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Feuerland

Aus Dithmarschen-Wiki

Expeditionsschiff Feuerland

Mit dem 1927 in Büsum gebauten Expeditionsschiff Feuerland fuhr Gunther Plüschow nach Südamerika.


Expeditionsschiff FEUERLAND Foto: Archiv Gerhard H. Ehlers , Odenthal
Expeditionsschiff FEUERLAND Foto: Archiv Dr. Jens Beyersdorf - Nachlass Richard Lauezzari
Heinkel-Doppeldecker "Silberkondor" von Gunther Plüschow in der "Tsingtau-Bucht" Foto: Archiv Dr. Jens Beyersdorf - Nachlass Richard Lauezzari
Portrait Gunther Plüschow 1930  :Foto: Archiv Gerhard H. Ehlers , Odenthal


Der Heinkel-Doppeldecker HD 24 W Foto: Archiv Gerhard H. Ehlers , Odenthal


Auf der Werft
Geburtstag
Restaurierungsarbeiten 2008 Foto: Paul H. Kroll

Inhaltsverzeichnis

Die Geschichte der Feuerland

Die FEUERLAND wurde 1927 auf der Büsumer Werft Krämer, Vagt und Beckmann in Büsum gebaut. Auftraggeber war der ehemalige Marine-Offizier und Flieger Gunther Plüschow. Das Schiff wurde nach den Plänen eines hochseetauglichen Fischkutters gefertigt. Da Plüschow allerdings von seinen früheren Reisen die Wetterbedingungen seines zukünftigen Fahrtgebietes kannte, verwendete man für Spanten und Beplankung nur bestes Eichenholz. Jedes Teil ist überdimensioniert. Auf diese Weise wurde eine vielfache Sicherheit „eingebaut“. Enge Spantenabstände (alle 55 cm) und eine 8 cm starke Beplankung am Wasserpass sprechen für sich. Zusätzlich sorgen eine Innenverkleidung und kräftige Stringer für zusätzliche Festigkeit. So gerüstet konnte Plüschow den Stürmen und dem treibenden Gletschereis in den Fjorden Feuerlands begegnen.

Im November 1927 startete Gunther Plüschow zu seiner legendären Feuerland-Expedition an die Südspitze Lateinamerikas. Mit Zwischenstopps in England und Portugal ging es auf die Kanarischen Inseln. Von dort weiter über die Kap Verden. Dann segelte die Feuerland über den Atlantik nach Brasilien. Dort machte Plüschow in verschiedenen Hafenstädten halt und besuchte deutsche Auswanderer in Bahia, Rio de Janeiro und in der deutschen Aussiedler-Kolonie Blumenau.

Von Brasilien fuhr er weiter in die Magellan-Strasse nach Punta Arenas. Dort bekam Plüschow ein kleines Heinkel-Wasserflugzeug mit Schwimmern geliefert, das zuvor mit dem Dampfer Planet der Reederei Laeisz verschifft worden war. Nachdem die einzelnen Bauteile des Flugzeugs in einer kleinen Werft am Rande von Punta Arenas zusammengesetzt waren, flog er zusammen mit seinem Fliegerkameraden und Kameramann Ernst Dreblow als erster Mensch über die Darwin-Kordilliere (einem südlichen Ausläufer der Anden) nach Ushuaia. Auf diesem Flug brachte er auch die erste Luftpost in die südlichste Stadt der Welt. Die bei den Flügen entstandenen Aufnahmen, waren die ersten ihrer Art, und dienten als Grundlage für eine genauere Erforschung dieses bis dahin unbekannten Gebietes. Die Feuerland diente dabei als Basis-Schiff, das es dem Flieger ermöglichte nach einer Landung längsseits zu gehen und das Flugzeug zu betanken. Ohne diese seeseitige Unterstützung wäre ein solches Unternehmen nicht durchzuführen gewesen. Als Tender, Reparaturwerkstatt, Treibstofftransporter und schwimmende „Schutzhütte“ gegen die eisigen Stürme in den Fjorden Feuerlands trug die „Holzpantine“, wie Plüschow sie liebevoll nannte, dazu bei, die Expedition zum Erfolg zu führen.

Anfang 1929 musste Plüschow aus Geldmangel die Expedition beenden. Er verkaufte das Schiff an einen englischen Schafzüchter, der Besitzungen in Argentinien, Chile und auf den Falkland Inseln hatte. Nur so konnte er den Treibstoff für die letzten Flüge, die Einlagerung des Flugzeuges und die Rückreise nach Deutschland bezahlen.


Penelope

Die Reisen der „Penelope“


Als Gunther P l ü s c h o w nach erfolgreicher Expedition 1929 seine „Feuerland – Tierra del Fuego“ an den Großgrundbesitzer Hamilton verkaufte, hatte dieser nichts Eiligeres zu tun, als sie auf den schönen Namen seiner Tochter „Penelope“ umzutaufen. Niemand konnte ahnen, welche Abenteuer das Schiff bis zum Jahre 2003 noch zu bestehen haben würde, dem Jahr, als es der deutsche Navigationsoffizier auf einem Kreuzfahrtschiff, Bernd B u c h n e r , entdeckte. Hamilton hatte ausgedehnte Besitzungen in Chile, Argentinien und auf den Falklands (Malvinas). Das Schiff diente ihm für Transporte von Vieh und Baumaterialien. Später war es im interinsularen Verkehr für Wissenschaftler und Ornithologen eingesetzt. Dass Plüschows ehemaliger Steuermann Paul C h r i s t i a n s e n zusammen mit dem Maschinisten Josef ( Seppl ) S c h m i d t als Besatzung von Hamilton übernommen wurden, ist sicherlich auch Plüschows Fürsprache zu verdanken. Beide blieben bis in die späten 30er Jahre im Dienst der Familie Hamilton. Als „Penelope“ im Jahre 1938 einen schweren Maschinenschaden hatte, wurde sie aufgelegt und lag bis zum Jahre 1946 auf dem Strand. Dann kaufte die Regierung der Falklands das Schiff und rüstete es mit einer neuen Maschine aus. Es wurde zum Versorgungsschiff von Forschungsstationen auf Süd-Georgien und den Süd-Shetland-Inseln umgebaut, kam als solches aber nie zum Einsatz. Stattdessen setzte man es zur Versorgung der Farmen auf den einzelnen Inseln ein. Es leistete wichtigste Dienste unter wechselnden Besitzern, bis es im Falklandkrieg 1982 von der argentinischen Marine requiriert wurde. Damit begann eine neue, spannende Periode des Schiffes. Kurz vor der Inbesitznahme durch das argentinische Militär hatte es noch Schulkinder aus Stanley über den Falklandsound gesetzt und ihnen so die Rückkehr zu ihren Eltern auf der westlichen Insel ermöglicht, wo kaum Kampfhandlungen stattfanden. Die Argentinier benutzten das Schiff als Verbindungsschiff für Truppen- und Treibstofftransporte Bei einem dieser Einsätze wurde es von einer britischen Fregatte beschossen, ein anderes Mal geriet es unter den Beschuss eines britischen Harrier – Jets. Es gab Verletzungen durch Granatsplitter, aber glücklicherweise keine schweren. Die FIC ( Falkland – Islands – Company ) bekam das Schiff am Ende des Falklandkrieges zurück. Für diese Gesellschaft versah es bis zum Jahre 1989 seinen Dienst. Danach wechselte es mehrmals den Besitzer und diente wiederum als Viehtransporter und auch als Transportschiff für Ornithologen und Wissenschafter. Im Jahre 2003 begegnete der Kapitän auf Großer Fahrt, Bernd B u c h n e r , dem Schiff auf den Falklands. Er erwarb es im Tausch gegen den Kutter C O N D O R aus Emden, den er dort in zweimonatiger Arbeit renovierte und anschließend in fast zweimonatiger Fahrt mit kleiner crew von Emden nach Stanley brachte. Buchner geb dem Schiff seinen Namen „Feuerland – Tierra del Fuego“ zurück, was in Seemannskreisen Glück bringen soll. Quelle: Paul-H. Kroll

Die Rückführung nach Büsum

Siehe auch: Dithmarschen-Traktate 19 Gunther Plüschow und die "Feuerland" Von Olaf Christiansen

Restaurierung

Gunter Plüschow

In Südamerika sind seine Taten noch heute gegenwärtig, in seiner Heimat jedoch ist er weitgehend unbekannt: der Flugpionier Gunther Plüschow (08. Februar 1886 – 28. Januar 1931). Erste Berühmtheit erreichte der in München geborene Gunther Plüschow in den Jahren 1914/15 nach seiner abenteuerlichen Flucht mit einer „Rumpler Taube“ aus der belagerten Festung der deutschen Handelskolonie Tsingtau in China. Während einer Expedition nach Südamerika überflogen ab 1928 Gunther Plüschow und sein Begleiter Ernst Dreblow erstmals Kap Horn, die Darwin-Kordilleren, das patagonische Inlandeis und den Torres del Paine. Sie brachten von ihren Flügen zum ersten Mal Fotos und Filmmaterial von diesen bis dahin unerforschten Gegenden des südlichsten Teils Südamerikas mit. Bei ihrer zweiten Expedition 1931 verunglückten Plüschow und Dreblow tödlich beim Absturz ihres Flugzeugs in Patagonien. An das abenteuerliche Leben dieser außergewöhnlichen Persönlichkeit erinnert die von Gerhard H. Ehlers und Ingrid W. Gaa zusammengestellte Ausstellung mit Fotos, Büchern und zeitgenössischen Dokumenten vom 24.06.2007 bis 30.09.2007 in der Flugwerft Schleißheim.

Als Kind lernte Gunther Plüschow Reiten und Segeln und lauschte gespannt den Erzählungen eines pensionierten Kapitäns, einem Freund der Familie. Diese Geschichten weckten seine Sehnsucht nach fernen Ländern und Abenteuern.

In bewegenden Worten beschreibt Gunther Plüschow auf einer Erkundungsfahrt durch die feuerländischen Kanäle seine erste Begegnung mit dem Land seiner Sehnsucht: „Die Sonne lässt auch alles in so wunderbaren, so märchenhaft schönen Farben leuchten und spielen, mit ganzer Wucht überfällt mich dazu die Stille […] als beträte ich einen mächtigen Dom […] dies ist mein Feuerland, dies ist mein Traum.“

Am 28. Januar 1931, gegen 5.00 Uhr Südzeit, stürzt sein Heinkel Doppeldecker mit der Kennung „Tsingtau D 1313 “, genannt SILBERKONDOR, aufgrund eines technischen Defektes in die eisigen Fluten des Rico-Sees, unweit des Perito-Moreno Gletschers, aus dem nur noch seine sterblichen Überreste geborgen werden konnten. Bildmaterial ist über die Pressestelle des Deutschen Museums verfügbar. Siehe Link.


Deutsches Museum

Flugwerft Schleißheim Effnerstraße 18 85764 Oberschleißheim Tel.: (089) 31 57 14 - 0

E-Mail: fws@deutsches-museum.de

Presse

Presseberichte

Förderkreis

„Förderkreis Expeditionsschiff Feuerland e.V.“ – seine Entstehung und seine Ziele

Plü0004.jpgJahreshauptversammlung 2007 von links nach rechts: Paul-Hinrich Kroll, Schriftführer; Erika Wackerhagen ( Schatzmeisterin ) und Heiko Schmidt ( Stellv. Vors. ); Heiko Volz, Kassenpr.; Carola Buchner, stellv. Vors.; Bernd Buchner, 1. Vors.; Sigmar Schwabe, Kassenpr.; Hans Georg Prager, Wolf Schwabe.

Am 06. Juli 2006 traf sich in der „Erholung“ in Büsum eine Gruppe Plüschow – Begeisterter zur Gründungsversammlung des „Förderkreis Expeditionsschiff Feuerland e.V“. Eingeladen hatte der Eigner der „Feuerland“, Kapitän Bernd Buchner, der sogleich seine Vorstellungen zur Renovierung des 1927 in Büsum gebauten Schiffes erläuterte. Seine Gedanken fielen auf fruchtbaren Boden. Ging es doch darum, das Expeditionsschiff des als „Flieger von Tsingtau“ weltweit bekannt gewordenen Fliegers und Kapitäns Gunther Plüschow an den Ort seiner Entstehung zurück zu holen, auf dass es Zeugnis ablegen solle für grossartige Büsumer Schiffbaukunst und Seemannschaft. Buchner stellte u.a. klar, dass die „Feuerland – Tierra del Fuego“ nach ihrer völligen Renovierung und im Zustand von 1927 wieder segeln und sich bei nationalen und internationalen maritimen Ereignissen zeigen würde. Seine Vorstellungen fanden begeisterte Zustimmung. So war dann die Vereinsgründung praktisch ein Selbstgänger, denn zusammen mit bekannten Mitgliedern des Vereins „Museumshafen Büsum e.V.“ trugen sich Plüschow – Freunde aus der gesamten Republik sowie Nautiker, Journalisten und ein Autor und Verleger Maritimer Literatur in die Gründerliste ein.

Kontakte

Spenden

Ab sofort kann und darf gespendet werden!!!

Alle Spenden werden zur Restaurierung der FEUERLAND verwendet.

Geldspenden dienen in erster Linie der Beschaffung des für die Restaurierung benötigten Materials. Für Sachspenden setzen Sie sich bitte vorab mit uns in Verbindung (siehe Kontakt zum Vorstand)!

    :Spendenkonto: 22020 bei Sparkasse Hennstedt-Wesselburen (BLZ: 218 523 10)

Für Spenden aus dem Ausland hier unsere Bankdaten:

Internationale Kontonummer (IBAN) : DE21 2185 2310 0000 0220 20
Internationale Bankidentifikation (BIC): HSHNDEH1WEB

Mit der Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins werden nach Eingang der Spende und bei Angabe der Spenderadresse im Verwendungszweck die Spendenquittungen zugestellt.

  • Für Spenden bis 100€ schicken wir die Spendenquitung nur nach Anforderung, da bis zu dieser Höhe die Finanzämter die Kopie des Kontoauszugs als Nachweis akzeptieren und die so gesparten Portokosten der Feuerland selbst zugute kommen.

Besten Dank!

Buchtipp

Einen äußerst interessanten Beitrag zur Geschichte der „Penelope“ während des Falkland – Krieges liefert Roberto H e r r s c h e r mit seinem auf Spanisch erschienen Buch „Los Viajes Del Penelope“ – La historia del barco mas viejo de la guerra de las Malvinas; Tusquets Editores Buenos Aires 2007. Als kaum 19-Jähriger hat der argentinische Journalist Roberto Herrscher auf der „Penelope“ den Falkland(Malvinen)–Krieg mitgemacht. In drei Kapiteln berichtet er über seine Erfahrungen mit diesem Schiff.

Kapitel 1 beschreibt seinen Einsatz als Verbindungsschiff für Truppen- und Treibstofftransporte in diesem Konflikt, seine Mannschaft, die Bombardierung des Schiffes durch britische Sea Harrier und das glückliche Wiedersehen der Besatzung viele Jahre nach dem Krieg.
Kapitel 2 kehrt Herrscher 24 Jahre nach Ende des Konfliktes auf die Malvinen zurück. Bei dieser Reise in die Vergangenheit besucht er die alten Schauplätze und entwickelt die Geschichte der Feuerland – Penelope.
Kapitel 3 stellt er die spannende Lebensgeschichte Gunther P l ü s c h o w s in den Mittelpunkt.

Weiter berichtet er über die Wiederentdeckung des Schiffes durch den deutschen Seeoffizier Bernd B u c h n e r. Dieser hatte während einer Kreuzfahrt auch die Malvinen besucht und es im Tausch gegen einen Emdener Kutter erworben. Herrscher schildert dann den Versuch Buchners, mit einer kleinen Mannschaft das Schiff nach Büsum zu überführen. Die Reise muss in Buenos Aires abgebrochen werden, das sich das durch die Viehtransporte stark in Mitleidenschaft gezogene Deck als sehr wasserdurchlässig erweist. Mit der „Monte Cervantes“ der Reederei „Hamburg Süd“ gelangt die Ketsch dann sicher nach Deutschland.


Fortgang der Renovierungsarbeiten an der „Feuerland

Herbst 2008-10-17

Foto: Paul H. Kroll

Wichtige einleitende Arbeiten am Schiff wurden bereits im Jahre 2007 auf der „Landberg – Werft“ in Büsum vorgenommen. Im Oktober 2007 wurde die Hulk nach Hamburg/Harburg verholt, wo seitdem auf der Werft „Jugend in Arbeit Hamburg e.V.“ die umfangreichen restlichen Arbeiten gemacht werden. Mit einem modernen, umweltschonenden Verfahren wurde das Schiff von seinen zahlreichen alten Farbschichten befreit. Man benutzte dazu ein Abstrahlverfahren, das mit einem Gemisch aus Glaskügelchen, Wasser und Luft arbeitete.

Jetzt erst konnte man erkennen, welche Planken erneuert werden mussten und was sonst noch an Schäden beseitigt werden muss. Inzwischen sind alle rotten Planken an der Backbordseite durch gut abgelagerte kernige Eichenplanken ersetzt worden. Einzelne Nagellöcher wurden sorgfältig mit Eiche ausgeflickt.

Die Schietgäng, bestehend aus bis zu sieben Mitgliedern des Förderkreises „Expeditionsschiff – Feuerland e.V.“, befreite inzwischen das gesamte Innenschiff von Dreck. Besonders in der Bilge hatten sich im Laufe der Jahrzehnte harte Krusten von Öl und Dreck angesammelt, die bisher versteckt unter den Bodenbrettern gelegen hatten. Dazu kam, dass in anstrengenden Arbeitsgängen alter Betonballast herausgemeisselt werden musste, den die Besitzer von den Falklands als Trimmausgleich für die entfernten Wasser- und Kraftstofftanks eingebracht hatten. Jeder, der auch nur ein wenig vom Holzschiffbau versteht, weiss, dass Beton der Tod für Holz ist. Daher wurde er sorgfältigst herausgenommen.

Im Bereich des Bugs lag zusätzlich völlig zusammengerosteter Eisenballast, der bereits eine schwarze Farbe angenommen hatte und bestialisch stank. Etwa fünf to loser Eisenballast sind schon im Jahre 2007 herausgenommen und zur erneuten Verwendung abgelagert worden.

Spanten und Kielschwein erwiesen sich als hervorragend erhalten – wahrscheinlich auch deswegen, weil alles mit einer dicken Ölschicht überzogen war. Mit Schabern, Spachteln und Kratzern gingen wir an die Arbeit zwischen den engen und glitschigen Spanten und entfernten allen Dreck. Das gesamte Innenschiff wird jetzt noch mit einem Dampfstrahler endgesäubert und von restlichem Öl und Schmutz befreit. Verbunden mit dieser Aktion wird auch eine vorbeugende Behandlung gegen Schimmel und Pilze erfolgen.

Zur Zeit wird noch diskutiert, ob wir den Rumpf wieder mit Kupferplatten beschlagen wollen, welche die englischen Besitzer auf den Falklands angebracht hatten. Wir sind allerdings sicher, dass die „Feuerland“ 1927 in Büsum keine solchen Kupferplatten besaß. Sollte es aber von Vorteil sein, diese wieder anzubringen, um damit oft zu wiederholende, teure und umweltbelastende Anstriche mit Antifouling zu vermeiden, muß darüber erneut gesprochen werden. Das Schanzkleid ist in großen Teilen unbrauchbar und wird abgerissen und neu gebaut. Wie man auf einem der Fotos erkennt, sind neue Pfosten aus Eichenholz bereits gesetzt.

Parallel dazu wird am Deck gearbeitet: Mehrere neue Decksbalken werden eingesetzt und die gesamte Beplankung aus Pitchpine wird aufgenommen, bearbeitet, ergänzt und neu verlegt. Man sieht: Es bleibt noch viel zu tun!

Aber wir sind sicher, das Schiff in wenigen Jahren in seinen Originalzustand zurück versetzen zu können und wieder zum Segeln zu bringen. Und wir sind auch glücklich darüber, dass viele unserer Mitglieder aktiv mitarbeiten. Das schweisst uns im Förderkreie „Expeditionsschiff-Feuerland e. V.“ gehörig zusammen.

Paul-H. Kroll

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