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Ditmarsia

Aus Dithmarschen-Wiki

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Zum 125ten Stiftungsfest erschien eine Festschrift
Bijou der Johannisloge Ditmarsia
Freimaurerische Ikonographie
Logenmeisterportrait
Altlogenmeister

Inhaltsverzeichnis

Gründung

Die Freimaurer-Johannis-Loge "Ditmarsia" wurde am 17. Februar 1881 in Marne gestiftet und am 3. Mai 1949 in Brunsbüttel wiedererrichtet. Den 17. Februar als Gründungstag wählte man zum Gedenken der Schlacht bei Hemmingstedt im Jahre 1500.

Die Marner-Zeitung von Februar 1881 berichtete u.a. wie folgt:

"Die an der Thalstraße erbaute Freimaurerloge wird am 17. Februar d. J. Nachmittags eingeweiht, und zu diesem Behufe ein starker Besuch von auswärts zu erwarten sein."

Anmerkung: Die Thalstrasse wurde in der NS-Zeit in Museumstrasse umbenannt.

"Am Donnerstag vor. Woche wurde die hiesige Loge "Ditmarsia" durch den Großmeister von Niedersachsen , Wage, im Auftrag der Gr.L.L. in Berlin eingeweiht. Erschienen waren von auswärts etwa 50 Fremde, von den einheimischen Logen waren Glückstadt, Neumünster, Altona, Kiel, Eckernförde verteten. Einige der Gäste verließen schon Abends gegen 9 Uhr, der größere Rest am andern Morgen unsern Ort."

Marne

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Portrait Emil Hansen von Hans Grohs

Der erste Logenmeister war Dr. phil. von Holly Ponientzietz, der beruflich am Marner Gymnasium als Direktor wirkte. Die Loge zählte am Gründungstag 42 Mitglieder. Davon waren 31 einheimische und 9 ständig besuchende Mitglieder.

Dunkle Zeit

Bereits 1913 zählte die Loge 127 Mitglieder und die Mitgliederzahlen wuchsen weiter an, bis im Jahre 1933 die Logenarbeiten in ganz Deutschland durch die NS-Diktatur verboten wurde. Der "Tempel" wurde geschlossen und der Stadt Marne übereignet. Die Logenbücherei und die symbolischen Gegenstände kamen nach Berlin. Das ganze Inventar, das wertvolle Mobilar, Eßgeschirr, silberne Bestecke und feinste Tischwäsche wurde an die Marner Wirte meistbietend verschleudert. 165 Brüder mussten Ihre Arbeit einstellen und in eine ungewisse dunkle Zeit gehen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg erlangte man die Erlaubnis von der englischen Besatzungsmacht sich zu privaten Kränzchen zusammenzufinden. Aus dem Freimaurer-Kränzchen entwickelte sich die Neufindung der Ditmarsia-Loge, so dass man am 3. Mai 1949 die Loge vorerst provisorisch wieder errichten konnte. Der erste Logenmeister in der Nachkriegszeit war Herr Esch, der die Loge auch im Jahre 1933 auflösen musste.


Noch heute steht das historische Logengebäude in der Marner Museumstrasse, das 1933 durch die NS-Diktatur enteignet wurde.


Logenhaus Marne. Johannisloge Ditmarsia

Brunsbüttel

Die Johannisloge "Ditmarsia" arbeitet heute in Brunsbüttel in Ihrem neuen Logenhaus mit über 30 Mitgliedern.

Statement

Was wir schätzen

Wir schätzen den „Menschen der Freiheit“, der menschliche Würde verkörpert. Wir schätzen den Menschen, der sich seiner Entwicklung, seiner Verantwortung für sich, für seine Familie, für die Gemeinschaft bewußt ist. Wir schätzen den Menschen, der sorgfältig prüft, was festgeschriebene und „vorfabrizierte“ Ideologien anbieten. Und zwar auch dann, wenn sie von Mehrheiten und zahlungsstarken Verbänden vertreten werden.

Wir schätzen den Menschen, der keinen billigen Parolen, keinen Halbwahrheiten erliegt, der weiß, daß alles seinen Preis hat, daß keinem etwas geschenkt wird. Wir schätzen den Menschen, der nicht auf Wunder hofft, sondern dem Satz vertraut: „Hilf dir selber, dann hilft dir Gott!“

Wir schätzen den Menschen, der weiß, daß die Freiheit nur besteht, wenn sie wirkungsvoll mit Redlichkeit, mit Mut und mit Festigkeit vertreten wird.

Die Richtschnur für das Handeln des Freimaurers in der Gesellschaft war und ist demnach die „Humanität“. Das ist für uns die Verpflichtung, alles zu tun, was Leben erhält, fördert und schützt und alles zu vermeiden, in Gedanken, Worten und Taten, was Leben einschränkt, verunstaltet oder vernichtet. Diese moralische und geistige Kraft, die rechte Entscheidung zu treffen und zu verantworten, muß geübt werden.

Freimaurer üben

Das ist der tiefere Sinn unserer Arbeit. Der ganze Mensch, der Fühlende, der Wissende, der erkennende Mensch, übt und versucht sich zu vervollkommnen. Zu solcher Freiheit hält und leitet das Freimaurertum an. Als Instrument der Selbsterziehung setzt die Freimaurerei dabei außer dem Verstand die Initiation ein. So wird Verstand und Gemüt zu einer höheren Einheit verbunden. Die Tatsache, daß man einer Freimaurerloge nicht einfach beitritt, sondern rituell aufgenommen werden muß, ist etwas, was uns von allen anderen Vereinigungen unterscheidet. Das Erlebnis des Rituals ist das, was – neben den gemeinsamen Zielen – die Bruderschaft verbindet. Hier werden den Brüdern immer wieder die Maximen einer verantwortungsvollen Humanität vermittelt. Die feierliche, aus dem Alltag herausgehobene Form, der besondere Raum, die Handlung und die feierliche Bekleidung wenden sich sowohl an den Verstand als auch an das Unterbewußtsein. Sensible Menschen erfahren hier die neue Seiten ihres Wesens. Sie werden unter Umständen durch das einmalige Erlebnis ihrer Aufnahme für den Rest ihres Lebens geprägt. Deshalb ist es wichtig, daß derjenige, der Freimaurer werden will, die Fähigkeit besitzt, feierlich-rituelle Handlungen als erhebend zu erleben.

Links

Bestellmöglichkeiten

Erzählungen, Reden und Gedichte der Feimaurer von z.B. Goethe oder Tolstoj


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