Dithmarschen-Wiki

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Dithmarschen-Wiki:Gemeinschaftsportal

Aus Dithmarschen-Wiki

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Herzlich willkommen bei der ersten von Bürgern selbstgestalteten Kreis-Enzyklopädie Deutschlands. In keinem anderen Medium erfährt man mehr über den Facettenreichtum und die Naturschätze dieser amphibischen Region an der Nordspitze Deutschlands. Schauen Sie aber bitte auch mal auf unsere Liste mit unbearbeiteten Themen oder in die Kategorie: Unvollständige Artikel. Hinter uns steht nämlich kein Amt und keine Institution - nur engagierte Bürger wie Du und ich!

Sie empfinden einen Beitrag als zu dürftig oder fachlich inkompetent? Das genau ist der Impuls, den Ihr Gewissen Ihnen als Aufforderung zur Mitarbeit sendet! Alle Seiten zum Stöbern.

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Inhaltsverzeichnis

März 2013

Insgesamt gab es 6.553.949 Seitenabrufe und 36.137 Seitenbearbeitungen seit das Dithmarschen Wiki eingerichtet wurde. Eine stattliche Bilanz für ein regionales Lexikon, das nachdrücklich zeigt, wie sehr die Dithmarscher an ihrer eigenen Geschichte interessiert sind- und Besucher dieser schönen Küstenregion an den regionalen Besonderheiten, ihren Tieren und Landschaften.


Jahresende 2011

Unsere Statistik verblüfft selbst die wenigen Dithmarschen-Wiki-Aktiven: Am 27. 12. 2011 zeigt sie 4.377.109 Seitenaufrufe an. Im Mai waren es noch über eine Million weniger. Geht man noch weiter zurück, dann kann man sich unschwer die Wandtafelskizze einer steil nach oben schießenden Bilanz ausmalen. Aber das ist nicht das Einzige, was unsere Readaktionsmitglieder erfreut: Es sind neue, hervorragende Texte und Fotografien hinzugekommen. Etwas ähnlich Repräsentatives wird man in anderen Bundesländern schwer finden. Der Zauber unserer Küste und unsere einzigartige Landesgeschichte wird in keinem Buch so vielfältig dargestellt und interaktiv erfahrbar. 987 Themenseiten sind es heute, wir steuern also hart auf die Tausend zu. Weitere Mitstreiter/innen wären uns lieb. Wer einen Scanner und alte Fotos besitzt, hätte schon mal eine passable Grundausstattung, um uns bei unserer ehrenamtlichen Arbeit zur Seite zu stehen. --Jens Rusch 19:25, 27. Dez. 2011 (CET)

Zwischenbilanz Mai 2011

Das sagt unsere heutige Statistik: Insgesamt gab es 3.331.402 Seitenabrufe und 25.602 Seitenbearbeitungen seit Dithmarschen Wiki eingerichtet wurde. 346 Benutzer, von denen allerdings weniger als 5% wirklich aktiv mitarbeiten. Unsere Kernmannschaft musste einige herbe Enttäuschungen hinnehmen. Es ist definitiv verletzend, wenn man trotz allen Engagements und tausender von Arbeitsstunden eine Abfuhr von einem Museum erhält, weil man ungeachtet aller Überzeugungsversuche als "kommerziell" eingestuft wird. Tatsache ist, daß keiner der Initiatoren und aktiven Redationsmitarbeiter auch nur einen einzigen Cent für die aufwändige Betreuung des Dithmarschen-Wikis erhält. In der Gesamtbilanz ist die mangelnde Kooperation einiger dithmarscher Museen der Motivationskiller Nummer 1. Dagegen stehen gut gewachsene Kooperationen, wie etwa jene mit dem Brunsbütteler Stadtarchiv. Anfragen bei der Stadt Heide verliefen im Sande, Themenvorschläge wurden nicht ernst genommen - ja im Rathaus kannte man das Dithmarschen-Wiki nicht einmal. Die weitere Darstellung verstorbener dithmarscher Künstler scheitert oft an ungeklärten Urheberrechten. Da weitere Impulse aus der Region selbst sich im Augenblick nicht wirklich abzeichnen, arbeiten wir jetzt an einem neuen Konzept, um Exil-Dithmarscher stärker in unser Regional-Lexikon einzubinden. Wir konnten feststellen, daß ein sehr großer Teil der Seitenzugriffe aus diesem Personenkreis erfolgte. --Jens Rusch 12:11, 29. Mai 2011 (CEST)

Nominierung für den Deutschen Engagementspreis

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An die Adresse "Engagiertes Lokal-Wiki Dithmarschen Jens Rusch " erhielten wir heute folgendes Anschreiben, über das wir uns sehr gefreut haben:

Sehr geehrter Herr Rusch,
herzlichen Glückwunsch, Sie sind für den Deutschen Engagementspreis nominiert! Stiftung Bürgermut hat Sie für diesen Preis vorgeschlagen, da Sie sich mit dem Projekt "Dithmarschen-Wiki" für die Vermittlung von Wissen über die Region einsetzen.

Gern möchten wir Ihnen auch den persönlichen Gruß der Personen übermitteln, die Sie für die Teilnahme am Deutschen Engagementspreis nominiert haben:

Wer täglich seine Welt bewegt, der hat auch den Deutschen Engagementspreis verdient. Wir haben Sie mit Überzeugung und Begeisterung vorgeschlagen und drücken fest die Daumen. Ihr Weltbeweger-Team von der Stiftung Bürgermut. (Schirmherr Richard von Weizäcker)

Für den Deutschen Engagementspreis kann man sich nicht selbst bewerben, sondern nur vorgeschlagen werden. --Jens Rusch 12:38, 11. Jun. 2010 (CEST)

Interview

Es ist uns gelungen historische Informationen magazinartig darzustellen und interaktiv ständig zu erweitern. In diesem Bereich erreichen uns die meisten Informationen, auch von jungen Interessenten und Schulen. Innerhalb der Themen haben wir Präferenzen forciert, dazu gehört beispielsweise die Aktion "Stolpersteine" und Strukturen für Patientenkompetenz, Komplementärmedizin, Naturschutz (Zusammenarbeit mit NABU, Kreisnaturschützern etc. Naturerbe Wattenmeer ) Wattolümpiade für die Krebsgesellschaft SH. Außerdem versuchen wir, ein Refugium für die Plattdeutsche Sprache mitzuentwickeln.

Unser Ziel ist, darzustellen, daß Regionalität nicht verstaubt und langweilig sein muß, sondern ein großes Potential an Wissensinhalten und Gründen für eine lebendige Identifikation bereithält.

Die größte Schwachstelle ist die oft mangelnde Vorstellungskraft älterer Museumsmitarbeiter und Behörden, soweit es den Nutzen des Internets betrifft. Hier müssen wir ermüdende, oft unfruchtbare Überzeugungsarbeit leisten.

Das Projekt besteht seit Dezember 2007 und wir hatten bislang über 2.134.060 Seitenaufrufe. Bislang über 800 Themenseiten befinden sich in steter Expansion.

Unsere Position im Google-Ranking ist sehr gut, auch die Themenvernetzung auf Fremdseiten trägt hierzu bei. Auf diese Weise machen wir primär auf unser Konzept aufmerksam, aber auch gelegentlich in der Regionalpresse.

Zu unseren Zukunftsplänen gehört eine Expansion durch Themenstellungen für eine internet-erfahrenere Generation. Gern würde ich ein Schleswig-Holstein-Wiki ins Leben rufen - benötige hierfür jedoch offizielle Unterstützung und möglichst Zugang zu Zeitungsarchiven- was sich im Moment noch problematisch darstellt.

Der gesellschaftliche Nutzen für den Regionalbereich ist enorm. Einer der Sekundäreffekte ist Kommunikation und Vernetzung. Es gibt keine komplexere Darstellungsmöglichkeit der Facetten eines Lebensraumes.

Wir pflegen Kontakte zu mehreren Stadt-Wikis und tauschen uns aus

Das Projekt ist definitiv zukunfstorientiert und interaktiv ausbaufähig.


Grundsätzliches

Artikel, die mit einer eindeutigen Quellenangabe versehen sind, dürfen innerhalb der so gekennzeichneten Beiträge nicht editiert werden, weil sonst die Lizenzbestimmungen der genannten Urheber verletzt werden könnten. Sollten an diesen Beiträgen Korrekturen oder Änderungen gewünscht werden, so können diese in einem erweiterten Beitrag angefügt oder im Diskussionsbereich erörtert werden. Es besteht auch die Möglichkeit, Korrekturwünsche an die Redaktion zu richten. Im Extremfall sollte eher der zur Diskussion stehende Text mit der Quellenangabe gelöscht oder ersetzt werden - editiert werden darf er nicht.

Dieser Hinweis bezieht sich auf ALLE Texte mit Quellen-Hinweis.

Mögliche konzeptionelle Änderungen

Heute erreichten uns einige Mails, in denen wir darauf hingewiesen wurden, daß die Übernahme von Wikipedia-Texten, die danach im Dithmarschen-Wiki verändert würden und dem Wikipedia-Lizenz-Standard nicht mehr entsprächen, gegen Regeln verstoßen, wenn die Ursprungsartikel als Wikipedia-Artikel deklariert sind. Das war zwar bisher noch nicht der Fall, könnte aber bei wachsender Popularität des Dithmarschen-Wikis durchaus eintreten. Da sich die Zahl der freiwilligen Mitarbeiter bislang in "überschaubaren" Dimensionen bewegt, würde mich eine ständige Kontrolle dieser Aspekte definitiv überfordern. Eine der vorstellbaren Alternativen - die ich persönlich preferiere - wäre, die freie Editierbarkeit im Dithmarschen-Wiki einzuschränken. Ein großer Verlust wäre das nicht, weil 99% der Artikel mich ohnehin per Mail oder ZIP-Dateien erreicht und dann von mir eingearbeitet wurden. Das ist im Bereich "Letzte Änderungen" leicht nachzuprüfen. Wir denken also darüber nach, die freie Editierbarkeit aufzuheben und dafür ein Redaktionsteam zu bilden, an welches neue Beiträge zur Prüfung übersandt werden müßten, und von dem dann die Artikel ins Dithmarschen-Wiki gestellt würden. Viel würde sich am bisherigen Prozedere dadurch nicht ändern, aber wir wären ein Stückchen sicherer, damit hier keine Urheberrechte verletzt werden.--Jens Rusch 09:51, 28. Mär. 2010 (CEST)

Stimmen

Man kann über eine Initiative wie das Dithmarschen-Wiki durchaus unterschiedlicher Meinung sein. Immerhin befindet sich das Regional-Lexikon noch im Aufbau und hat erkennbare Schwächen. Diese zu beseitigen sollte als allgemeine Aufgabe für jedermann/frau angesehen werden. An dieser Stelle einige Äußerungen über das Dithmarschen-Wiki ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit.


  • "Was meinten Sie mit Ihrer E-mail von neulich, Sie hätten schon einmal angefangen? Meinen Sie die „Bleiwüste“ mit Dithmarschen-Literatur? Diese Zusammenstellung wirkt doch recht chaotisch und unübersichtlich. Ich habe da jedenfalls nichts gefunden." Bernd Rachuth, Verlagsleiter
  • ".....[...]obwohl es sich lohnen würde, auf all die Fehler, Schiefheiten und laienhaften Versuche einzugehen, die sich in Ihrer Dithmarschen-Wiki finden. Aber dann würde dieser Brief zur Broschüre." Dr. W. Könenkamp, ehemaliger Direktor des Dithmarscher Landesmuseums.
  • Der Bundestagsabgeordnete Jörn Thießen bezeichnet das "Dithmarschen-Wiki" als eines der "intelligentesten Modelle für die Außendarstellung einer ganzen Region".
  • "Wir freuen uns sehr über den Erfolg des Dithmarschen-Wikis. Ich habe alle Informationen an unsere Projektkoordinatorin Frau Kerstin Schrödter weitergeleitet damit wir auf dem neusten Stand sind." Katarina Peranic, Stiftung Bürgermut
  • "Die Idee mit der Dithmarschen-Wiki finde ich gut und hatte davon auch schon von Frau Dr. Bouillon gehört. Wie Sie sicher selbst wissen, habe ich auch nichts dagegen, wenn Dithmarschen dabei mal durch den Kakao gezogen wird." Dr. Volker Arnold , Museum für Archäologie und Ökologie Dithmarschen.
  • "Was Du nun mit Dithmarschen-Wiki geschaffen hast wird Dich so wie Deine Bilder- überleben. Ich danke Dir dafür, nicht nur als Bewunderer sondern als einer, der große Nutzen aus dieser Arbeit zieht. Ich danke Dir auch, weil ich weiß, welchen Anfechtungen Du dort in der Enge der weiten Landschaft ausgesetzt bist."Peter Zornig, Genealoge/Wien
  • ...als ich heute in der neuen Lüüd (Seite 7) die Geschichte mit dem Baugeheimnis der Meldorfer Domkugel las, kam mir spontan in den Sinn, wie gut es doch ist, seinen Neocorus griffbereit zu haben. Da weiß man, was man hat. Und wo man ihn findet, weiß man inzwischen auch. Klaus Groth war in seiner Jugend mit Vieth und Bolten aufgewachsen. Erst Dahlmann hat den Dithmarschern ihren Neocorus gegeben. Auch hier wiederholt sich die Geschichte wie bei der Metpropole Hamburg und ihrer Region Dithmarschen. In die Fußstapfen von Dahlmann sind Sie, Herr Rusch, zur rechten Zeit getreten. Noch eine Generation weiter, dann wäre Neocorus wieder in Vergessenheit geraten. Bernhard von Oberg Febr. 2010



Pressenotiz im Februar 2010

Das bundesweit erste Kreis-Lexikon "Dithmarschen-Wiki" hat am Wochenende den Viertelmillionsten Besucher allein auf der Startseite gehabt. Die Zugriffe auf die Inhaltsseiten sind noch weit höher: Insgesamt gab es 1.766.922 Seitenabrufe. Mit-Gründer Jens Rusch führt das starke Interesse auf die magazinartige Aufmachung und den bunten Themenmix zurück: "Wir wollten kein dröges Lexikon machen, sondern orientierten uns eher an wissenschaftlichen Publikums-Magazinen". Gemeinsam mit dem Internet-Spezialisten Peter Rohde aus Heide gründete er im Dezember 2007 das Dithmarschen-Wiki und wurde dafür von der Stiftung "Bürgermut" in der Kategorie "Weltbeweger" geehrt. (Schirmherr Richard von Weizäcker)


Notabene Dezember 2009

Im Dezember 2007 ging das dithmarscher Regional-Lexikon an den Start. Schleppend und mühsam, aber einen klaren Plan und ein weitreichendes Konzept im Hinterkopf. Peter Rohde hatte die Technik fast spielerisch im Griff und bewies sich abermals als Internet-Experte mit sicherem Gespür für eine effektive Suchmaschinenoptimierung. Jens Rusch füllte die ersten Inhaltsseiten in oft nächtelanger Arbeit. Weitreichende Kontakte und eine eindeutige Bilderdominanz führten zwar zu einem Erscheinungsbild, daß eher an die Enzyklopädie von Diderot und d´Alembert, als an Wikipedia erinnerte, aber auch zu erster Kritik. "Selbstdarstellung" heißt das Zauberwort, das Totschlagargument, das immer dann im Raum steht, wenn einzelne bereits weit vorausgearbeitet haben, während andere noch die Schnürsenkel binden. Es wurde sogar denunziert, gebremst und geschmäht - aber das waren Kinderkrankheiten.

Die heutige Bilanz, schaut man sich die Statistik einmal genauer an: Es gibt insgesamt 5.112 Seiten in der Datenbank. Konkreter gibt es 795 Seiten, die als Seite gewertet werden können. Insgesamt wurden 3.562 Dateien hochgeladen.

Insgesamt gab es 1.609.629 Seitenabrufe und 18.299 Seitenbearbeitungen seit Dithmarschen Wiki eingerichtet wurde.

Von diesen 1,6 Millionen Seitenaufrufen profitieren alle Themen, alle aktiv verlinkten Seiten.

Wichtige Neuerungen

Seit heute ist es mir endlich gelungen, auch Videos in unser Dithmarschen-Wiki einzufügen. Das Steinkauz-Thema bot sich dafür an. Über den NABU erfuhr ich dann, daß es nur sehr wenige gute Steinkauz-Fotos aus unserer Region gibt und nahm daher Kontakt zu Wout Groeneveld in Spanien auf, der nach meiner Kenntnis in Extremadura und in der Cota Doñana gute Fotos zum Thema machen konnte. Das Aussehen der Vögel ist identisch und zeigt wunderbar, wie sinnvoll eine internationale Vernetzung sein kann, selbst wenn es um ein regionales Thema geht. Dank noch einmal an Peter Rohde, der uns die Video-Funktionalität erarbeitet hat. Das zeigt wieder einmal mehr, daß sich das Dithmarschen-Wiki in berufenen Händen befindet.

Notabene

Die erste Septemberwoche stimmte postiv. Der Kulturausschuß des Kreises sprach sich dem Vernehmen nach für eine offizielle Verlinkung des Dithmarschen-Wikis aus und der Vorstand des Vereins für Dithmarscher Landeskunde war von unserer Vorstellung eines virtuellen Museums-Rundganges durch ALLE Dithmarscher Museen sehr angetan. Ein neuer, positiver Gedanke geriet dabei in den Fokus: Private Sammlungen und kleine, zumeist ehrenamtlich geführte Museen würden durch unser Konzept im Sog der großen Museen mehr verdiente Würdigung erfahren.

Einziges Problem: Unsere ehrenamtliche Arbeit am Dithmarschen-Wiki ist an ihre Zeit-Grenzen geraten. Inzwischen gibt es nämlich zwei weitere Wikis mit lokalem Bezug: Wattopedia das Lexikon zu Wattolümpiade, Wattstock und Wattpsychologie und in Vorbereitung: Das Lyra-Wiki, unser Kleinkunst-Vehikel. Wenn wir sonst schon keine Förderung erhalten, dann stützen wir uns halt gegenseitig mit unseren eigenen Innovationen. Aber das Alles will halt nach "Feierabend" bewältigt werden.

Apropos Tageszitat. Dort kann man heute lesen:

"Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie." Aldous Huxley

Das paßt sehr gut zu dem Gespräch, das ich um die Mittagszeit mit der einzigen Gegenstimme während der Entscheidungsfindung des Kulturausschußes führte: "Mich stört einfach, daß man im Dithmarschen-Wiki immer wieder über Dich stolpert, sei es nun das Wiki selbst, die Wattolümpiade, Lyra oder Jiaogulan, immer stellst Du Dich in den Vordergrund" warf er mir vor.

Ich bin langsam müde, das immer wieder zu erläutern: Dieser Makel läßt sich nur relativieren, wenn auch andere Menschen ihre Ambitionen, ihr Wissen oder ihr Engagement an dieser Stelle ebenfalls darstellen! Jede Frau und jeder Mann kann zu jeder Zeit Ebenbürtiges ins Dithmarschen-Wiki einfügen! Das ist nachdrücklich erwünscht. Aber es ist halt bequemer, sich nicht zu engagieren und stattdessen auf denen herumhacken, die sich engagieren. Ein uralter Hut, der immer mal gern wieder gelüpft wird. Schlamm drüber.--Jens Rusch 15:07, 13. Sep. 2009 (CEST)

Traktate

26. Mai 09 Bernhard von Oberg brachte uns auf die Idee und macht auch gleich den Anfang. Wir erweitern das Dithmarschen-Wiki um eine neue illustre Facette: Die Dithmarschen-Traktate, die wir in der Reihenfolge des Erstellens numerisch kennzeichnen werden. Die Idee, die dahinter steht ist eigentlich recht logisch: Weshalb sollte man Dissertationen, Klausuren oder Doktorarbeiten mit Themen, die das allgemeine Interesse berühren, nicht in einem regionalen Nachschlagewerk veröffentlichen? Wie bei einem Informationsbaum in der Computer-Systematik können dann weitere Benutzer oder die Autoren selbst das Thema nach und nach sogar komplettieren. Ein besonderer Vorteil liegt natürlich auch in der internen Verlinkungsmöglichkeit dieses dithmarscher Nachschlagewerkes, die auf bereits vorhandene Aspekte verweisen kann. So verdichten sich im günstigsten Fall Wissensinhalte. Wer also ausgearbeitete Themen in der Schublade hat, sollte sich Gedanken darüber machen, ob er oder sie das nicht in diesem Kontext anderen Dithmarschern zugängig machen könnte.Uns wäre das willkommen.

Sicherlich ist Ihnen bereits der Schulterschluß mit dem plattdeutschen Wikipedia und dem Lexikon von der anderen Elbseite, dem Cuxpedia bereits aufgefallen. Es gibt genügend Themen, die sich gegenseitig ergänzen und man sollte nachschauen, ob bei unseren eigenen Themen gelegentlich ein Link in diese Wikis angebracht wäre.


Das Dithmarschen-Wiki im Pressespiegel


Februar 2009: Bürgermut

Irgendwie kompensieren sich die Dinge. Nachdem ich eine radikale Zurechtweisung durch den inzwischen in den Ruhestand getretenen Direktor des Dithmarscher Landesmuseum Dr. Könenkamp hinnehmen mußte, erfuhr ich gestern Detailierteres über die Berücksichtigung und Wertschätzung unseres Engagements durch die Stiftung Bürgermut. Weizäcker.jpg Im Interview wurde gefragt, wieviele Moderatoren mich bislang unterstützen würden, da wußte ich außer Helge Bösenberg im Moment nur spontane Beiträger zu benennen. Das werden ja aber glücklicherweise langsam immer mehr. Vielleicht liest dieses ja jemand von ihnen und gibt sich einen Ruck zu offensiverer Mitarbeit.--Jens Rusch 09:10, 17. Feb. 2009 (CET)


An den Kulturausschuß des Kreises Dithmarschen

Zum Jahresbeginn 2009 mal was Offizielles:


Sehr geehrte Damen und Herren

Seit einem Jahr besteht das bundesweit bislang einzige Online-Lexikon für einen Landkreis mit der Bezeichnung "Dithmarschen-Wiki". Es wurde nach dem Muster der weltweit erfolgreichsten Internet-Enzyklopädie "Wikipedia" von Herrn Peter Rohde und mir ehrenamtlich in hunderten von Arbeitsstunden für diese Region eingerichtet.

Wir erhalten zur Zeit sehr viele Anfragen, weil dieses Muster auch von anderen Kreisen übernommen werden könnte. Die Kieler Nachrichten werden in Kürze darüber berichten, die Stiftung "Mutbürger" in Berlin hat das Projekt in ihren Referenz-Katalog aufgenommen. Der Bundestagsabgeordnete Jörn Thießen bezeichnet das "Dithmarschen-Wiki" als eines der "intelligentesten Modelle für die Aussendarstellung einer ganzen Region" und will das Projekt als Modellfall im zuständigen Gremium des Bundestages vorstellen.

Bei diesen Interviews werden wir immer wieder danach gefragt, wieweit der Kreis Dithmarschen selbst in dieses Projekt involviert ist. Da sich das Dithmarschen-Wiki mit einem deutlichen Schwerpunkt in Bezug auf die Landesgeschichte entwickelt hat, ist diese Frage sicher naheliegend, zumal der Verein für Dithmarscher Landeskunde und der Verein "Wir sind Dithmarschen" bereits seit einige Monaten zu unseren Kooperationspartnern gehört.

In der Tat würde unsere Zielsetzung, eine komplexe Enzyklopädie für die Menschen in diesem Kreis zur kostenlosen Verfügung zu stellen, durch eine offizielle Kooperation - im Sinne einer Schirmherrschaft - mit dem Kreis Dithmarschen nachhaltig unterstützt. Kosten würden dem Kreis dadurch nicht entstehen.

Wir möchten das Interesse an der eigenen Geschichte mit Fakten und Materialien zur Landeskunde auch bei Menschen wecken, die damit bislang lediglich oberflächlich in Berührung gerieten. Eine stetig wachsende Zahl von ehrenamtlichen Mitarbeitern bestätigt dieses Konzept.

Muster der Startseite:

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Das Erfolgskonzept des Dithmarschen-Wikis liegt in seiner magazinartigen Darstellungsweise und der Vielfalt seiner Inhalte. Es entspricht damit in etwa dem Online-Konzept von publikumswirksamen Magazinen, wie etwa "PM-Fragen und Antworten" oder National Geographic. Die Vielzahl der Themen und ihre von jedermann/frau mit eigenem Fachwissen erweiterbaren Inhalte machen das Dithmarschen-Lexikon zudem zu einer interaktiven Plattform für das Wissen einer ganzen Region.

Ein Jahr Vorarbeit haben also das Dithmarschen-Wiki zu einem bundesweit einmaligen Modellfall werden lassen. Inzwischen gibt es bereits mehrere Städte-Wikis. Karlsruhe war in Bezug auf dieses Konzept der Wegbereiter, Berlin, Hamburg und Cuxhaven folgten. Die Schnittmengen der Themen mit Nachbarschafts-Wikis werden unsere Regional-Enzyklopädie noch effektiver und zugriffsstärker machen.

Über 180 000 Zugriffe im ersten Jahr auf das Dithmarschen-Wiki - das bedeutet bei einer durchschnittlichen Verweildauer auf niedriggeschätzten 10 Inhaltsseiten immerhin über 1,8 Millionen statistische Zugriffe. Das bestätigt uns ein enormes Interesse.


Unser Vorschlag wäre also eine offizielle Kooperation nach dem Muster der hier dargestellten Startseite mit dem Kreis Dithmarschen. Es entstehen dem Kreis dadurch weder Kosten noch rechtliche Verpflichtungen. Aber diese Kooperation würde uns unsere Recherchen nachhaltig erleichtern und die Akzeptanz bei kreiseigenen Institutionen sicherlich erhöhen.


Mit guten Grüssen

Jens Rusch


Reflektionen Weihnachten 2008

So, jetzt ist es ziemlich genau ein volles Jahr her. Von der Idee, dem Ringen um Mitstreiter bis zu einer vorzeigbaren Darstellung. Der Counter zeigt heute die lustige Zahl 182182 - wenn das kein Omen ist.

Der Bundestagsabgeordnete Jörn Thießen sprach mich bei der Dithmarschen-Party enthusiastisch auf das Dithmarschen-Wiki an. Er möchte es in Berlin als Modell vorstellen. Tatsächlich sind wir bislang der einzige Kreis in Deutschland, der über ein eigenes Internet-Lexikon verfügt.

Stadt-Wikis gibt es hingegen zunehmend mehr. Gestern habe ich einen Schulterschluss mit dem Hamburg-Wiki und dem Cuxhaven-Wiki eingeleitet und heute konnten wir über 2000 Zugriffe verzeichnen. Tatsächlich ist die Schnittmenge der Themen in den Randbereichen dieser Regionen das Zauberwort.

Der "Friedhof der Namenlosen" ist solch ein Beispiel. Er ist für Dithmarschen (Trischen) von Relevanz, aber da er nach Neuwerk verlegt wurde, ebenfalls für Cuxhaven. Es ist also taktisch nicht dumm, wenn man nach Themen Ausschau hält, die wie im Falle von Albert Krantz allein durch die persönliche Biographie sowohl für Dithmarschen, wie auch für Hamburg von Bedeutung sind. Und schon steht eine neue Verknüpfung!

Der Kampf geht also weiter. Irgendwann wird man hier wohl verstehen, daß dieses Dithmarschen-Wiki nicht das private Spielzeug einzelner Enthusiasten ist, sondern ein kluges Instrument für alle Dithmarscher und alle, die sich für unsere Region interessieren.

Allen Mitstreitern und Moderatoren wünsche ich ein besinnliches Weihnachtsfest und trotz aller Angstdepeschen ein kraftvolles und gesundes 2009

Jens Rusch--Jens Rusch 10:08, 24. Dez. 2008 (CET)

Der Wiki-Herbst 2008

Nein, keine Angst, nichts über Herbst-Depressionen. Ganz im Gegenteil. Über 160 000 Zugriffe, nur auf die Startseite - das macht ca. anderthalb Millionen auf die Gesamtzahl der Artikel, so über den Daumen jedenfalls. Helge Bösenberg ist erfreulicherweise zu uns gestossen und bügelt akribisch und fleissig alle meine Flüchtigkeiten glatt. Hocherfreut sind wir darüber. Der Verein für Dithmarscher Landeskunde ist auf unser Angebot zu engerer Zusammenarbeit eingegangen und mit Dr. Dirk Meier haben wir einen Gesprächspartner ganz ähnlicher Chemie gefunden. Locker, aber profund. Der Magazin-Charakter bringt uns im Küstenforum viel Lob ein, eine schöne Bestätigung.

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Ältere Artikel der Vereinszeitschrift (siehe Abbildung) des Vereins für Dithmarscher Landeskunde werden künftig unseren Fundus an Wissenswertem aus der Region erweitern. Ältere deshalb, um den Verkauf aktueller Ausgaben nicht zu gefährden. Soviel taktische Rücksicht muss schon sein. Der Dialog mit den Museen wird auch besser und wir freuen uns, unserer Generalauffassung, dass die Dithmarscher Geschichte den Dithmarschern gehört ungehinderter Rechnung tragen zu können. Dieser Auffassung sind auch die Vorstandsmitglieder des Vereins "Wir sind Dithmarschen", mit dem die Zusammenarbeit künftig ebenfalls verstärkt werden soll. Haben halt nur leider alle immer viel zu tun. Ich auch..... Neocorus wartet vorwurfsvoll im Atelier auf mich.--Jens Rusch 12:52, 11. Okt. 2008 (CEST)


p.s. So langsam müssen wir uns Gedanken über die Finanzierung des kommenden Jahres machen, das Sponsoring von Kalle Bäcker läuft mit Jahresfrist ab.


Der heutige Tag brachte einen Quantensprung mit sich: Die Erlaubnis der Universitätsbibliothek Kiel, Seiten aus der Handschrift des Neocorus ins Dithmarschen-Wiki zu stellen. Aber nicht nur das. Man wird in Kürze die digitalisierten Repros komplett online stellen. Deutliche Lichtblicke im trüben Herbst. --Jens Rusch 21:14, 27. Okt. 2008 (CET)

Fazit nach etwas über einem halben Jahr

Vor wenigen Tagen haben wir eine selbst definierte Schallmauer durchbrochen: Unsere Startseite zeigte 100 000 Zugriffe auf. In Worten: Einhunderttausend. Von Desinteresse also wahrlich keine Spur. Nach Peter Rohdes Statistik-Analyse kommen wir auf durchschnittlich 10 Seitenbesuch pro Einwahl, was eine Gesamtzugriffswertung von einer Million ergibt. Auch nicht schlecht. Weit erfreulicher ist für mich jedoch, dass wir eine grosse Zahl von Themen-Zulieferern motivieren konnten, zudem haben einige hervorragende Fotografen ihre Mitarbeit zugesagt und auch bereits Arbeiten zur Verfügung gestellt. Dem entsprechen wir neuerdings, indem wir uns mit der Einrichtung kleiner, aber repräsentativer Galerien bedanken. Der Kreis ermöglicht uns jetzt, die Museen besser darzustellen, als das bisher aus rechtlichen Erwägungen möglich war. Da wartet Arbeit auf uns. Andererseits hat sich dadurch auch der Horizont darstellbarer Themen gewaltig erweitert. Das Dithmarschen-Lexikon gewinnt an Kontur. --Jens Rusch 11:04, 22. Jun. 2008 (CEST)



Urheberprobleme - ein Klassiker

Facebook

Stellt ein User sein Foto im Nutzerprofil von Facebook ein, ist darin eine sogenannte "konkludente Einwilligung" zu sehen, dass nicht nur Facebook das Foto veröffentlichen darf, sondern auch andere Dritte, zum Beispiel die Personensuchmaschine "123people.de".

Ein Facebook-Nutzer nahm die Internet-Personensuchmaschine "123people.de" wegen Unterlassung in Anspruch. Sie hatte ein Bild von ihm wiedergegeben, das er auf Facebook eingestellt hatte.


Informationen

Das hielt er für rechtswidrig. Deshalb zog er vor Gericht. Die Richter des Oberlandesgerichts Köln wiesen die Klage jedoch ab (Aktenzeichen 15 U 107/09).

Es macht immer wieder Leuten Spaß, das Original "Wikipedia" zu torpedieren, oder kleinere, engagierte Ableger, wie unser "Dithmarschen-Wiki". Das Dilemma ist bekannt. Gerade heute wurden wir wieder massiv mit diesem Problem konfrontiert.

Um klarzustellen, dass wir uns um eine saubere Einhaltung aller rechtlichen Voraussetzungen bemühen, steht hier noch einmal der Wikipedia-Text über Lizensbestimmungen. Soweit es möglich war, sind wir sogar noch darüber hinausgegangen und haben aus purer Höflichkeit, aber auch, um in den meisten Fällen unsere Wertschätzung auszudrücken, persönlich Kontakt mit den Wikipedia-Fotografen und Autoren aufgenommen.--Jens Rusch 23:39, 14. Mai 2008 (CEST)

Hier der Lizenzhinweis von Wikipedia:

Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2 or any later version published by the Free Software Foundation; with no Invariant Sections, with no Front-Cover Texts, and with no Back-Cover Texts. A copy of the license is included in the section entitled „GNU Free Documentation License“.
Übersetzung: Kopieren, Verbreiten und/oder Verändern ist unter den Bedingungen der GNU Free Documentation License, Version 1.2 oder einer späteren Version, veröffentlicht von der Free Software Foundation, erlaubt. Es gibt keine unveränderlichen Abschnitte, keinen vorderen Umschlagtext und keinen hinteren Umschlagtext. Eine Kopie des Lizenztextes ist unter dem Titel GNU Free Documentation License enthalten.

Abkürzung: WP:LB Mit dem obigen Hinweis wird erklärt, dass die in der Wikipedia enthaltenen Artikel unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation (GNU FDL) stehen. Diese Lizenz erlaubt es, Artikel aus der Wikipedia anderswo zu verwenden, ohne die Zustimmung der jeweiligen Urheber einholen zu müssen. Dafür sind jedoch die Lizenzbedingungen der GNU FDL zu beachten. Als Dokument im Sinne der Lizenz gilt jeder einzelne Artikel.

Da die Lizenz aus dem US-amerikanischen Recht stammt und ursprünglich für Softwaredokumentationen entworfen wurde und nicht für ein Projekt wie die Wikipedia, ist ein gewisses Maß an Auslegung notwendig. Die aktiven Benutzer der Wikipedia arbeiten an allgemeinen Richtlinien für die Verwendung von Inhalten der Wikipedia. Die folgenden Bestimmungen sind deshalb als vorläufig und nicht rechtswirksam anzusehen. Im Zweifelsfall sollten Sie sich an den Wortlaut der GNU FDL halten.


Quelle Wikipedia


Weitere Informationen zum Thema bei Wikipedia

Vorgeschichte

Das klassische "Wikipedia" kennen Sie bereits, sonst wären Sie nicht hier. Vielleicht haben Sie auch, genau wie wir, dort bereits den Versuch gemacht, konstruktive Beiträge beizusteuern, die aus unerfindlichen Gründen nicht erwünscht waren. Mir ist es so ergangen, als ich Gedanken und Bilder zum Thema "Schimmelreiter" beizusteuern versuchte. Sie wurden menetekelartig jeweils nach wenigen Minuten wieder entfernt. Eine Diskussion oder eine Begründung gab es nicht, einen Administrator, der hierzu Fragen beantworten könnte, auch nicht. Nicht alle Bereiche werden dort so selbstherrlich reguliert, aber dieser schon. Und wenn man sich wie ich viele Jahre sehr intensiv mit einem Thema befasst hat, dann findet man das nicht in jedem Fall sonderlich erbaulich.


Das Für und Wider von "Regionalität"

Die zweite Beobachtung war dann, dass "Wikipedia" natürlich global zu verstehen ist, allenfalls national und das ist auch gut so. Regionale Strukturen bleiben somit aber im Regelfall unberücksichtigt. Das mag seine Berechtigung haben, soweit man diesen Aspekt nicht aus der Tellermitte bewertet. Wer seine Prioritäten innerhalb dieses Tellerrandes angesiedelt wünscht, muss sich jedoch keineswegs auf Tümelei und Tradition beschränken. Vielmehr möchte ich diesen Blickwinkel als Ergänzung zum bestehenden, globalen Wikipedia verstanden wissen. Möglicherweise wird es irgendwann eine Unmenge von solchen regionalen Enzyklopädien geben, mit einem ganz ähnlichen Impetus. Sinnvoll wäre dieses.

Ergänzung: Inzwischen liegen uns Anfragen vor, beim Aufbau solcher regionaler Wiki´s behilflich zu sein.


Idealvorstellung

Stellen Sie sich vor, der Vogelwart auf der Vogelinsel Trischen fütterte seinen Laptop nicht ausschließlich mit seinen Beobachtungen, um damit irgendeinen Uni-Server zu füttern, sondern er würde allabendlich Aufnahmen und Auswertungen mit einer interessierten Öffentlichkeit im Dithmarschen-Wiki teilen. Andere ornithologisch Interessierte würden ihm ein Feedback liefern. Glauben Sie nicht auch, dass ihn das bei seiner einsamen Arbeit motivieren könnte? das ist natürlich fiktiv gemeint, denn auf einer Vogelinsel kann man auf vielfältige Weise sitzen, auch am heimischen PC. Das ist sicherlich ein etwas abstraktes Beispiel, aber ich weiss aus eigener Erfahrung, wie beispielsweise ein Atelier zur "grauen Klausur-Zelle" werden kann, wie sich das eigene Denken endemisch entwickeln kann.

Der Umgang miteinander

Viele kleine "graue Zellen" können aber im Dialog ein gänzlich anderes Gesamtbild einer Region zeichnen. Vorausgesetzt, der Dialog ist ein halbwegs konstruktiver. Erfahrungen im Internet, in Foren und in anderen offenen Systemen zeigen aber leider, dass der gesichtslose Umgang miteinander sehr spezifische Missverständnisse und Stolpersteine geradezu herauszufordern scheint.

Deshalb werden wir in diesem "offenen Lexikon für Dithmarschen" nicht um einige Regeln herumkommen, die von allen ( grundsätzlichen willkommenen ) Beteiligten akzeptiert werden müssen:

  • Bitte verwenden Sie grundsätzlich Ihren realen Namen
  • Wer agressiv oder unhöflich mit Anderen umgeht, wird dauerhaft gesperrt
  • Wägen Sie grundsätzlich ab, ob Ihr Beitrag einen bestehenden Artikel tatsächlich erweitert.
  • Meinungen und Interpretationen gehören ausschließlich in die Diskussion.



Fazit nach vier Monaten

Zugriffe zu diesem Zeitpunkt: Bislang 48.877

Einige "Benutzer" haben uns Material gesandt, wenige sind selbst aktiv geworden. Zu wenige. Wir sind im Miramar gewesen und im Museum in Lunden. Zu weiteren, kleineren Museen entwickeln sich derzeit sehr kooperative Dialoge. Ganz im Gegensatz dazu das Landesmuseum. Kathegorisches Fotografierverbot für uns. Gralshüter halt. Stellt sich die Frage, wem die Vergangenheit eines Landes überhaupt gehört. Und wieviel Sinn es machen könnte, sich einer veränderten Form von Öffentlichkeit virtuell zu öffnen.Gut, es ist sicherlich nachzuvollziehen, dass man für einen virtuellen Museums-Besuch schlecht Eintritt verlangen kann, aber wir wollen ja auch keinen "Ersatz" für das Museum bilden. Wir wollen hilfreich "anfüttern", einen Besuch unabdingbar machen. Leckermäulig. Für diesen Dialog fehlen uns bislang noch die Worte. Besonders borniert die Absage eines Verlagsleiters, der befürchtet, durch einen Hinweis auf seine Bücher deutlich weniger Bücher zu verkaufen. Das Wiki bezeichnet er als "chaotisch", als "Bleiwüste". Finden wir eigentlich weniger. Aber ordnen helfen darf hier schließlich jeder. Sogar Verlagsleiter. Die Zugriffszahlen steigen von Tag zu Tag. Wie lange es wohl dauert, bis man auch vor Ort bemerkt, dass wir eine neue Einflugsschneise für Dithmarschen gebastelt haben?--Jens Rusch 21:15, 3. Mai 2008 (CEST)

Anmerkung im Dezember 2008: Leider hat sich hieran, also an den grundsätzlichen Aversionen und an der Gralshüter-Mentalität so gut wie gar nichts geändert. Stellt sich die Frage, wer seine gut dotierte Arbeit in dieser Region auch wirklich im Sinne der dithmarscher Bevölkerung macht - und wer nicht. So wird ein Internet-Lexikon ungewollt zu Indikator.--Jens Rusch 08:21, 15. Dez. 2008 (CET)

In eigener Sache

Es wurde bereits in regionalen Internet-Foren kritisiert, dass der grösste Teil der jetzigen Artikel von mir stammen, woraus man dann nach vermeintlich zwingender Logik zwangsläufig Egoismen ableiten müsste. Ich kenne das Spielchen zur Genüge.

Tatsache ist aber vielmehr, dass ich weit über zweihundert Informations-Briefe an Ditmarscher Museen, Vereine, Gemeinde und Einzelpersonen mit besonderen Fachkenntnissen mit der Aufforderung zur Mitarbeit versandt habe. In vielen Fällen wurden diese auch beantwortet. Dass der erwünschte Input zu diesem Internet-Lexikon bislang noch nicht spürbar ist, lässt sich in den meisten Fällen nachvollziehbar damit begründen, dass der Umgang mit diesem Medium noch zu ungewohnt ist. Außerdem darf man nicht vergessen, dass gerade engagierte Menschen im Regelfall ohnehin schon stark belastet sind, zumindest, wenn sie ihre Arbeit eherenamtlich leisten.

  • Deshalb werde ich noch eine überschaubare Weile damit fortfahren, ein möglichst facettenreiches, magazinartiges "Grundgerüst" einzupflegen.

Dieses jedoch ausdrücklich in der Hoffnung, dass das Wiki in absehbarer Zeit eine Eigendynamik durch Ihre/Eure Beiträge erhält.

  • Ich bedanke mich an dieser Stelle ausdrücklich bei meinem Mitstreiter Peter Rohde, ohne den dieses Wiki überhaupt nicht funktionieren würde. Ich hätte an der gesamten Westküste keinen besseren Partner finden können!


  • Den bisherigen Beiträgern interessanter Artikel und Themen danke ich an dieser Stelle ausdrücklich!--Jens Rusch 08:57, 17. Feb. 2008 (CET)


Erster Presseartikel

Dithmarschen-Wiki Das klassische "Wikipedia" hat neben der Internet-Suchmaschine „Google“ weltweit die höchste Zugriffs-Quote. Wer dort jedoch den Versuch macht, konstruktive Beiträge beizusteuern, wird oft die Erfahrung machen müssen, dass sein Beitrag aus teilweise unerfindlichen Gründen wieder gelöscht wird. Das geschieht häufig ohne wirkliche Begründung. Meist steht das Argument im Vordergrund, der Artikel hätte nicht die erforderliche „Relevanz“. Das Konzept "Wikipedia" ist natürlich global zu verstehen, allenfalls national und das ist auch gut so. Das fand jedenfalls der Dithmarscher Kulturpreisträger Jens Rusch. Regionale Strukturen bleiben somit aber im Regelfall leider unberücksichtigt. Das mag seine Berechtigung haben, soweit man diesen Aspekt nicht aus der regionalen Tellermitte selbst bewertet. Rusch suchte sich in Dithmarschen Verbündete, die wie er genau diesen Blickwinkel als Ergänzung zum bestehenden, globalen Wikipedia sehen. Der Internet-Spezialist Peter Rohde, der bereits das Kuestenforum.de betreibt, wurde sein Mitstreiter, weil auch er der Überzeugung ist, dass es irgendwann eine Unmenge von solchen regionalen Enzyklopädien geben wird. Das sieht auch die Stiftung „Bürgermut“ in Berlin so. Die gemeinnützige Stiftung sucht 1000 Ideen und Initiativen, die originell (also noch nicht bundesweit bekannt) sind, die erfolgreich arbeiten, die außerdem Menschen aus verschiedenen Bereichen (Wirtschaft, Kommune, Kirche, Privat) verbinden und von deren Ideen dazu noch andere Regionen/Kreise/Städte profitieren können. Die Stiftung trägt Erfahrungen und Wissen systematisch und flächendeckend zusammen, um diese dann vorzustellen und eine bundesweite Übertragung möglich zu machen. Dabei wird allerdings nicht allein der Erfolg dokumentiert, sondern das Konzept der jeweiligen Initiative und der Mensch, der dahinter steht als sogenannter „Mutbürger“. Voraussichtlich Ende August 2008 kommt dann eine bundesweite Publikation mit den „pfiffigsten“ Ideen heraus, die an alle „Entscheider“ auf Kreis-, Landes- und Bundesebene, wie Landtags- und Bundestagsabgeordnete, Kreise und kreisfreie Städte sowie Regionalmedien, gehen wird. Darunter auch das Dithmarschen-Wiki.

Rusch und Rohde haben inzwischen in der Firma „Kalle-Bäcker“ einen Sponsor für ihr ambitioniertes Projekt gefunden. Anlässlich des 111ten Firmenjubiläums schenkt Kalle-Bäcker also den Dithmarscher Bürgern eine eigene Enzyklopädie.

In der Startphase mussten Rusch und Rohde mit wenigen aktiven Mitstreitern zunächst eine Info-Basis mit lexikalischer Struktur erarbeiten. In einem vollen Monat stellten sie beispielgebende Themen zur Geschichte Dithmarschens, zu lebenden und historischen Persönlichkeiten, zu Künstlern, Museen und touristischen Institutionen in das Dithmarschen-Wiki. Kuriose Themen, wie der „Aalstaffellauf“ der Wattolümpiade, ja sogar das wattpsychologische Institut Dithmarschen finden im magazinartigen Konzept des Dithmarschen-Wikis ihren Platz. Aber auch der „Friedhof der Namenlosen“ auf der Insel Trischen , der „Weisse Ring“ und Hinweise auf die Stolperstein-Aktion, auf Gustav Frenssen und Arno Schmidt, auf Klaus Groth und Heiner Egge, Karen Duve und Sarah Kirsch machen das Dithmarschen-Wiki zunehmend zu einem ernsthaften Nachschlagewerk. Es gelang den Initiatoren, einige der besten Fotografen Dithmarschen zu begeistern, ihnen Bilder zur Verfügung zu stellen. Das ist nicht immer unkompliziert, denn die veröffentlichten Werke sind „allgemeinfrei“, stehen also jederman/frau genau wie beim Wikipedia honorarfrei zur Verfügung. Das bedeutet auch, dass die Betreiber selbst sehr genau auf Quellenangaben und Rechtshinweise achten müssen. Das macht einen erheblichen Teil ihrer Recherche aus. Peter Zornig in Wien erarbeitete genealogische Daten und Informationen zu Dithmarscher Aussiedlern, ein Themenschwerpunkt in der Start-Version des Dithmarschen-Wikis, das in wenigen Wochen bereits über achtundzwanzigtausend Zugriffe verzeichnen konnte. Um sich künftig zu entlasten, hofft Rusch auf eine aktive Mitarbeit bestehender Institutionen. Er versandte in den vergangenen Wochen weit über zweihundert Informations-Briefe an Ditmarscher Museen, Vereine, Gemeinde und Einzelpersonen mit besonderen Fachkenntnissen. In vielen Fällen wurden diese auch beantwortet. Dass der erwünschte Input zum neuen Internet-Lexikon bislang nur verhalten spürbar ist, lässt sich nachvollziehbar damit begründen, dass der Umgang mit diesem Medium noch zu ungewohnt ist. Rusch:“ man darf nicht vergessen, dass gerade engagierte Menschen im Regelfall ohnehin schon stark belastet sind, zumindest, wenn sie ihre Arbeit ehrenamtlich leisten.

Er stellt sich das Dithmarschen-Wiki wie ein grosses Dach vor, das sämtliche bestehenden Internet-Präsentationen Dithmarschens äusserst effektiv verbindet. “Das ist allein deshalb interessant, weil wir durch diese Sammelbecken-Funktion absolut sensationelle Zugriffsdaten verzeichnen können, von denen jede im Wiki vorgestellte einzelne Institution bereits jetzt profitiert.“ Im Google-Ranking avancierte das Dithmarschen-Wiki in nur wenigen Tagen von Platz 500 auf Platz 12 . Hierzu trägt erheblich ein von Peter Rohde erarbeitetes Suchmaschinenoptimierungs-Konzept bei. So wird das Wiki in kurzer Zeit auf hunderten von bereits bestehenden Partner-Seiten angekündigt. Und so ist es denn kein Wunder, dass den Autoren bereits Anfragen aus Hessen und dem Rheinland vorliegen, wo man ebenfalls regionale Lexika einführen möchte.


Zweiter Presseartikel

Das Regional-Lexikon „Dithmarschen-Wiki“ ist den Kinderschuhen entwachsen



Die Zugriffszahlen sind imposant: Über 170 000 mal wurde die Startseite bislang angeklickt. Geht man davon aus, dass sich die Besucher durchschnittlich 10 der magazinartigen Inhaltsseiten angeschaut haben, dann sind das niedrig geschätzt über 1,7 Millionen interessierte Zugriffe. Hunderte von unterstützenden „Verlinkungen“ auf anderen Homepages brachten der regionalen Dithmarscher Enzyklopädie sogar eine Spitzenposition beim sogenannten „Google-Ranking“ ein.

Es gibt nur noch ein weiteres Regional-Wiki, das solche Zahlen aufweisen kann, das

Karlsruhe-Wiki. Aber sie sind bundesweit im Kommen, diese regionalen Ableger der „Wikipedia“. Sei es als thematische Lexika, oder als Austauschplattformen für Forschungsinstitute oder Konzerne.

Das von „Wikipedia“ entwickelte globale Konzept ermöglicht vielen Autoren, unabhängig voneinander, aber dennoch thematisch gemeinsam, Wissensinhalte zu erarbeiten.


An der Vielzahl der Autoren hatte es dem Dithmarschen-Wiki zunächst gemangelt und so musste die Aufbau-Arbeit in der Start-Phase von wenigen geleistet werden. Aber über 500 Themen mit Beispielcharakter haben inzwischen eine ganzen Reihe von fachlich versierten Autoren dazu animiert, ebenfalls thematische Beispiele zum regionalen Dithmarscher Lexikon beizusteuern.


So erfährt man beispielsweise Interessantes und Kurioses über Ausgrabungen und Kriegsfischkutter, über Dithmarscher Künstler und Kulturpreisträger, über fotografierende Journalisten oder Aktuelles aus dem Multimar oder der Seehundsstation, über den Uhu-Mord oder die „Serengeti hinter den Deichen“, über die Schlacht bei Hemmingstedt, den Friedhof der Namenlosen, über Wracktaucher oder die Wattolümpiade. Der Themenvielfalt sind keine Grenzen gesetzt und manchem Besucher wird erst beim Durchstöbern des Dithmarschen-Wikis klar, wie facettenreich die Dithmarscher Kulturlandschaft eigentlich ist.


Ein ganz besonderer Glücksgriff gelang den Initiatoren, als sie bei der Recherche zur Geschichte Dithmarschens, wie sie Neocorus verfasste, auf den komplett verfügbaren Text der gesetzten Ausgabe im Archiv der Stanford-University stießen. Jetzt kann sich jeder Dithmarscher alle 841 Seiten in bester Qualität kostenlos aus dem Dithmarschen-Wiki herunterladen. Dieser Service wurde lediglich übertroffen, als man die Einwilligung der Bibliothek der Christian-Albrecht-Universität erhielt, auch noch die handschriftliche Ausgabe des Neocorus ins Internet zu stellen. Dieser wichtigste Text zur Dithmarscher Geschichte war nämlich bislang nicht einmal über das Dithmarscher Landesmuseum für den interessierten Dithmarscher zugängig.


Viele Fotografen und Fotografinnen bereichern das regionale Lexikon mit wunderbaren Fotos. Viele Aufnahmen hat man jetzt zu größeren Galerien verbunden. Eine Fischkutter-Galerie gibt es, eine Mühlen-Galerie und auch die Dithmarscher Kirchen wurden auf diese Weise wie in einem Sammelalbum zusammengefasst. Größere Events, wie etwa die Wattolümpiade, zu denen Spitzenfotografen ihre Fotos zur Verfügung stellten, darunter innovative Aufnahmen als virtuelle, dreidimensionale Sphären oder Luftaufnahmen, die mit einer sogenannten Heli-Cam gemacht wurden,

bilden ebenfalls eigenständige Galerien.


Gegründet wurde das Dithmarschen-Wiki im Dezember 2007 vom Internet-Spezialisten Peter Rohde und von Jens Rusch. Inzwischen kümmert sich Helge Bösenberg um Struktur und Kategorien und verpasst damit dem Lexikon den letzten Schliff, aber es werden ständig Autoren und Autorinnen mit offenen Armen empfangen und überaus hilfreich zu weiteren Beiträgen ermuntert.


Der kuriose Begriff „Wiki“ stammt aus dem Hawaiischen und bedeutet einfach nur „schnell“. Ein Bus mit der Bezeichnung „Wikiwiki“ war dem Gründer der weltweit erfolgreichsten Bildungsplattform Wikipedia ins Auge gefallen und das Wort ließ ihn nicht mehr los. Da war es naheliegend, das regionale Lexikon anlehnend „Dithmarschen-Wiki“ zu nennen.


Ein Punkt, den Jens Rusch gern nachhaltiger thematisieren würde:

„Wir selbst sind der Überzeugung, mit diesem Regional-Lexikon ein sehr wichtiges und nachhaltiges Bildungsinstrument für Dithmarschen und seine Bürger zu schaffen. Aber wir werden gerade bei offiziellen Stellen häufig so behandelt, als würde man uns persönlich einen Gefallen erweisen.“ Irgendwann werden sich diese Sichtweisen sicherlich angeglichen haben, aber das ist wohl ein typisch Dithmarscher Geschwindigkeitsproblem.


Unter www.dithmarschen-wiki.de kann man nun also stöbern wie in einem PM-Magazin und hat sogar die Möglichkeit, zu korrigieren und selbst Beiträge zu ergänzen. Kostenfrei und unverbindlich, denn das Dithmarschen-Wiki wird von Sponsoren finanziert und die Betreiber haben keine kommerziellen Interessen die über die Betriebskosten hinausgehen. 7.11.08


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