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Frenssen, Gustav

(Weitergeleitet von Gustav Frenssen)

Quelle: Dithmarscher Landeszeitung. Artikel von Christiane Sengebusch vom 15. Februar 2014


Gustav Frenssen (* 19. Oktober 1863 in Barlt; † 11. April 1945 in Barlt) war ein deutscher Schriftsteller. Frenssen1.JPG Foto: Kreis Dithmarschen

Aus dem wunderbaren Buch Dithmarschen: Weites Land am Meer von Jürgen Rust
Frenssen-Portait von Prof. Reinhard Guldager
Erstveröeffentlichung 1902
Frenssen-Haus in Barlt
Erschienen 1905
Holländische Übersetzung, erschienen 1944
Kein Geringerer als Arno Schmidt, einer der bedeutendsten Schriftsteller, erteilte Gustav Frenssen in seinem Buch "Ritter vom Geist" die posthume Ehre, seinen Band "Otto Babendiek" unter die zehn Bücher zu wählen, die er mit auf eine einsame Insel nehmen würde. "Otto Babendiek" gilt als das familiäre Konstrukt der Kolderup-Familie in Schmidt´s "Schule der Atheisten". Diese Novelle ist in Tellingstedt angesiedelt.--Jens Rusch 22:42, 6. Feb. 2008 (CET)

Inhaltsverzeichnis

Leben


Informationen fehlen

In diesem Abschnitt fehlen die Eckdaten zum Leben von Gustav Frennsen:

  • Wo hat er von wann bis wann gelebt,
  • Lebensverhältnisse (verheiratet/ledig? Kinder? ...)
  • weitere Stationen seines (Privat-)Lebens

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Literarische Anfänge und Erfolge

1896 veröffentlichte er sein erstes größeres Werk, „Die Sandgräfin“. 1901 erschien sein Entwicklungsroman „Jörn Uhl“, der zum großen Überraschungserfolg avancierte. Die Millionenauflage dieses Werkes, das bis heute sein bekanntestes geblieben ist, erlaubte es Frenssen, seine Pastorenstelle 1902 aufzugeben und fernerhin als freier Schriftsteller zu leben. 1903 bekam er von der Universität Heidelberg den Ehrendoktor für Theologie. Weitere Bücher folgen: 1905 „Hilligenlei“, ein weiterer großer Verkaufserfolg; 1906 „Peter Moors Fahrt nach Südwest“ über den Vernichtungskrieg gegen die Herero im damaligen Deutsch-Südwestafrika. Der ausgesprochen rassistische Roman entwickelte sich zu einem weiteren Bestseller, Frenssen wurde zu einem der beliebten „Kolonialautoren“. Vor 1914 wurde er mehrfach als Kandidat für den Literaturnobelpreis gehandelt. Sein ehemaliger Mitschüler Adolf Bartels hingegen blieb einer seiner schärfsten Kritiker, der sein frühes Schaffen als von der Gartenlaube her beeinflusst betrachtete und seine religiösen Vorstellungen für gefährlich hielt.

Nationalliberal und NSDAP

  • Männer vom Morgenstern " Die Tide" (Oldenburger Hauskalender oder Hausfreund. Brandenburgische Jahrbuch 1929 ...... Gustav Frenssen 65 Jahre alt Barlt bei Meldorf ...www.m-v-m.de/maenner-v-morgenstern/downloadbereich/Die_Tide-1.pdf -)

Letzte Lebensjahre


Informationen fehlen

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Auszeichnungen und Ehrungen

Polarisierungen

Pastor Dietrich Stein: Bad Oldesloe und Gustav Frenssen

Anfang 1999 kam es in Bad Oldesloe zu einer öffentlichen Auseinandersetzung um die Gustav-Frenssen-Straße. Bürgerworthalterin Ilse Siebel unternahm einen Vorstoß zur Änderung des Namens, da ein Autor, der in der NS-Zeit eindeutig politische Propaganda gemacht habe, heute nicht mehr auf diese Weise geehrt werden dürfe. Zur Information der ggf. betroffenen Anlieger fand am 11. März ein Informationsabend mit Kay Dohnke und Dietrich Stein – Herausgeber eines wissenschaftlichen Studienbandes zum umstrittenen Schriftsteller – statt; das Bemühen um Aufklärung wurde mit erregten Ausrufen und Unmutsbekundungen quittiert. Spontan bildete sich nach der Veranstaltung eine Bürgerinitiative "Gustav-Frenssen-Straße", die eine Beibehaltung des Namens forderte.

Wir sind seinerzeit nach Bad Oldesloe gekommen, um das Sachgespräch zu fördern, die sehr unterschiedlichen Seiten im Werk und in der Persönlichkeit des Autors zu benennen. Denn Frenssen ist ein Stück Literatur- und Zeitgeschichte nicht allein Schleswig-Holsteins, wo er gern noch als harmloser und politikferner Heimatdichter behandelt wird. Die Gustav-Frenssen-Straße war für mich kein Thema – das ist Sache Bad Oldesloes. Trotzdem sind Kay Dohnke und ich sofort von Gegnern der Straßenumbenennung mit Vorurteilen überhäuft und ins rechte Feindbild eingepaßt worden. Eine solche Mißachtung des fairen Gesprächs und der sachlichen Auseinandersetzung ist schwer zu verstehen.

Gegen den von Kay Dohnke und mir 1997 herausgegebenen Studienband Gustav Frenssen in seiner Zeit. Von der Massenliteratur in der Kaiserzeit zur Massenideologie im Nationalsozialismus (Heide 1997; vgl. ISHZ Heft 32/ 1997, S. 94ff.) ist vor allem seitens der Bürgerinitiative "Gustav-Frenssen-Straße in Bad Oldesloe" in unglaublicher Weise gehetzt worden. Das ist für die Autoren und die Autorin dieses Bandes ehrverletzend und rufschädigend; es geht nicht an, dass Fachleute für ihre sachliche und wissenschaftliche Arbeit so niveaulos beschimpft und unseriös angegangen werden.

Durch die besagte Bürgerinitiative wurde die Auseinandersetzung um Frenssen von vornherein auf diesen Ausschnitt der Ideologieverfallenheit des Schriftstellers enggeführt und versucht, mit falschen Behauptungen ihn zu einem harmlosen Heimatdichter zu machen: So wurde in der Bürgerfragestunde am 5. Juli behauptet, dass Gustav Frenssen "bekanntermaßen Gegner der 'Nazis' war und niemals ihr Wegbereiter".

Erschreckend war und ist zu sehen, welche Lügen und Unwahrheiten – hauptsächlich von besagter Bürgerinitiative – auch über Gustav Frenssen verbreitet worden sind. Damit wird Frenssen als Mensch und Schriftsteller nicht mehr ernst genommen und zu einem Popanz gemacht. Ein paar grundlegende Feststellungen sind um Frenssens willen unumgänglich:

1. Frenssen war engagierter Anhänger nationalsozialistischer Ideologien. In seinem 1940 erschienenen Lebensbericht (z.B. S. 315f.) geht es ihm darum, sich mit seinen Anschauungen ganz in den Nationalsozialismus hineinzustellen. Er gehörte dessen radikaler Richtung an, die die bürgerliche Gesellschaft ablehnte.

2. Frenssen vertrat die nationalsozialistische Euthanasie. Noch in der Lebenskunde (erschienen 1942) fordert er Euthanasie für Behinderte, Arbeitsunwillige, Herumstreicher, Volksfeinde, Kriminelle und andere, die er als krank einstuft (S. 50-55). Wer solche Ansichten Frenssens einfach beiseite wischt, muss sich fragen, wie er den Opfern der T4-Euthanasie-Aktion gegenüberstehen will. Zwischen Januar 1940 und August 1941 wurden allein im Sanatorium Sonnenstein in Pirna 13.720 Menschen vergast, ehe Adolf Hitler aufgrund der mutigen Predigten des Bischofs von Münster, Graf Galen, diese Mordaktion einstellte, weil er den Unmut der Bevölkerung fürchtete. Frenssen verbreitete seine radikalen nationalsozialistischen Anschauungen ebenfalls im dritten Band seiner Grübeleien, der unter dem Titel Vorland 1937 erschien (S. 49-70). Weiteres findet sich in anderen Schriften und Zeitungsbeiträgen.

Frenssen kann in seiner Person und in seinem Werk nicht auf seine nationalsozialistischen Anschauungen eingeschränkt werden. Es geht da um viele andere, sehr interessante Aspekte. Offenbar aber bringt die Auseinandersetzung mit ihm immer noch die gleichen Probleme mit sich wie die Auseinandersetzung mit der Zeit des Kaiserreichs, der Weimarer Republik und der NS-Diktatur.

Mit Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom Sommer 1999 wurde die Frenssen-Straße in Ernst-Barlach-Straße umbenannt. Trotzdem: Ich hoffe darauf, dass in Bad Oldesloe doch noch einmal Gelegenheit zum Gespräch sein wird, ohne dass es von Geschichtsklitterung und durch Zudecken unangenehmer Tatsachen erstickt wird. Bei der Frage einer Straßenumbenennung geht es letztlich darum, ob es sinnvoll ist, einen Namensgeber auf diese Weise zu ehren und als gesellschaftliches Vorbild hinzustellen. Diskussionen darüber – und es sind unvermeidlich politische Diskussionen – müssen jeweils vor Ort geführt werden, aber immer mit der nötigen Fairness und Verantwortung.

Frenssens Bedeutung hängt nicht an einem Straßennamen. Ob die, die sich so lautstark als Frenssens Verteidiger ausgaben, doch bereit sind, sich einmal ernsthaft mit ihm zu beschäftigen? Ich würde mich freuen, dann mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Vielleicht gibt es dann doch den Dialog.

Veröffentlicht in den Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte Heft 36 (1999) S. 102-104.

Der Verfasser: Dietrich Stein (Jahrgang 1948) ist Pastor in den Dithmarscher Gemeinden Barlt und Windbergen. Seit den achtziger Jahren befasst er sich kritisch mit Gustav Frenssens Leben und Werk; er ist Mitherausgeber eines Studienbandes über den Schriftsteller (Heide 1997). Siehe auch: Pastor Dietrich Stein

Werke (in Auswahl)

Dorfpredigten.jpg
  • Die Sandgräfin. Berlin 1896
  • Die drei Getreuen. Berlin 1898
  • Eine Handvoll Gold. Leipzig 1901
  • Jörn Uhl. Berlin 1901
  • Hilligenlei. Berlin 1905
  • Das Leben des Heilandes. Berlin 1907
  • Klaus Hinrich Baas. Berlin 1909
  • Grübeleien. Berlin 1920
  • Der Pastor von Poggsee. Berlin 1921
  • Peter Moors Fahrt nach Südwest. Berlin. 1922
  • Briefe aus Amerika. Berlin 1923
  • Otto Babendiek. Berlin 1926
  • Die Chronik von Barlete. Kulturgeschichte eines niedersächsischen Dorfes. Berlin 1928
  • Dummhans. Berlin 1929
  • Der brennende Baum. Berlin 1931
  • Der Glaube der Nordmark. Stuttgart 1936
  • Lebensbericht. Berlin 1940
  • Der Landvogt von Sylt. Berlin 1943

Rezensionen

Roman von Gustav Frenssen, erschienen 1901. - Das Buch erzählt die Geschichte von Jörn Uhl, dem nachgeborenen Sohn eines grobschlächtigen holsteinischen Bauern und seiner sensiblen Frau, der von seinen Brüdern und dem Vater vernachlässigt, als einsames Kind aufwächst. Der Vater und die beiden älteren Brüder wirtschaften das Anwesen herunter, da sie sich mehr um Kartenspiel und Alkohol als um Pflügen und Säen kümmern. Die Gleichgültigkeit seines Vaters bringt Jörn um die Möglichkeit, das Gymnasium zu besuchen; er müht sich nun als einziger, den Hof vor dem Ruin zu bewahren. Als seine erste Liebe keine Erfüllung, findet, verhärtet sich Jörn innerlich immer mehr und wird fast zum Sonderling. Doch im Krieg 1870/71 erweist er sich als tüchtiger Kanonier. Er kehrt zurück und übernimmt nach einem Schlaganfall des Vaters und nach Abfindung der liederlichen Brüder den schwer verschuldeten Besitz. Zusammen mit seiner treuen alten Großmagd, die seit dem Tod der Mutter im Kindbett an ihm Mutterstelle vertritt, führt er nun das Regiment mit Zuversicht, die ihn auch dann nicht verläßt, als die Schwester mit ihrem Liebhaber nach Amerika flieht und ein Bruder Selbstmord begeht. Doch bald nach seiner Heirat trifft ihn neues Unglück: Seine Frau stirbt im Kindbett, eine Mäuseplage vernichtet die Weizenernte. Da fängt Jörns Charakter an, "brüchig zu werden". Eine letzte Katastrophe jedoch bringt zugleich auch eine Wende in seinem Leben: Ein Brand vernichtet den Hof, und plötzlich fühlt sich Jörn seltsam frei. Unter dem Einfluß eines Onkels und seiner nie vergessenen und jetzt wiedergetroffenen Jugendliebe Lisbeth Junker studiert er Deich- und Kanalbau und die Landvermesserei: Am Ende ist er doch der Landvogt, der er schon als Kind hatte werden wollen. Der vierschrötige und wortkarge Mann, der "zwischen Sorgen und Särgen hindurch mußte", ist zum Schluß dennoch glücklich geworden, weil er immer "demütig war und Vertrauen hatte".

Als Pastor in Dithmarschen hatte Frenssen oft mit ansehen müssen, wie Bauern ihren Hof vertranken und verspielten; seine Empörung hierüber spricht noch aus den Flüchen, mit denen Jörn Uhl seinen Vater bedenkt. Doch wird dieses moralische Motiv überlagert von der tiefsinnigen Geschwätzigkeit des Erzählers; sie und die Vielzahl an Episoden, an Erzählungen von und über Nebenfiguren, an grüblerischen Gesprächen Jörns mit Pastoren und Freunden zerdehnen den Handlungsablauf des Romans. Frenssen erzählt zwar von einem "harten Menschenschlag" mit "zusammengepreßten Lippen", benutzt auch ständig plattdeutschen Dialekt, erlegt sich aber selbst wenig sprachliche Disziplin auf. Dennoch hatte das Buch wegen seiner engen Beziehung zur holsteinischen Landschaft mit ihren Föhrenwäldern und Torfmooren und wegen seines volkstümlich formulierten "hohen, sittlichen Geistes" (W. Alberts) einen außerordentlichen Erfolg, der nur noch durch Frenssens nächsten Roman, "Hilligenlei" (1905), übertroffen wurde. Quelle:Kindlers Neues Literaturlexikon, Kindler Verlag, München.


Sehr ausführliche Abhandlung mit komplexer Nachweisliste: Kirchenlexikon

Projekt Gutenberg

Seit 1994 stellt das Projekt Gutenberg-DE kostenlos Bücher für alle ins Web. Damals als kleines Projekt begonnen, hat es sich zur größten Volltextliteratursammlung klassischer Texte deutscher Sprache im Internet entwickelt. Im Projekt Gutenberg-DE vorhanden:

  • Peter Moors Fahrt nach Südwest (Kriegsbericht) gesperrt bis 2015


Grabmal am Wodansberg in Windbergen

Frenssen hatte sich auf eigenen Wunsch an einer heidnischen Stätte, dem Wodansberg in Windbergen begraben lassen. Wenn man am Fuße des Wodansbergs steht, weist ein Wegweiser den Hügel hinauf mit der Aufschrift Gustav Frenssen Grab. Schon in der Hauptstraße des Dorfes findet man einen Wegweiser und auch eine Erklärungstafel zu dem Grab.

Auf dem Grabstein stehen noch weitere Namen. So ist trotz der Verwitterung noch zu lesen, daß Anna Frenssen-Warft hier begraben liegt, seine Ehefrau und auch Wiebke Brent-Frenssen, seine Adoptivtochter. Ebenso steht auf dem Stein noch Martha Schulze. Diese Frau wurde erst 1983 dort beerdigt und war die Haushälterin von Frenssens. Auf dem Stein steht geschrieben: wollten auch in der Asche beieinander sein.


Nach seinem wenige Wochen vor Kriegsende erfolgten Tod wurde der ehemalige Pastor Frenssen auf eigenen Wunsch hin an "heidnischer" Stätte, dem Wodansberg bei Windbergen, bestattet. Um seinen Nachlaß kümmerte sich zunächst die Witwe Anna Frenssen, die von ihrem - nach dessen Angaben parapsychologisch begabten - Ehemann Gustav Frenssen schrieb, er sei immer in Angst gewesen, besonders vor Tieren und Geistern, und seine Phantasie habe ihn permanent gequält und beunruhigt. - Quelle: Spiegel-Wissen. Zum ganzen Artikel: SPIEGEL Wissen


Literatur

9 CDs der Firma JPC. Enthält den Essay "Ein unerledigter Fall" (Über Gustav Frenssen)
  • Andreas Crystall: Gustav Frenssen. Sein Weg vom Kulturprotestantismus zum Nationalsozialismus. Gütersloh: Kaiser, Gütersloher Verlags-Haus 2002. ISBN 3-579-02609-7
  • Kay Dohnke (Hrsg.): Gustav Frenssen in seiner Zeit. Von der Massenliteratur im Kaiserreich zur Massenideologie im NS-Staat. Heide: Boyens 1997. ISBN 3-8042-0750-2
  • Otto Jordan (Bearb.): Gustav-Frenssen-Bibliographie. Bohmstedt. 1978.
  • Norbert Mecklenburg: Erzählte Provinz. Regionalismus und Moderne im Roman. Königstein/Taunus: Athenäum 1982. ISBN 3-7610-8248-7
  • Arno Schmidt: Ein unerledigter Fall. Zum 100. Geburtstage von Gustav Frenssen. In: derselbe: Die Ritter vom Geist. Von vergessenen Kollegen. Karlsruhe: Stahlberg 1965. S. 90-165.
  • Jan Süselbeck: "Arse=tillery + Säcksualität". Arno Schmidts Auseinandersetzung mit Gustav Frenssen. Bielefeld: Aisthesis 2001. ISBN 3-89528-337-1
  • Klaus Uhde: Gustav Frenssens literarischer Werdegang bis zum Ersten Weltkrieg. Eine kritisch-monographische Studie zur Entstehung völkischer Literatur. München: Univ. Diss. 1983.
  • T. Krömmelbein: Arno Schmidt in Schleswig-Holstein. Gustav Frenssen, Theodor Storm und die Eiderfahrt der Brüder Paul und Jules Verne im Oeuvre Arno Schmidts. In: Die Heimat, 93. Jg. (1986), Heft 6, 165-171 und Heft 11/12, 324-330;
  • T. Krömmelbein: Gerechtigkeit findet dort statt, wo man trotzdem preist. Arno Schmidt und Gustav Frenssen. In: T. Krömmelbein (Hrsg.): ZETTELKASTEN. 6. Jahrbuch der Gesellschaft der Arno-Schmidt-Leser. Frankfurt am Main 1988, 47-93; *Dietrich Stein: Gustav Frenssen. Nachdenkliches zu seinem 125. Geburtstag. In: Schleswig-Holstein, Heft 10/1988, 16-17;

Führungen

Museumspädagogische Angebote Porträt G. Frenssen Pastor Dr. Stein, Frenssen-Experte und Herausgeber des Buches „Gustav Frenssen in seiner Zeit“ (gemeinsam mit Kay Dohnke, Heide, 1997) führt abwechselnd mit Regina Schmid nach Vereinbarung Gruppen durch das Frenssen-Haus. Dauer der Führung: etwa 30 Minuten.

Anhand des Schriftstellerlebens und der zeitgebundenen Romane von Gustav Frenssen lässt sich die wechselvolle deutsche Zeitgeschichte und damit ein Stück Dithmarscher Geschichte vom Kaiserreich mit seinen Kolonien über die Russische Revolution bis hin zum Ende des Nationalsozialismus authentisch und werkkritisch darstellen.

Weblinks

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