Das dänische Dithmarschen
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Christian III. vollendete die schon unter seinem Vorgänger begonnene Einführung der Reformation unter Mitwirkung von Joh. Bugenhagen (s.d.), mischte sich aber, obgleich Mitglied des schmalkald. Bundes, nicht in die deutschen Händel; die von ihm 1544 geschehene Theilung von Holstein und Schleswig mit seinen Brüdern Johann und Adolf, welcher Letztere Stifter der Linie Holstein-Gottorp wurde, gab aber später wegen der Leistungen an D. zu den größten Streitigkeiten Veranlassung. Der 1559 nachfolgende Friedrich II. unterwarf endlich das lange widerstrebende Dithmarschen, ein Krieg mit Schweden wegen Liefland ward aber 1570 durch den stettiner Frieden ohne Vortheil beendigt. Übrigens regierte Friedrich II., soweit es die höchst beschränkende Wahlcapitulation erlaubte, als gerechter, für sein Zeitalter aufgeklärter Fürst, beförderte die Wissenschaften und war Tycho Brahe's Freund. Seinem Bruder Johann überließ er 1564 ein Drittheil seines Antheils an Schleswig und Holstein, und dieser ward nun Stifter des Hauses Holstein-Sonderburg. Quelle: Brockhaus Bilder-Conversations-Lexikon, Band 1. Leipzig 1837., S. 507-510.












