Frese, Daniel
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Daniel Frese (auch: Freese oder Friese) wurde zirka um das Jahr 1540 Meldorf in Dithmarschen geboren. Er starb in Lüneburg, wo er am 14. April 1611 begraben worden ist.
Daniel Frese war ein deutscher Maler und Kartograph.
Daniel Frese war zunächst für Kirchen seiner näheren Heimat tätig und wirkte ab zirka 1568 bis 1572 in Hamburg für die Katharinenkirche. Seit 1573 wurde er in Lüneburg tätig, wo sein Hauptwerk entsteht. Frese hat auch vielfältige kartographische Werke geschaffen, unter anderem für Heinrich Rantzau, mit dem er scheinbar gut bekannt war. Es heißt Frese habe für seine Aufträge häufig die entsprechenden Gegenden bereist.
Mit Bezug auf Dithmarschen sind insbesondere auch die 1596 geschaffene Tafel von Heide für den Städteatlas Civitates Orbis Terrarum von Braun und Hogenberg zu nennen und der 1598 erschienene fünfte Band des Städteatlasses Civitates Orbis Terrarum von Braun und Hogenberg mit den Tafeln von Meldorf und Heide nach den Vorlagen von Daniel Frese, die er wohl aus dem Gedächtnis geschaffen hat.













