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Dührssen, Walther Eugenius

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--Ditschie (Diskussion) 06:59, 21. Jul. 2017 (CEST)

Walther Eugenius Dührssen war ein deutscher Amtsgerichtsrat und Heimatforscher.

Persönliche Angaben

  • Geburtsdaten: 28.08.1837 in Meldorf;
  • Sterbedaten: 19.12.1914 in Mölln;
  • Vater: Dührssen, Heinrich Christian (* 19. Juni 1799 in Eddelak; † 4. Oktober 1838 in Meldorf); Chirurg aus Meldorf;
  • Mutter: Dührssen, Anna Maria Beata, geborene Piehl (1810 – 1868) aus Brunsbüttel;
  • Ehefrau: Seit dem 10.05.1867 verheiratet mit Ida Friederike Henriette von Christensen (1839 – 1910);
  • Kinder: Das Ehepaar bekam eine Tochter und zwei Söhne. Die Tochter Anna Elise Maria (1868 – 1847) heiratete den Generalleutnant Eduard Stolzenburg. Während ein Sohn früh verstarb, wurde der Sohn Alfred Walther Schriftsteller und Feuilletonist;
  • Schwiegervater: Ernst Johann Friedrich von Christensen (Major, Deichgraf und Baudirektor)

Werdegang

  • Walter Eugenius Dührssen besuchte die Meldorfer Gelehrtenschule und das Christianeum in Hamburg (das "Christianeum", gegründet 1738 in Altona, ist ein staatliches altsprachliches Gymnasium in Hamburg-Othmarschen);
  • danach studierte er Jura an der Universität Kiel und der Universität Heidelberg;
  • 1860: Examen an der Kieler Universität;
  • 1861: Amtsauditor in Lauenburg;
  • 1868: Wechsel zur Amtsverwaltung Ratzeburg;
  • 1870: Amtsrichter in Mölln;
  • 1879: Amtsgerichtsrat in Mölln.

Heimatforschung

  • Neben der beruflichen Tätigkeit forschte Walther Eugenius Dührssen zur Frühgeschichte seiner Heimatregion und der dortigen Familien. Er begann seine Forschungen während eines kurzen beruflichen Aufenthalts in Büsum, wo er sich mit dem Entwurf einer Kirchspielchronik von Boysen, Paul beschäftigte.
  • Während seiner Tätigkeit in Ratzeburg empfahl ihm sein dortiger Kollege Sachau, die Heimatforschung wieder aufzunehmen.
  • Walther Eugenius Dührssen rief einen Geschichtsverein ins Leben und übernahm von einem Vorgänger das „Vaterländische Archiv für das Herzogtum Lauenburg“.
  • 1884 publizierte er erstmals die Zeitschrift „Archiv des Vereins für die Geschichte des Herzogtums Lauenburg“. Das Blatt erschien in der Folge regelmäßig und enthielt zahlreiche Beiträge zur Früh- und Vorgeschichte und Genealogie der Region.
  • Er warb mit großem Einsatz Freunde an, die große Geldbeträge spendeten. Damit erwarb er Antiquariat für die Bibliothek des Lauenburgischen Geschichtsvereins. Außerdem eröffnete und bestückte er ein kleines Museum.

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