Der Alversdorfer Schleuderstein
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--Danzopdedeel 15:50, 2. Dez. 2008 (CET)
Weitere Geschichten aus Dithmarschen, von Karl Viktor Müllenhoff gesammelt:
- Wunderbaum
- Der Hollunder in Süderhastede
- Der Alversdorfer Schleuderstein
- Das eherne Kreuz zu Windbergen
- Die Brunsbütteler Glocken in Balje
Albersdorf
Als die Alversdorfer (Albersdorfer)Kirche gebaut ward, erzürnte ein im Norden wohnender Riese so sehr darüber, daß er einen Stein bei Ehlingstede aufnahm und gegen das Dorf warf; aber seine Augen wurden verschielt und der Stein fiel, ohne Turm und Kirche zu treffen, auf dem Brutkamp nieder. Bei Alversdorf müssen überhaupt viele Riesen gewesen sein; man zeigte da vor wenigen Jahren noch vier oder fünf Resenbetten, wo die Riesen begraben liegen; ein Gehölz in der Nähe heißt Resenreem und ein Hügel Resenbarg.
Hademarschen
Im Kirchspiel Hademarschen lag, als noch die Riesen hier im Lande wohnten, ein großer Stein. Einer der stärksten nahm ihn auf und wollte ihn über die Grenze werfen; da zersprang der Stein im Werfen in zwei Stücke, das eine fiel im Kirchspiel Schenefeld nieder, das andere in der Marsch. Beide Stücke passen aber genau aneinander.
Quellen
Mündlich. S. oben Nr. 147. – Kuhns Märk. Sagen Nr. 10. 22. 158. 202. Thiele, Danm. Folkes. II, 41f. usw. – In Nordschleswig heißt ein Riesenstein schlechtweg Slyngsteen, d.i. Schleuderstein (der Riesen). Quelle: Karl Müllenhoff: Sagen, Märchen und Lieder der Herzogthümer Schleswig, Holstein und Lauenburg. Kiel 1845, S. 286-287. Lizenz: Gemeinfrei












