Wahlberechtigte: 16.372
  • Wähler: 9.812
* CDU (Erststimmen): 4.625
* CDU (Zweitstimmen): 4.234
* SPD (Erststimmen): 3.693
* SPD (Zweistimmen): 3.619
* FDP (Erststimmen): 715
* FDP (Zweitstimmen): 810
* GRÜNE (Erststimmen): 354
* GRÜNE (Zweistimmen): 323
* SSW (Erststimmen): -
* SSW (Zweitstimmen): 200
* NPD (Erststimme): -
* NPD (Zweitstimme): 216
* FAMILIEN-PARTEI DEUTSCHLANDS (Erststimme): -
* FAMILIEN-PARTEI DEUTSCHLANDS (Zweitstimme): 103
* Andere Parteien (Erstimme): -
* Andere Parteien (Zweitstimme): 148
* Ungültige Erststimmen: 425
* Ungültige Zweitstimmen: 159

Quelle: Statistikamt Nord


Vereine und Organisationen

Postsportverein Heide e.V.


Geschichte

  • 1404: Heide wird als "Uppe de Heyde" in einer Klageschrift, die sich auf einen Überfall der Holsteiner auf die Dithmarscher bezieht, zum ersten Mal erwähnt. Laut einer Chronik von 1577 hatten im 14. Jahrhundert die Dörfer Rickelshof, Lohe, Wesseln und Rüsdorf beschlossen, im Schnittpunkt ihrer Gebiete eine Kapelle zu errichten.
  • 1434 Heide wird als Versammlungsort der Bauernrepubik erwähnt.
  • 1437 Eine dem heiligen Georg gewidmete St. Jürgen-Kapelle wurde bezeugt.
  • 1447 Heide wurde als Ort des Obergerichtes der Achtundvierziger gewählt und damit, neben Meldorf, einer der Dithmarscher Hauptorte.
  • 10.12.1524: Heinrich von Zütphen wurde hingerichtet.
  • 1532: Die Reformation setzte sich durch.
  • 1559: Der Vorgängerbau der heutigen Kirche in der Süd-West-Ecke des Marktplatzes brannte nieder.
  • 1559: Nach dem Verlust der Freiheit, als das Dänenheer über die Dithmarscher siegte, wurde Heide nicht mehr als Versammlungsplatz der Achtundvierziger genutzt, allerdings diente der Ort nun als Marktplatz.
  • 1629: Die Pest wütete in Heide.
  • 1634: Die Pest wütete in Heide.
  • 1648: In der Westerstraße brannten innerhalb von Stunden 40 Häuser nieder.
  • 1739: Gegenüber der St. Jürgen-Kirche wurde das alte Pastorat durch Schott, Johann Georg errichtet.
  • 1766: 10 Häuser brannten nieder.
  • 1769: Ein Viertel des Ortes brannte nieder.
  • 1793: Die Osterstraße brannte nieder.
  • 1845: In Heide gab es folgende Schulen:
* die Rectorclasse, die durch ein Legat des Landesgevollmächtigten Elvers begründet ward und ein Capital von 10.000 Reichsthaler vormals Courant besitzt (14 Kinder);
* die erste und zweite Knabenclasse (216 Kinder);
* die erste und zweite Mädchenclasse (182 Kinder);
* die Freischule (114 Kinder)
* 4 Elementarschulen, nämlich zu Kleinheide (144 Kinder), Schuhmacherort (96 Kinder), in der Rosenstraße und in der Westerstraße (150 Kinder).
  • 1845: Die Haupterwerbzweige der Einwohner sind außer den Gewerben, der Ackerbau, die Viehzucht und der Fetthandel. Hier sind 1 große Oelmühle, 7 Korn-Windmühlen, 3 Roß-Oelmühlen, 1 Zuckersiederei, 1 Amidamfabrik, 1 Cichorienfabrik, 4 Tabakfabriken, 3 Lohgerbereien, 4 Weißgerbereien, 5 Reepschlägereien, 1 Töpferei, mehrere Ziegeleien, 3 Brannteweinbrennereien und mehrere Bierbrauereien, 3 Färber, 31 Bäcker, 36 Schlachter, 5 Goldschmiede, 15 Schlosser, 11 Grobschmiede, 2 Hutmacher und Handwerker fast aller Art; im Orte sind gegen 200 Schuster. Die Anzahl der Krugwirtschaften ist in Heide ziemlich bedeutend.
  • 1845: Eingepfarrt sind:
* Dellweg,
* Hochfeld,
* Hohenheide,
* Schanzhaus,
* Ziegelei,
* Ziegelhof.
* Die Dörfer Lohe und Rickelshof (Kirchspiel Hemmingstedt) sowie Rüstorf und Wesseln (Kirchspiel Wedddingstedt) haben das Recht sich hierher zur Kirche zu halten.
  • 1867 - 1971: Sitz des Amtsgerichtes.
  • Bis 1867 war Heide zuerst in vier, später in drei Eggen unterteilt, die alle mit dem gemeinsam erworbenen Land, dem Meent-Land, zusammenhängende Fragen regelten. Jede Egge hatte ihren Vorsteher, der mit Mehrheit gewählt wurde und die Versammlungen einberief. Die Eggen sind nach den Himmelsrichtungen benannt. Die Öster-, Süder- und Norderegge bestehen heute noch, während die Westeregge seit 1700 nicht mehr existiert. Heute sind die drei Eggen Gemeinschaften, die jährlich ihre Eggenfeste (Hohnbeerfeste) mit Umzügen durch die Stadt feiern und so die niederdeutsche Tradition wahren.
  • 07.07.1870: Heide wurde das Stadtrecht verliehen.
  • 1877: Eröffnung der Bahnstrecke Neumünster - Heide.
  • 1895: Das erste Kindervogelschießen wurde durchgeführt; gegründet wurde es von den Rektoren Lorenzen und Holtorf.
  • 1903: Nach einer Typhusepidemie wurde das Heider Wahrzeichen, der 45,7 Meter hohe Wasserturm erbaut; er fasst 250 Kubikmeter Wasser.
  • 1904: gründete der damalige Stadtrat und stellvertretende Bürgermeister August Schölermann ein Museum für kulturgeschichtliche Altertümer; nach mehrmaligen Umzügen befindet sich das Heimatmuseum heute auf der Museumsinsel Lüttenheid.
  • 1904: Die Rennbahn Fichtenhain in Ostrohe wurde eingerichtet.
  • 1914: Heide wurde Garnisonsstadt. In der neu erbauten Kaserne am Wesselner Weg war zunächst ein Bataillon des 163. Infanterieregimentes stationiert. Nach dem Krieg wurde das Gelände und die Gebäude durch das Kreiskrankenhaus genutzt.
  • 09.10.1924: Gemeinde Rüsdorf, die bis dahin der Kirchspielslandgemeinde Weddingstedt angehörte, wurde eingegliedert.
  • 1970: Heide wurde Kreisstadt.
  • 1967: Die "Wulf-Isebrand-Kaserne" wird gegründet.
  • 01.01.1968: die Gemeinden Süderholm und Bennewohld wurden eingemeindet.
  • 1974: Die Stadtbrücke wurde eingeweiht.
  • 1993: Die Fachhochschule Westküste wurde eröffnet.
  • 2004: Der Wasserturm wurde vollständig saniert; dort befindet sich nun auch ein Trauzimmer des Heider Standesamtes.

Persönlichkeiten

  • Nikolaus Bachmann (* 17. November 1865 in Heide; † 10. Februar 1962 in Heide) war ein deutscher Maler und Bildhauer.
  • Behncke, Wilhelm Ludwig (* um 1859; † 1928) war ein deutscher Verwaltungsbeamter.
  • Blunck, Erich (* 18. April 1872 in Heide; † 14. September 1950 in Berlin) war ein deutscher Architekt, Denkmalpfleger und Hochschullehrer.
  • Boysen, Paul (Johann Friedrich), (* 06.06.1803 in Heide; † 13.11.1886 in Hildesheim) war von 1852 bis 1875 Bürgermeister und ab dem 10. April 1871 Oberbürgermeister von Hildesheim.
  • Johannes Brahms
  • Bruhn, Gustav (* 16. März 1889 in Angermünde (Uckermark); † 14. Februar 1944 im KZ Neuengamme) war Politiker der KPD und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus.
  • Bünsow, Christian Friedrich Joachim (* 11. April 1745 in Heide; † 6. Oktober 1824 in Kiel) war ein deutscher Maler und Zeichenlehrer.
  • Claußen, Bruno (* 26. Januar 1880 in Heide (Holstein); † 25. September 1958 in Rostock) war ein deutscher Bibliothekar.
  • de Buhr, Heinrich (* 1892; † 1952) war SPD-Kreisvorsitzender von Dithmarschen und stellvertretender Leiter des Arbeitsamtes in Heide.
  • Dirks, Rudolph Comic-Zeichner > Katzenjammer-Kids
  • Drews, Judith (* 1973 in Heide) ist eine deutsche Designerin, Illustratorin und Autorin von Kinderbüchern.
  • Dührssen, Alfred Jacobus (* 23.03.1862 in Heide; † 11.10.1933 in Berlin) war ein deutscher Gynäkologe.
  • Eichhorn, Manfred (* 1961 in Heide) ist ein deutscher Maler und Grafiker.
  • Erdsiek-Rave, Ute
  • Jacob Fabricius genannt der Jüngere (* 1589 in Tondern; † 24. April 1645 auf Schloss Gottorf) war ein deutscher evangelisch-lutherischer Theologe und Generalsuperintendent des gottorfischen Anteils an den Herzogtümern Schleswig und Holstein.
  • Frauböse, Max
  • Freese, Peter (* 10. März 1939 in Heide) ist deutscher Amerikanist und Literaturwissenschaftler;
  • Frellesen, Peter (* 20. März 1949 in Heide) ist ein deutscher Jurist und von 2001 bis 2014 Richter am Bundesgerichtshof;
  • Gerdau, Willi „Ille“ (* 12. Februar 1929 in Heide; † 11. Februar 2011 in Uetersen war ein deutscher Fußballspieler, der als Aktiver der deutschen Fußballnationalmannschaft der Amateure an den Olympischen Sommerspielen 1956 in Melbourne teilgenommen hatte und 1957 einmal in der deutschen Nationalmannschaft zum Einsatz kam;
  • Görck, Wilhelm (* 9. August 1862 in Lüneburg; † 26. Dezember 1938 in Heide) war ein deutscher Jurist und Politiker (NLP, DVP);
  • Hans Grohs Friederich (vormals/auch: Groß) (* 12. Dezember 1892 in Pahlen; † 28. November 1981 in Heide) war ein deutscher Expressionist und stellvertretender Direktor an der Nordischen Kunsthochschule in Bremen;
  • Klaus Groth (* 24. April 1819 in Heide; † 1. Juni 1899 in Kiel) ist einer der bekanntesten niederdeutschen Lyriker und Schriftsteller. Er gilt gemeinsam mit Fritz Reuter als einer der Begründer der neueren niederdeutschen Literatur;
  • Grundt, Julian (* 21. Juni 1988 in Heide) ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler, der im Mittelfeld eingesetzt wurde.
  • Dr. Hadenfeldt, Hermann (* 9. Juli 1872 in Brunsbüttel, † 22. Januar 1961 in Heide) war ein deutschnationaler Politiker und Bürgermeister der Städte Delmenhorst und Heide.Wikipedia-Beitrag über Hadenfeldt
  • Hahm, Walter (* 21. Dezember 1894 in Neudorf-Sulau, dem heutigen Sulimierz in Niederschlesien; † 11. August 1951 in Heide war ein deutscher Offizier, zuletzt General der Infanterie der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.
  • Hanssen, Ernst (* 29. März 1907 in Heide; † 20. Dezember 1989 in Hamburg) war ein deutscher Metall- und Steinbildhauer sowie Goldschmied.
  • Harder, Hauke (* 1963 in Heide) ist ein deutscher Komponist und experimenteller Physiker.
  • Hoeck, Christian August (* 01.04.1849 in Heide; † 17.03.1930 in Kiel) war protestantischer Geistlicher und Mitglied des Deutschen Reichstags.
  • Nagel, Ernst
  • Hela Sander
  • Schott, Johann Georg (1690 - 1753), Landesbaumeister
  • Sick, Willi-Peter (* 10. November 1919 in Tiebensee bei Neuenkirchen; † 18. August 2006 in Heide) war ein deutscher Unternehmer und Politiker (DP, CDU); letzter Wohnort war Norderheistedt.
  • Sund, Olaf, war ein deutscher Politiker.
  • Thole, Johannes (geb. 11.02.1880 in Oldenburg in Oldenburg, gest. 02.03.1952 in Heide)

Heider Marktfrieden

Dem Heider Marktfrieden ist eine Extra-Seite im Dithmarschen-Wiki gewidmet


Stolpersteine

Sieben Stolpersteine sind in Heide zur Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus installiert worden:

Am 21. August 2005 hat Gunter Demnig vor der Rossmann-Filiale in der Friedrichstraße 4 vier Stolpersteine zur Erinnerung an die in Auschwitz ermordeten Mitglieder der Heider Familie Stillschweig verlegt. Am 10. Oktober 2006 folgten drei weitere Stolpersteine für:

Quelle: Wikipedia


Stadt der Mühlen

Quelle: DLZ und Küstenforum

Heide war einst die Stadt der Mühlen 1958 wurde die letzte demontiert Heide (bb) Hübsche, aber auch eigenartige Namen trugen einst die Windmühlen in und um Heide, von denen es 1841 noch neun gab. Dazu kamen drei Rossmühlen, also solche, bei denen Pferde für den Antrieb sorgten, weiter eine Reihe kleiner Grützmühlen.

Im Jahr 1895 bestimmten zehn Windmühlen das Bild der Stadt Heide mit. Der Ort hatte sogar einen Windmüller als Bürgermeister: Blaas, August. Seine Mühle stand in der Mühlenstraße.

Sie wurde 1904 abgebrochen. Im Westen Heides waren die Keltersche und die Holmsche Mühle zu finden. Beide brannten ab, die Keltersche nach einem Blitzschlag im Jahr 1896, die Holmsche traf das gleiche Schicksal einige Jahre später.

Müllermeister Blauroth betrieb eine der schönsten Mühlen im Ort an der Alten Weddingstedter Landstraße. Wer die Paustiansche Mühle suchte, fand sie an der Ecke Brahms- und Heistedter Straße. Sie war eine der ältesten in Heide. Auch die Österweide hatte eine Mühle aufzuweisen. Sie war 1780 erbaut worden, wurde 1834 repariert und 1869 abgerissen. Die dort im nächsten Jahr errichtete Nachfolgerin stand nur bis 1909, hatte also kein langes Leben.

Einen falschen Standort wählte Christian Claussen für seine Mühle an der Rüsdorfer Straße. Sie lag so tief, dass ihr die umliegenden Häuser den Wind wegnahmen. Ende 1945 verfiel sie dem Abbruch. Zur langen Reihe der Besitzer der „Katharina“ an der Ecke Feldstraße/Grüner Weg gehörten auch der Vater des Dichters Klaus Groth und sein Bruder Christian. Die Leute von Lüttenheid nannten diese Mühle, die abgebrochen und nach Ostpreußen verkauft wurde, „Stieglitz“.

Die Mühle an der Rüsdorfer Straße erhielt von ihnen den Namen „Oole Hockdrossel“. Da klang doch „Henriette“ viel besser. Sie stand an der Meldorfer Straße dort etwa, wo heute das HSV-Stadion zu finden ist. Bei ihr wurden 1958 Beil und Spitzhacke zum Abbruch des Gebäudes angesetzt.

http://www.sh-nordsee.de/ Dithmarscher Landeszeitung online

Kirchen in Heide

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Ansichtskarte Heider Bahnhof um 1916

Ansässige Unternehmen

*Raiffeisenbank Heide


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