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Dithmarscher Rosengärten

Aus Dithmarschen-Wiki

Rosengarten.JPG

"Alte Rosen" von Gerda Nissen. Schopf, die Dithmarscher Online-Buchhandlung

Inhaltsverzeichnis

Rosengarten am Landesmuseum

Durch einen Zufallsfund angeregt, begann Gerda Nissen (1929 - 1999, Journalistin und Fachbuchautorin) Mitte der 1970er Jahre nach alten Rosensorten in Dithmarschen zu suchen. In alten Bauerngärten, auf Friedhöfen und in Knicks wurde sie fündig. Von allen in Dithmarschen aufgefundenen Sorten nahm Gerda Nissen Ableger und legte zunächst eine Sammlung "lebender Antiquitäten" im Innenhof des Dithmarscher Landesmuseums an.

Der Neubau des S-H Landwirtschaftsmuseums bot dann Ende der 1980er Jahre die Möglichkeit, die inzwischen weit über 40 verschiedenen Rosensorten in einem zusätzlich mit Stauden bepflanzten Gelände auf insgesamt etwa 800 qm zu präsentieren. Seitdem hat sich die Anlage stetig fortentwickelt und beherbergt heute mehr als 50 verschiedene Sorten, die alle im Kreisgebiet gefunden wurden.

In unmittelbarer Nachbarschaft des alten Dithmarscher Bauernhauses wurde so eine idyllische Ruhezone im Herzen Meldorfs geschaffen, die besonders zur Blütezeit der in der Regel nur einmal blühenden Sorten im Juni/ Juli besuchenswert ist.Quelle: Kreis Dithmarschen

"Heckenflüchter"

In Memoriam Hans Hornung

Bevor er völlig in Vergessenheit gerät, hier zunächst einige Notizen. Recherche folgt.

Hans Hornung war Rechtsanwalt in Brunsbüttel und er war blind. Dieses Handicap bemühte er sich, in einen Vorteil zu wandeln. Er entwickelte Fähigkeiten, die ihm durch intakte Sinne, wie beispielsweise seinem Geruchssinn, intensive Wahrnehmumgen ermöglichten. So machte er es sich zur Gewohnheit, sogenannte "Heckenflüchter" aufzuspüren. Darunter versteht man Rosen, die in die Hecken alter Buschbestände, beispielsweise Friedhofshecken "geflüchtet" waren. Der Ausdrück ist bildhaft zu werten, tatsächlich existieren diese Rosen lediglich, weil man sie übersehen hatte. Unscheinbar zumeist, kleinblütig, oft auch wegen Lichtmangel verkümmert - aber geruchsintensiv eben. Für Hans Hornung waren das Kleinodien, die er zu kultivieren suchte.

Wenn ich weitere Informationen auftreibe, setze ich diesen Artikel fort. Hinweise sind willkommen! --Jens Rusch 22:05, 19. Apr. 2008 (CEST)

Schafstedter Rosentage

Schafstedter Rosentage bei Rolf Rohwedder

Marschrosen und Geestrosen

Alte Rosen

Diese Klasse beinhaltet alle Rosen, die einer Gruppe angehören, die es vor 1867 (dem Jahr, in dem 'La France', die erste Teehybride, eingeführt wurde) gab. So ist die Rose 'Scharlachglut' (Kordes 1952) eine Alte Rose, weil sie eine Gallica-Rose ist, eine Gruppe, die es vor 1867 bereits gab. Die häufig geäußerte Auffassung, dass als Alte Rosen nur alle vor 1867 entstandenen Rosen anzusehen sind (und diese Auffassung wurde auch an dieser Stelle bisher vertreten) ist falsch.

Quelle: American Rose Society: Modern Roses XI, Editor: Tommy Cairns, London und San Diego, 2000, S. xii: "In 1966, the American Rose Society defined an "old garden rose" as any rose belinging to a classwhich was in existence prior to 1867 (the year of introduction of the first Hybrid Tea)."

Farben und Farbsymbolik

Während andere Blumen bzw. Blüten meist nur eine Bedeutung haben, variiert die Bedeutung von Rosen je nach Farbe.

  • Rote Rosen sind das Symbol für Liebe.
  • Karminrote Rosen zeigen Trauer.
  • Weiße Rosen stehen für ewige Liebe, weshalb sie häufig als Sargschmuck verwendet werden.
  • Rosa Rosen stehen für Jugend und Schönheit.
  • Gelbe Rosen (einzeln) stehen für Eifersucht. Mehrere können aber auch Dankbarkeit oder tiefe Verehrung ausdrücken.
  • Orange Rosen stehen für Glück und Hoffnung.
  • Schwarze Rosen sind ein Symbol dafür, dass der Beschenkte in näherer Zukunft bei einem Unfall sterben wird. Sie können aber auch Symbol für eine unglückliche Liebe sein. Von Natur aus pechschwarze Rosen existieren nicht; Es gibt stark dunkelrote und ähnliche Sorten, welche hier gemeint sind.
  • Die blaue Rose ist ein Symbol für das Unerreichbare. Sie konnte 1923 erstmals im k.u.k. botanischen Garten Wien gezüchtet werden. Unregelmäßig im April-Juni sind diese Blumen zu besichtigen. Die Farbe schwankt jedoch zwischen mittelblau bis türkis. Sie konnte jedoch außerhalb der Universität Wien für Bodenkultur, die diesen alten Garten pflegt, bisher nicht nachgezüchtet werden (Rosenname: „Charles de Gaulle“). Bis heute gibt es keine reinen blauen Rosen. In Blumengeschäften angebotene blaue Rosen sind daher immer gefärbt. Die Rose enthält als Farbstoff ein Anthocyan – das heißt zwar übersetzt „Blumenblau“, aber die Grundfärbung der Anthocyane ist rot, und die Blaufärbung anderer Blumen kommt erst durch angelagerte Metallionen zustande. Deswegen konnten auch durch züchterische Bemühungen bisher nur lila-, lavendel-, oder fliederfarbene Töne erzielt werden.
    Durch genetische Veränderung scheint es der australischen Firma Florigene im Jahr 2000 gelungen zu sein, eine solche Rose zu erzeugen.

Quelle: Wikipedia


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