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Carstens, Dietericus

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Dietericus Carstens

Windberga-Ditmarsus. Ging ein in diese Welt zu Windberge Anno 1693 den 15 May. Er hatte zum Vater Hr. Jo. Carstens Pastor daselbst und zur Mutter Frau Sophia Charlotta geborene von Schönfelden. Er wurde anfangs aus väterlicher Sorgfalt zu Hause durch gute Privat Institution zu Grundlegung nützlicher Studien angehalten. Als ihm sein Vater 1704 im elften Jahr seines Alters abstarb wurde er so gleich in die Schule zu Meldorf sub Rectore Henr. Mayer gesandt und als dieser zum Rectora nach Tönningen 1707 vociret wurde begab er sich in die Stadt-Schule zu Rensburg, und machte sub Rectore Jo. Georg Heubach solche Progressus in seinen Studien, das er nach drei Jahren in dem öffentlichem Examine von denen Scholarchen licentiam bekam, ad academias zu reisen. Er hielt hierauf de fraudibus restrictionum mentalium seine Valet-Oration, ging nach der benachbarten Academie Kiel, und lies sich I711 den 8. Jan. in numerum studiosorum recipiren. Weil er aber damals noch ein gar junger Mensch war, trug seine Frau Mutter Bedencken ihn daselbst zu lassen. Nahm ihn dann zu sich und lies ihn von Hrn. Christian Baumann Rectore, und Hr. Jo. Jac. Eccard Con-Rectore zu Meldorf privatim informiren. sodann reiste er 1713 5 Wochen vor Ostern nach Wittenberg absolvirte daselbst glücklich den cursum Philosophicum und Theologicum, und kam 1715 den 6 Febr. wieder zu Hause. Nachher fügte es sich, das er theils des Hrn. Pastoris zu Eddelack Hartnacci, theils Hr. Beierholins Pastoris zu Heiligenstedten, theils Hr. von Aschau aufn Büttel, theils des Hrn. Obrist von Selmers Kinder informirte. Mit des letzteren Herren Söhnen zog er nach Kiel und hörte dabei den Hrn. Gen. sup. Muhlium und Hrn. Pastor täglich privatim dociren. Anno 1723 den 26. Febr, kam er bei dem Hrn. Probsten Sandern in Meldorf und sublevirte selbigen im Predigen ging darauf nach Copenhagen, und lies sich von der Theologischen Facultät eraminiren, und da er praeslanda praestiret hatte, erhielt er desfals 1724 den 20 Jun. die gewöhnliche Attestata. Hielt sich noch einige Zeit über daselbsten auf und hörte die Theologos dasiger Universität als Bartholin, Steenbuch und Trellund, lies sich auch von Hrn. Prof. Bagger täglich 3 Stunden in Ebraicis informiren. Als er wieder in Patriam retourniret wurde er öfters auf eine Prediger Wahl gesezt als zu Lunden, Heide, Busen, Weslingbuhren und Schlichting endlich wurde er 1732 den 5 Nov. Dom: XXII. post Trinitatis hieselbst zum Diacono erwählt, worauf er 1733 den 8 Jan, von Ihro Magnificence dem Hn. Gen. sup. Conradi zu Rensburg ordiniret und den 18 Jan. Dom: II. p. Epiph, von Ihro Hochwohlgeborenen dem Hn. Estats-Rath und Land-Voigt von Helm und Ihro Hoch. Ehrwürden dem Hn. Probsten Muller introduciret wurde, Gott seegne ihn an seel und Leib und gebe das er sich und die ihn hören seelig mache!


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