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De Buhr, Heinrich

Aus Dithmarschen-Wiki

--Ditschie (Diskussion) 06:56, 14. Jul. 2017 (CEST)

Heinrich de Buhr war SPD-Kreisvorsitzender von Dithmarschen und stellvertretender Leiter des Arbeitsamtes in Heide.

Persönliche Angaben

  • Geburtsdatum: 1892;
  • Sterbedatum: 1952

Werdegang

  • Heinrich de Buhr wurde am 24.03.1933 seines Postens als stellvertretender Leiter des Arbeitsamtes in Heide enthoben, „weil die politische Vergangenheit des Betroffenen keine Gewähr für eine Arbeit im Sinne der jetzigen nationalen Regierung biete“ und am 22.08.1933 aufgrund des rassistischen "Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums" fristlos entlassen.
  • In der Folge war er bis zum 10.10.1934 arbeitslos und verlor jegliche Existenzgrundlage, so dass sein Haus in der Stiftstraße 17 zwangsversteigert wurde und an die Stadt Heide fiel.
  • Zum Zeitpunkt der „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten war er SPD-Kreisvorsitzender von Dithmarschen, Stadtverordneter und Magistratsmitglied in Heide sowie zweiter Vorsitzender des Heider Reichsbanners.
  • Er ging 1934 nach Hamburg, wo er sich bis 1937 als Provisionsreisender versuchte.
  • Von Oktober 1937 bis Kriegsende war er Gastwirt in Hamburg. Sein Lokal wurde bei Luftangriffen schwer beschädigt.
  • SA und Gestapo bedrohten ihn aufgrund seiner politischen Vergangenheit wiederholt.
  • 1943 trat er der NSDAP bei, denn diese hatte ihn vor die „Wahl“ zwischen Parteieintritt oder KZ Neuengamme gestellt.
  • In der "Aktion Gitter" (die "Aktion Gitter" ((auch "Aktion Gewitter" und "Aktion Himmler" genannt) war eine umfassende Verhaftungsaktion der Gestapo nach dem gescheiterten Attentat des 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler. Durchgeführt wurde die Aktion am 22. und 23. August 1944. Sie richtete sich gegen ehemalige Funktionäre und Mandatsträger einiger Parteien der Weimarer Republik. Verhaftet wurden Sozialdemokraten, Gewerkschafter, Liberale, Kommunisten, Mitglieder des Zentrums und der Bayerischen Volkspartei)wurde er vier Tage zu Verhören und Vernehmungen festgehalten.
  • Nach dem Kriegsende übernahm er wieder den Posten des stellvertretenden Leiters des Heider Arbeitsamtes und war von 1946 - 1950 dessen Leiter.
  • 1950 schied er aus gesundheitlichen Gründen aus dem Dienst aus.


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