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Egge, Heiner

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Nur wer am Rande steht, tanzt mit Allen.

Heiner Egge (* 26.3.1949) ist ein dithmarscher Schriftsteller. Zu seinen Werken zählt auch das Freilichtspiel "Sag dem König Gute Nacht", das zum Heider Marktfrieden aufgeführt wird.

Lesung bei Lyra e.V.
Eiderdaus.jpg
Dreharbeiten mit Heiner Egge zum Film "Klaus Groth- Ein Dichterleben" von Martina Fluck
Kolumne Eiderdaus 56: "Gespensterschrecken"
Kolumne Eiderdaus 53: "Cimbria, Cimbria"

Inhaltsverzeichnis

Biographie

Heiner Egge, geboren 26. März 1949 in Heide/Holstein. 1967 Abitur in der Rosenstraße (Berufswunsch: Ozeanograph). Dann Richtkanonier in Albersdorf. Ab 1969 Studium der Germanistik und Geschichte in Kiel, Marburg und Freiburg. 1975 Gründung der Literaturzeitschrift „Das Nachtcafé“, allmählicher Verlust der Universität. Beruf: freier Schriftsteller, zum Broterwerb Arbeit bei einem Winzer im Markgräflerland. Tätigkeit als Kleinverleger. 1985 Umzug nach Hamburg, dort (zusammen mit Ricarda Alexander) Eröffnung eines Buchladens in Altona (edition nachtcafé). Anschließend Rückkehr nach Dithmarschen, zunächst in die Alte Schule Sarzbüttel, seit 1998 in Hennstedt-Östermoor. Nahe der Eider. Vater von vier Kindern.

Veröffentlichungen

Erste Buchveröffentlichung:
  • „Davonfahren“, Erzählungen, Kirchzarten 1978.
Die letzten Buchveröffentlichungen:
  • „Niebuhrslust“, Roman, Luchterhand 1992;
Taschenbuch: 341 Seiten
ISBN-10: 3630867936 ISBN-13: 978-3630867939
Kurz-Rezension: Der Arabienreisende Carsten Niebuhr (1733 bis 1815) verbrachte den großen Rest seines Lebens als Landschreiber in Meldorf. Als alter 66-jähriger Mann baut er sich ein Haus ins Meldorfer Moor: Niebuhrslust.
Online erhältlich bei SCHOPF:Heiner Egge: Niebuhrslust

Publikationen und Bücher

  • „Zwischen den Gezeiten“ , Boyens 1998;
  • „Der Eiderbote“, Roman, sh:z 2001;
  • „In der Kajüte“, Roman um Klaus Groth, Husum Verlag 2004;
  • „So weh an der Sonne“, Roman, Husum Verlag 2005;
  • „Die Fußreise“, Novelle (erscheint Ende März 2008 in Husum).
Als Privatdruck ist erhältlich:
  • „Messerfisch“, Liebesgeschichten, Moor 2007
Demnächst:
  • „Sal“, Ein Roman in neun Inseln.

Theaterstücke

Neben der Prosa drei Theaterstücke, darunter auch das Festspiel zum Heider Marktfrieden: „Sag dem König Gute Nacht“ (Aufführungen seit 2000).

Kolumnen

Außerdem journalistische Arbeiten; z.Zt. eine montägliche Kolumne in der „Dithmarscher Landeszeitung“: EIDERDAUS – Bemerkungen vom Rand.

Ehrungen

1994 Hebbel-Preis; seit 2000 Sekretär der Klaus-Groth-Gesellschaft.

Heiner Egge. An der Eider

Lesungen

  • Heiner Egge las am 23. Januar 2009 bei Lyra aus seinen Eiderdaus-Kolumnen.

Kommentar

Rückblick auf eine Lesung beim Förderverein für Kulturarbeit Lyra e.V. in Brunsbüttel


Heiner Egge darf man zur Zeit sicherlich als den ernstzunehmendsten Dithmarscher Schriftsteller bezeichnen, lediglich unter den Damen der Zunft finden wir erfolgreichere. Er las aus seinen Kolumnen, die allmontäglich in der Dithmarscher Landeszeitung erscheinen.

Facettenreich und oft tiefgründig sorgten seine Texte für eine außerordentlich aufmerksame Hörerschaft. Egge nennt auch seine Paten beim Namen, wechselt von einem literarischen Steinbruch zum anderen und findet immer wieder den Weg zurück an seinen geliebten Eiderdeich. Sein schriftstellerisches Kaleidoskop läßt Wortblitze erkennen, die an Flann O´Brien oder Arno Schmidt erinnern, jedoch ohne Egges eigenen Stil zu verwässern. Aktuelle Themen finden ihren Weg in seine Reflektionen wie in der Kolumne "Cimbria, Cimbria", aber auch Stolpersteine, die an den Nationalsozialismus und seine Greuel erinnern.

Einhelliger Tenor der Zuhörer: Wann erscheinen die Kolumnen als Buch? Aus dieser immer wieder gestellten Forderung entwickelte Jens Rusch sein Schlußplädoyer: "Es würde einem regionalen Verlag sehr gut anstehen, sich dieser Aufgabe anzunehmen, zumal die Kolumnen bereits in einer verlagseigenen Zeitung veröffentlicht wurden".

64 sind es zur Zeit und man kann nur hoffen, daß Egge diesen Weg motiviert weiter beschreitet. Anscheinend gibt das nasse Land doch mehr her, als Arno Schmidt einst in Tellingstedt apostrophierte: "Kunst kennt man hier anscheinend nur in Verbindung mit Honig und Dünger".

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