Grüne Mosaikjungfer
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Grüne Mosaikjungfer
Im Vergleich zur blaugrünen Mosaikjungfer ist die grüne Mosaikjungfer, hier bei der Eiablage in der Krebsschere, schon eine Seltenheit, da sie auf die Anwesenheit dieser Waserpflanze angewiesen ist.Ihre Bestände nehmen in Dithmarschen rapide ab.
Noch in den 70 er Jahren war die Krebsschere ein insbesondere von den Anglern gefürchtetes Gewässerunkraut, das bekämpft wurde. Eine Furcht die tief steckt.
Doch heute kümmert sich wieder der hauptamtliche Naturschutz um die Wiederansiedlung.
Edellibellen
Die Grüne Mosaikjungfer (Aeshna viridis) ist eine Libellenart aus der Familie der Edellibellen (Aeshnidae), welche der Unterordnung der Großlibellen (Anisoptera) angehören. Es handelt sich bei der Grünen Mosaikjungfer um eine große Libelle mit einer Flügelspannweite von maximal 8,5 Zentimetern.
Merkmale
Die Grüne Mosaikjungfer erreicht Flügelspannweiten von 8 bis 8,5 Zentimetern. Der Brustabschnitt (Thorax) der Tiere ist gelb-grün gefärbt, wobei auch die Seitenflächen grün sind und nicht wie bei der Herbst-Mosaikjungfer (Aeshna mixta) eine auffällige Strichzeichnung tragen. Auf der Oberseite des Thorax besitzen sie zwei große grüne Flecken, die jedoch anders als bei der Blaugrünen Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) nicht oval sind. Der Hinterleib (Abdomen) der Männchen ist dunkelbraun bis schwarz mit einer blauen Zeichnung, der der Weibchen braun mit einer grünen Zeichnung.
Lebensweise
Die Grüne Mosaikjungfer ist in den Monaten Juli bis Oktober an stehenden Gewässern des nördlichen Mitteleuropas einschließlich Norddeutschland anzutreffen. Dabei ist ihr Vorkommen von der Existenz der Krebsschere (Stratiotes aloides) abhängig, in welche die Weibchen beinahe ausschließlich ihre Eier einstechen. Ihre Jagdflüge finden meist in der Abenddämmerung statt.
Morgens sind die Libellen in Gewässernähe an Pflanzen zu finden. Die Männchen fliegen auf der Suche nach einer geeigneten Partnerin über den Schwimmblattrasen der Krebsschere. Sie versuchen dabei andere Männchen, aber auch Großlibellen anderer Arten (z.B. Aeshna grandis) vom Laichgewässer fernzuhalten. Die Paarung erfolgt allerdings mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit am Gewässerrand oder am Ufer. Die Weibchen fliegen bei gutem Wetter bis zum Abend mit laut hörbarem Flügelgeräusch zur Eiablage zwischen die Krebsscherenblätter. Quelle: Wikipedia












