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Das Jubiläumsjahr 2017 in Brunsbüttel

Aus Dithmarschen-Wiki

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Martin Luther + Carl v. Drais

Neben den großen Jubiläen, wie z.B. den 500. Jahrestag der Reformation (Martin Luther) oder den 200. Geburtstag des Fahrrades (Freiherr Carl v. Drais) hat Brunsbüttel in diesem Jahr auch einiges zu bieten.

Inhaltsverzeichnis

Übersicht über die Jubiläen

  • Vor 300 Jahren: Die Braake wurde „geboren“
  • Vor 200 Jahren: Walfang in Brunsbüttel
  • Vor 150 Jahren: Gründung des Bürgervereins Brunsbüttel (Ort)
  • Vor 150 Jahren: Schiffswerft Doose nimmt Betrieb auf
  • Vor 125 Jahren: Gründung des heutigen TSV
  • Vor 120 Jahren: Brunsbüttels Heimatdichter Emil Hecker wurde geboren
  • Vor 110 Jahren: "Brunsbütteler Nachrichten" werden übernommen
  • Vor 100 Jahren: Portland-Cementfabrik “Saturn” geht an die Kali-Chemie
  • Vor 50 Jahren: Der Elbehafen geht in Betrieb
  • Vor 50 Jahren: Der BSC-Brunsbüttel wird gegründet
  • Vor 50 Jahren: 100t-Fähre Breslau wird eingesetzt
  • Vor 30 Jahren: Gründung des DGzRS Brunsbüttel
  • Vor 25 Jahren: Eröffnung des Elbeforums
  • Vor 20 Jahren: Brunsbüttel geht ins Internet
  • Vor 20 Jahren: Gründung des Fördervereins Freibad Ulitzhörn
  • Vor 10 Jahren: Fährbetrieb Brunsbüttel geht in private Hände

Weihnachtsflut 1717 - Die Braake entstand vor 300 Jahren

Textquellen:Stadtarchiv Brunsbüttel, Zeitungsartikel von John Jacobsen, Dithmarschen Journale, Sturmflut 1717 von Dr. Dirk Meier

So könnte man sich das damalige Überschwemmungsgebiet vorstellen-Zeichnung W.H.Lippert


Der 25. Dezember 1717, der als „Schreckenstag des Jahrhunderts“ in die Geschichte einging und viel Tod und Verderben an die norddeutsche Küste gebracht hat, ist die „Geburt“ unserer heutigen Braake (früher im Volksmund auch häufig Fleeth, Fleth oder Fleet genannt).
Bereits in der Nacht zum 25. Dezember erhob sich die Nordsee mit einer solchen Kraft, daß das kleine Eddelaker Fleth (Eddelfleth – siehe Zeichnung Lippert Brunsbüttel um 1700) bei Brunsbüttel zu einer mächtigen Braake (Bruch – siehe Zeichnung Lippert um 1750) mit ca. 104 m Breite und einer Tiefe an der Elbmündung von ca. 15 m wurde. Eine besondere Gefahr ging dabei von den Spranten aus, die sich gebildet hatten. Eine davon, die nach „Osterbellemhusen“ ging, hatte eine Breite von 43 m und eine Tiefe von 9 m. Vergleicht man diese Abmessungen mit denen der heutigen Braake, dann hat man eine gewisse Vorstellung von der Gewalt der damaligen Sturmflut.
Die Katastrophe forderte allein im Kirchspiel Brunsbüttel 173 Menschenleben und zerstörte 62 Gebäude total. 198 Gebäude wurden beschädigt, über 600 Tiere ertranken. Die landwirtschaftlichen Schäden konnte man nur erahnen, hatte doch das Salzwasser die Ländereien für längere Zeit unfruchtbar gemacht.
An der gesamten Nordseeküste hat die Flut ca. 10 000 Menschenleben gefordert.

Zeichnung von Jobst v. Scholten-1721 (später coloriert)

Doch damit nicht genug:
Am 26. Februar schlug erneut eine fürchterliche Flut zu (später „Eisflut“ genannt) und zerstörte das wenige, was bisher schon wieder an Aufbau geleistet wurde. Auch u.a. die „Sylvesterflut“ vom 31.12.1720 sorgte noch einmal für eine Zerstörung der bislang geleisteten Deichbauarbeiten. Ab 1718 wurde unter dem Kommando von Oberst (später General) Jobst von Scholten versucht, die Deiche wieder zu schließen.
Die Einsicht kam ziemlich schnell, daß die Braake an der Mündung nicht zu schließen war. Daraufhin sandte der dänische König 1720 dem General 5000 Soldaten, 2200 für Süderdithmarschen, 2800 für die Wilstermarsch, für die Schaffung eines Umgehungsdeiches, später als „Soldatendeich“ bezeichnet, der die Spranten umschloß und heute noch z.B. in Westerbüttel in Teilen existiert.
Am 15. November 1721 war es endlich so weit, der Umgehungsdeich war geschlossen. So blieb es ca. 40 Jahre, bis erneute Sturmfluten eine neue Deichbaumaßnahme ins Leben riefen.

Der Gedenkstein

Am 11.07.1762 wurde die Braake endgültig an ihrer Mündung geschlossen. Noch heute weist ein Schild auf einem Stein auf dem Deichweg Richtung Mole 4 darauf hin („Hier wor de Koog sloten 11.7.1762“ ).
Es entstand ein neuer Koog – der ca. 1100 ha große Brunsbüttel-Eddelaker-Koog.

Übrigens: Der Schwanenteich zwischen der Klaus-Groth- und Fritz-Reuter-Straße ist noch ein Torso der alten Braake.

Siehe auch https://de.wikipedia.org/wiki/Weihnachtsflut_1717

1817 – Vor 200 Jahren: Beginn des Walfangs in Brunsbüttel

Textquellen: „Schleswig-Holsteins Grönlandfahrt“ von Wanda Oesau 1937, Stadtarchiv Brunsbüttel, Artikel von Walter Schulz, Heinz Lewerenz und John Jacobsen

Am 1.8.1816 gründeten 13 Aktionäre unter dem Vorsitz des Landesbevollmächtigten Peter Hinrich Piehl die „Grönländische Gesellschaft“ , um im großen Stil Walfang zu betreiben.
Der aktive Walfang begann allerdings erst vor genau 200 Jahren, im Jahre 1817 durch die Grönlandfahrten mit der von der Gesellschaft gekauften Dreimastbark, die dann „Einigkeit von Brunsbüttel“ getauft wurde. Das Schiff wurde mit 132,5 „Kommerzlasten“ (entspricht ungefähr 293 Registertonnen) vermessen. Es gehörte zu den größten Walfängern der damaligen Zeit.

Gedenktafel Waleck

Walfang wurde vor allem wegen der riesigen Menge Speck, die das Tier besaß, betrieben. Dieser wurde in Tranbrennereien zu Tran verarbeitet. Auch in Brunsbüttel waren auf dem Deich ein Packhaus und eine Tranbrennerei, ein Schild an einem Gebäude („Waleck“) beim Alten Hafen erinnert noch heute an den Standort der Gesellschaft.
Werbung aus den 1990er-Jahren erinnerte an Brunsbüttels Walfänger-Vergangenheit.

Werbung 1995

Aber nicht nur Wale fielen den Fängern zum Opfer, auch große Mengen an Robben.
Ein Grönlandwal lieferte bis zu 14 000 kg des begehrten Trans. In der damaligen Zeit wurde dieser als Brennstoff für Lampen (daher auch der Ausdruck „Tranfunzel“ ) verwendet. Später, als das Petroleum als Brennstoff auf den Markt kam, wurde der Walfang überflüssig.
In Brunsbüttel wurde der Walfang nur bis 1823 betrieben, da teure Reparaturen und geringe Fänge ab den 1820er-Jahren den Aufwand nicht mehr lohnten.
Zum Vergleich: Glückstadt betrieb das blutige Geschäft von 1671 bis 1863.

1867 – Vor 150 Jahren: Gründung des Bürgervereins Brunsbüttel

BVB-1867-1.jpg

Vor 150 Jahren, am 13.03.1867, wurde der Bürgerverein Brunsbüttel (Ort) gegründet.
Näheres unter http://www.brunsbuetteler-buergerverein.de/

1867 – Schiffsbauer Otto Doose nahm vor 150 Jahren den Werftbetrieb auf

Textquelle: Stadtarchiv Brunsbüttel

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Jeder Brunsbütteler kannte die „Ebsen-Werft“ am Alten Hafen, deren letzter Besitzer, bis 1990, der Schiffszimmermeister Hans Ebsen war.
Die Geschichte dieser Werft geht weit ins 19. Jahrhundert zurück. Zurückzuführen ist ihre Gründung auf den Wunsch von Walfängern, die gerne „eine Schiffszimmerey“ am Ort hätten. 1816 wurde der Schiffszimmermann Nicolaus Burmester zum Vorsteher einer Schiffszimmerei und einer Slipanlage ernannt, nachdem die Grönländische Gesellschaft diese finanzierte (siehe „Vor 200 Jahren: Walfang in Brunsbüttel“).
Die „Doose´sche Werft“ wurde 1867 von ihrem Namensgeber Otto Doose gegründet. Bis 1890 wurden auf dieser vorwiegend 12 bis 20 m lange Elbe/See-Ewer für Frachten gebaut. Im Jahre 1903 begann Otto Ebsen, der Vater des letzten Besitzers Hans, eine Lehre als Schiffszimmermann bei Otto Doose (dieser starb am 3.8.1911).
Interessant ist die Gewerberats-Akte von 1929, (Werftunfall 1929) die besagt, daß bei der Schiffswerft Diedrichsen & Boyens eine Acetylenexplosion stattgefunden hat. Das kann man wohl als Beweis ansehen, daß zwischen Doose und Ebsen noch mindestens ein weiterer Besitzer vorhanden war.
Schließlich übernahm Otto Ebsen 1933 die Werft, um sie 1954 an seinen Sohn Hans weiterzugeben.
Hans Ebsen starb am 28.01.1991.

1892 – Gründung des Männerturnvereins Brunsbüttelhafen (TSV) vor 125 Jahren

Aufruf zur Gründung 2.7.1892


Textquelle: Stadtarchiv Brunsbüttel, Sammlung Heinz Lewerenz

Als sich am 21. Juli des Jahres 1892 28 Bürger im Hotel Zur Post zusammenfanden um den Männerturnverein Brunsbüttelhafen zu gründen, war das zugleich die Geburtsstunde des späteren TSV Brunsbüttelkoog.
Zum ersten Vorstand gehörten Vorsitzender ,,Turnrath" Gustav Busch, Turnwart Gustav Braasch. Schriftwart Burghardt, Kassenwart Linning, die Gerätewarte Sebastian und Tagge, Vorturner Siebentritt und die Beisitzer von Hemm und Lorenzen. Die Anzahl von 15 aktiven Turnern erhöhte sich bald auf 32; geturnt wurde in der Scheune des Bauern Johannßen, Unter dem Deiche. 1893 zählte man bereits 102 Mitglieder. Bereits 1896 wurde eine Vereinsfahne beschafft und im gleichen Jahr fand das erste Gauturnfest mit 15 Vereinen statt.
Eine führende Position im Dithmarscher Turngau erreichte man durch Leute wie Braasch, Carstens, Hinz, Heuer, Lorenz und Lorenzen und den Turnwart Krapp.


Männerturnverein-1923

F.C. Teutonia, später S.V. Teutonia

Im Jahre 1912 entstand der erste Fußballclub in Brunsbüttelhafen, der „F.C. Teutonia von 1912“. 1926 bildete sich im Verein u.a. auch eine Leichtathletik-Abteilung und so wurde aus dem „F.C. Teutonia von 1912“ der „S.V. Teutonia von 1912“ (Sportverein). Das Vereinslokal des Clubs war die Gastwirtschaft „Fernsicht“, ab 1926 geführt von Rudolf Grawert (siehe Gasthof Zur Fernsicht und Wagners Hotel). Später verschmolz der Verein dann mit dem TSV.

Aus der Brunsbüttelkooger Zeitung:

Mitgliedsausweis S.V. Teutonia

Fußball-Fotos Teutonia

Nach dem 1. Weltkrieg, 1919, nahm der Verein seine Tätigkeit wieder auf. Wenn auch die Inflation die bereits für den Bau einer Turnhalle gesammelten Gelder verwehte, so gelang es doch, an der Jahnstraße einen vereinseigenen Sportplatz anzulegen. 1932, beim 40jährigen Bestehen, fanden die Turnabende bereits seit langem in der Turnhalle der Boje-Mittelschule statt (eröffnet 1913-siehe Realschule Brunsbüttel). Es waren jetzt 260 Mitglieder vorhanden, die turnerische Leitung lag in den Händen von H. Biere, Max Kann, Friedrich Fries und Alma Kann, geb. Biere
Siehe auch Erinnerungen des Schneidermeisters Max Kann.

Mit dem 2. Weltkrieg kam die Vereinsarbeit erneut zum Erliegen. Aber schon im September 1945 wollten Turner, Fußballer, Leichtathleten, Handballer, Schwimmer und Boxer wieder aktiv tätig werden und nunmehr einen Nord- und Südseite umfassenden Verein gründen. Doch wegen der Zweiteilung der Stadt durch den NOK bildeten sich zwei Vereine, der TSV auf der Nordseite und etwas später der VfB für die Südseite.
Im Oktober 1945 wurde der erste neue Vorstand gewählt:

  • Vorsitzender: Wilhelm Kasten
  • Kassenwart: Werner Hilgendorff
  • Spartenleiter Fußball: Otto Hillmer
  • Spartenleiter Turnen: Wilhelm Kasten
  • Spartenleiter Tischtennis: Erich Ebert
  • Spartenleiter Boxen: Wagner, später Max Stehling
  • Spartenleiter Kegeln: Johannes Schulz
  • Spartenleiter Tennis: Dr. med Karl Köster
Brunsbüttelkooger Zeitung vom 28.11.1952

Vor der Währungsreform gelang es, mit 70 000 Reichsmark den Sportplatz am Alten Hafen instand zu setzen.
1948 hatte der TSV 1000 Mitglieder.

TSV-Emblem.jpg

Der Artikel rechts aus der Brunsbüttelkooger Zeitung deutet auf das 60-jährige Jubiläum des TSV und gleichzeitig das 40-jährige Jubiläum des S.V. Teutonia, der später in den TSV überging.


Die Arbeit in der Jugendabteilung wurde maßgeblich von Egon Göpfert und Bernhard Rachner geleistet. Die Sparte Turnen entwickelte sich unter Leitung von Kasten mit seinen Helfern, darunter Leni Seidenberg, Eckhard Behl, Lehrer Keuchel, Klaus Herzberg und Max Stehling. Lange Jahre war Egon Nötzold Kassierer und Schriftführer.
Zwei große Sparten gab es jetzt, Fußball unter Leitung von Graeger, Steinke, Sievers, Göpfert und vielen anderen und Turnen unter Kasten mit u. a. Rudolf Liessmann, Eckhard Behl, Renate Voß, der Familie Junge, Leni Seidenberg, Luise Wittern und Rudolf Sönnichsen.
Im Jahr 1960 wurde Ernst Tange zum Vorsitzenden gewählt und in Herbert Gennun wurde ein tatkräftiger Leiter der Abteilung Leichtathletik gefunden.
Im April 1967 löste sich die Fußballabteilung aus dem TSV, um einen eigenen Verein, den BSC, zu bilden. Nicht möglich wurde es in dieser Zeit, aus dem TSV, dem VfB und dem BSV (Brunsbütteler Sportverein] einen großen Verein zu bilden. Tange wurde Vorsitzender des BSC und Wilhelm Kasten fand sich noch einmal bereit, seine Aufgabe in der Leitung des TSV als 1. Vorsitzender zu sehen.
Dem TSV gehörten 1967 750 Mitglieder an. Die Abteilungen: Kleinkinderturnen (2 Abteilungen), Mädchenturnen (2), Knabenturnen (2), Leichtathletik (2), Frauenturnen und -gymnastik, Männerturnen, Schwimmen, Handball, Tischtennis, Gemeinschaftstanz (2), Jungmädchenturnen, Kegeln und Tennis. Die letzten beiden Abteilungen waren dem TSV korporativ angeschlossen.

Einweihungsspiel TSV-Brunsbüttelkoog-ISV Itzehoe 1956

Bis 1956 war der Fußballplatz am Alten Hafen ausschlaggebend für alle Heimspiele des TSV-Brunsbüttelkoog. Bereits im Jahre 1950 wurde erkannt, daß ein neuer Platz geschaffen werden mußte. Es dauerte allerdings bis zum 14.10.1956, bis der neue Sportplatz an der Goethestraße in Betrieb genommen werden konnte.
Zur Platzeröffnung wurde der ISV-Itzehoe eingeladen. Die Aufstellung des TSV auf dem Foto rechts.

Fotos von den Sportplätzen

Ältere Fotos vom TSV

Vorsitzende seit 1892

  • Gustav Busch – 1892 – 1896
  • Gustav Brasch – 1896 - 1897
  • Gustav Wilkens – 1897 - 1900
  • Gustav Braasch – 1900 - 1906
  • Johann Carstens – 1906 - 1919
  • Johann Krapp – 1919
  • Wilhelm Tiller – 1919 - 1921
  • Ernst Behschnitt – 1921 - 1928
  • Klaus Rickert – 1928 - 1945
  • Wilhelm Kasten – 1945 - 1949
  • Ludwig Frank – 1949 - 1951
  • Walter Nagel – 1951 - 1955
  • Aloysius Kehrbaum – 1955 - 1960
  • Ernst Tange – 1960 - 1967
  • Wilhelm Kasten – 1967 - 1973
  • Kurt Czemper – 1973 - 1982
  • Ernst Tange – 1982 - 1988
  • Wilfried Hansen – 1988 - 1995
  • Ralf Schulczewski – 1995 - ?
  • Werner Holtorf – ?
  • Silke Heisterkamp - ?

Fotos von einigen Vorsitzenden


Siehe auch http://www.tsv-brunsbuettel.de/

1897 – Emil Hecker wurde vor 120 Jahren geboren

Emil Hecker 1970er-Jahre

Am 04. Juni 1897 wurde der Brunsbütteler Heimatdichter Emil Hecker in Hamburg geboren und verstarb am 11. Juli 1989 in Brunsbüttel.
Näheres über sein Leben und Wirken siehe – Hecker, Emil oder https://de.wikipedia.org/wiki/Emil_Hecker

1907 - Vor 110 Jahren: Verleger Hinz übernimmt "Brunsbütteler Nachrichten"

Am 21.September 1907 übernimmt Detlef Hinz vom Verleger Paul Heinze die Zeitung "Brunsbütteler Nachrichten". Ab diesem Tag erscheinen die Nachrichten Brunsbüttels in der "Kanal-Zeitung".

1917 – Vor 100 Jahren: Chemische Werke Kunheim (Kali) übernimmt „Saturn“

Im Jahr 1917 übernahmen die Chemischen Werke Kunheim (ab 1928 Kali-Chemie) die 1899 gegründete Portland-Cementfabrik Saturn und begannen im Jahr 1918 ihre Rhenania-Phosphat Produktion.
Näheres siehe Die Kali-Chemie in Brunsbüttel

1967 – Der Elbehafen ging vor 50 Jahren in Betrieb

Sonderpostkarte zur Eröffnung

Am 04.07.1967 wurde der Elbehafen Brunsbüttelkoog vom damaligen Ministerpräsidenten Schleswig Holsteins, Helmut Lemke, feierlich eingeweiht. Begonnen wurde mit den Bauarbeiten im März 1965.
Näheres unter http://www.brunsbuettel-ports.de/

1967 – Gründung des BSC-Brunsbüttel vor 50 Jahren

Textquelle: Stadtarchiv Brunsbüttel

Gründungsversammlung 1967
Altes Logo

Der 21. April 1967 war die Geburtsstunde des BSC (Ball-Spiel-Club Brunsbüttelkoog, heute Brunsbüttel), der für Brunsbüttelkoog erster eigenständiger Fußballverein sein sollte. Die Gründungsversammlung fand auf der Südseite im „Hamburger Hof“ statt, der dann auch Vereinslokal wurde.
Bis dahin hatten der TSV und auch der VfB Brunsbüttel eigene Fußballsparten.
Am Anfang der Vereinsgründung stand ein Handel:
Beide „Muttervereine", VfB und TSV, verpflichteten sich, keine neuen Fußballsparten einzurichten. Dafür stand der BSC im Wort, keine anderen Sportarten neben dem Fußball zu betreiben.
Ende 1967 stießen noch die Fußball-Akteure vom BSV Brunsbüttel (Ort) hinzu.
1.Vorsitzender wurde 1967 Ernst Tange (siehe auch Die Bürgermeister Brunsbüttels), der erste Fußballobmann war Gastwirt des Hamburger Hofs, Hans Struwe, Ligaobmann Bruno Degen, Mannschaftskapitän Bleck.
Noch im Gründungsjahr kam der BSC Brunsbüttel auf 259 Mitglieder, 1992 ca. 400, 2016 über 600.
Siehe auch http://www.bscbrunsbuettel.de/

50 Jahre BSC

1967 - Fähre Breslau vor 50 Jahren eingesetzt

Ab 1911 wurden in Brunsbüttelkoog Dampffähren für den Übersetzbetrieb eingesetzt.
Durch den immer stärker werdenden Bäder–und Berufsverkehr sah sich die Wasser–und Schiffahrtsverwaltung letztendlich genötigt, größere und beweglichere Fähren einzusetzen. In Einsatz kamen ab 1966/67 100t-Fähren mit einem Voith-Schneider Antrieb: 1966 die Fähre „Königsberg“ und 1967 die „Breslau“ (beide Baujahr 1965-66) und die Fähre „Berlin“ (Baujahr 1972) ab 1973.
Näheres unter Die Fähren in Brunsbüttel

1987 – Gründung DGzRS-Brunsbüttel vor 30 Jahren

DGzRS-Plakette.jpg

Im Mai 1987 gründeten einige beherzte Männer auch in Brunsbüttel einen DGzRS-Verein, der in diesem Jahr 30-jähriges Jubiläum feiert.
https://www.seenotretter.de/wer-wir-sind/teams-stationen/ansicht/station/brunsbuettel/


1992 – Elbeforum vor 25 Jahren eröffnet

Nach 3-jähriger Bauzeit und mit einem Kostenvolumen von 25,5 Millionen DM wurde vor 25 Jahren, im November 1992, das Elbeforum Brunsbüttel eröffnet. Die Stadt Brunsbüttel als Eigentümerin hat die Volkshochschule Brunsbüttel e. V. für die Betreiberschaft ausgewählt.
Näheres unter http://www.elbeforum.de/

1997 – Gründung des Fördervereins Freibad Ulitzhörn vor 20 Jahren

Aufgrund großer finanzieller Probleme, auch durch die Inbetriebnahme des Freizeithallenbades, bildete sich im November 1997, nach öffentlichem Aufruf, der „Förderverein Freibad Ulitzhörn“ (FFU) . Dank vieler Spenden namhafter Firmen und Kaufleute und des unermüdlichen Einsatzes des Vereins ist es gelungen, das Freibad zu erhalten und zu verschönern.
http://www.ffu-brunsbüttel.de/, Badeanstalten in Brunsbüttel

2007 – Fährbetrieb Brunsbüttel seit 10 Jahren privatisiert

Bis zum 07.06.2007 wurden die Fähren in Brunsbüttel mit dem Personal des Wasser- und Schiffahrtsamtes betrieben. Am 08.06.2007 übernahm – nach einer vorhergehenden Ausschreibung – die „Weiße Flotte“ Stralsund den Übersetzdienst bis zum 07.06.2010. Danach – nach erneuter Ausschreibung - erhielt die „Adler-Schiffe GmbH & Co.KG“ mit Sitz in Westerland den Zuschlag als günstigster Bieter zunächst bis 31.05.2013.
Siehe auch Die Fähren in Brunsbüttel

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