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Hahm, Walter

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--Ditschie (Diskussion) 07:54, 16. Aug. 2017 (CEST)

Walter Hahm

Walter Hahm war ein deutscher Offizier, zuletzt General der Infanterie der Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg.

Inhaltsverzeichnis

Biographische Angaben

  • Geburtsdaten: 21.12.1894 in Neudorf-Sulau, dem heutigen Sulimierz in Niederschlesien;
  • Sterbedaten: 11.08.1951 in Heide
  • Walter Hahm verstarb an Leukämie und wurde dem Friedhof Bövergeest in Sankt-Peter-Ording bestattet. Auf seinen eigenen Wunsch teilt er sich das Grab mit einem „einfachen“ Soldaten.

Werdegang

  • 07.08.1914: Eintritt als Kriegsfreiwilliger beim Ersatz-Bataillon des Großherzoglich Mecklenburgischem Füsilier-Regiment Kaiser Wilhelm Nr. 90;
  • 23.08.1914 Versetzung zum 214. Reserve-Infanterie-Regiment, mit dem er sich bis Ende Januar 1915 im Kriegseinsatz befand;
  • Januar 1915 - März 1915: Fahnenjunker-Lehrgang in Neuflize (Frankreich, nordostwärts Reims);
  • 18.04.1915: Beförderung zum Fähnrich;
  • 18.06.1915: Beförderung zum Leutnant beim Infanterie-Regiment Nr. 23;
  • Juli 1915 - September 1915: Krankenhaus-Aufenthalt
  • 01.10.1915 - 24.04.1917: Adjutant des II. Bataillons, 23. Infanterie-Regiment
  • 24.04.1915 - 26.05.1919: Regiments-Adjutant des 23. Infanterie-Regiments;
  • 26.05.1919 - 15.02.1920: Adjutant des II: Bataillons des 16. Reichswehr-Infanterie-Regiments;
  • 15.02.1920 - 01.01.1921: Adjutant des II. Bataillons des 15. Reichswehr-Infanterie-Regiments;
  • 01.01.1921 - 01.10.1926: Kompanie-Offizier des Infanterie-Regiments 7; in dieser Zeit v. 01.10.1921 - 14.02.1922 Versetzung an die Infanterieschule und v. 01.10.1923 - 30.09.1925: Reitausbilder bei der 14. berittenen Batterie des Artillerie-Regimentes 3;
  • 01.10.1925 - 01.09.1929: Verwendungen bei der 8. (MG)-Kompanie des Infanterie-Regiment 7; in dieser Zeit v. 03.10.1927 - 15.02.1928 Offizier der Waffen-Ausbildung in Dresden;
  • 01.09.1929 - 01.02.1932: MG-Offizier beim Stab des Infanterie-Regiment 7; in dieser Zeit v. 06.10.1931 - 21.10.1931: Teilnahme am Lehrgang „Schießausbildung für schwere Waffen“ an der Heeresschule Döberitz
  • 01.02.1932 - 01.10.1934: Kompaniechef der 8. (MG)-Kompanie des Infanterie-Regiment 7;
  • 01.10.1934 - 15.10.1935: zweite Chefverwendung beim III. Bataillon des Infanterie-Regiment Görlitz;
  • 15.10.1935 - 26.08.1939: Ausbilder an der Kriegsschule in München;
  • 26.08.1939 - 07.02.1940: Führerreserve beim Oberkommando des Heeres;
  • 07.02.1940 - 20.09.1940: Kommandeur des II. Bataillon beim 81. Infanterie-Regiment; Kriegseinsatz im Raum Reims, Nevers und Dijon;
  • 20.09.1940 - 21.12.1940: Führerreserve beim Oberkommando des Heeres
  • 21.12.1940 - 01.01.1942: Kommandeur des Infanterie-Regiment 480 bei der 260. Infanterie-Division;
  • 01.01.1942 - 22.02.1944: Kommandeur der 260. Infanterie-Division;
  • 22.02.1944 - 01.04.1944: Führerreserve beim Oberkommando des Heeres;
  • 01.04.1944 - 30.09.1944: Kommandeur der 389. Infanterie-Division; Teilnahme an den Kämpfen in Kurland;
  • 30.09.1944 - 20.11.1944: Führerreserve beim Oberkommando des Heeres;
  • 20.11.1944 - 01.12.1944: Kommandierender General beim Oberbefehlshaber West;
  • 01.12.1944 - 15.04.1945: Kommandierender General das LXXXII. Armeekorps
  • für wenige Tage war er noch Kommandierender General des an den Lech zurückgedrängten XIII. Armeekorps, bevor er am 08.05.1945 – als General der Infanterie – gegenüber der 36. US-Infanteriedivision kapitulierte. Er kam als britischer Kriegsgefangener in das Kriegsgefangenenlager in Werl und wurde 1947 entlassen.

Nachkriegszeit

Im Zuge der Ermittlungen zu den Nürnberger Prozessen gab General Hahm am 23.06.1946 eine eidesstattliche Erklärung ab:

„Ein Ausrottungsbefehl der 4. Armee gegen die Banden bzw. Partisanen ist mir nicht bekannt. Im Gegenteil wurden auf Grund von Befehlen vorgesetzter Dienststellen damals die gefangenen Partisanen entweder den Gefangenenlagern zugeführt oder als Arbeitsabteilungen verwendet. Im Sommer 1942 wurde der 260. Infanterie-Division, die ich damals führte, eine bei gefangenen Partisanen gefundene Vorschrift über deren Kampfweise eingeliefert. Sie enthielt ins einzelne gehende genaue Anweisungen über Überfälle auf Stäbe, Gefechtsstände, Transporte, Ortschaften, ferner Befehle für Beseitigung russischer Landeseinwohner, die nicht mit Partisanen zusammenarbeiten wollten, und ebenso Hinweise über Tarnung der Partisanen, bzw. Banden als Zivilisten.“

Beförderungen

  • 1914: Kriegsfreiwilliger
  • 1915: Unteroffizier
  • 1915: Fahnenjunker-Unteroffizier
  • 18.04.1915: Fähnrich
  • 18.06.1915: Leutnant
  • 1925: Oberleutnant
  • 01.11.1929: Hauptmann
  • 1935: Major
  • 1938: Oberstleutnant
  • 1941: Oberst
  • 01.04.1942: Generalmajor
  • 1944: Generalleutnant
  • 1945: General der Infanterie

Auszeichnungen

  • Eisernes Kreuz (1914) II. und I. Klasse
  • Österreichisches Militärverdienstkreuz III. Klasse mit der Kriegsdekoration
  • Wehrmacht-Dienstauszeichnung IV. bis I. Klasse
  • Spange zum Eisernen Kreuz II. und I. Klasse
  • Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub (Ritterkreuz am 15.11.1941;

Eichenlaub am 09.12.1944 ((676. Verleihung))

  • Nennung im Wehrmachtbericht am 9. Oktober 1944

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