Brunsbüttel
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Bürgermeister= Wilfried Hansen
Brunsbüttel (gesprochen mit kurzem u) ist eine Industrie- und Hafenstadt im Süden des Kreises Dithmarschen an der Westküste Schleswig-Holsteins. Schleusenanlagen verbinden hier das südwestliche Ende des Nord-Ostsee-Kanals mit der Elbmündung in die Nordsee.
Geschichte
Strandräuberei In frühester Zeit (um 1200) war der Flecken Brunsbüttel nicht viel mehr als ein Ausgangspunkt für seeräuberische Attacken der Küstenbewohner auf die vor ihrer Küste vorbeifahrenden Schiffe. Besonders hatten es die temperamentvollen Dithmarscher auf die Frachten der Hamburger Kaufherren abgesehen. Der breite Strom der Elbe ist hier weit zu überblicken und mit den Mitteln der Täuschung und schneller Überfälle leicht zu beherrschen.
Die Brunsbütteler müssen - die Gunst der Lage nutzend - eifrig von allen Mitteln der Piraterie Gebrauch gemacht haben, um am Segen der aufsteigenden Hansestädte teilzuhaben. So berichten älteste Quellen (z. B. ein Vertrag von 1286) vorwiegend von derartigen Streitigkeiten der Bewohner des Kirchspiels Brunsbüttel und der benachbarten Kirchspiele mit der Stadt Hamburg. Nach und nach wandten sich die Dithmarscher jedoch zivilisierteren Tätigkeiten zu wie Fischfang, Ackerbau und dem Handel. Die Neigung zum Beutemachen verlagerte sich auf die Ausübung des Strandrechts, d. h. den Anspruch auf Eigentumsrecht an dem Gut gestrandeter Schiffe. Angesichts des aufblühenden Seehandels der Hansestädte war der Besitz eines gestrandeten Handelsschiffes ein beträchtlicher Gewinn. So konnten Streitigkeiten mit den weiter landeinwärts gelegenen Nachbargemeinden nicht ausbleiben. Den Vorteilen der günstigen Lage in Ufernähe des großen Flusses standen aber die Sorgen, die Gefahren und die unendliche Mühsal des Deichbaus gegenüber.
Jakobus Kirche
Immer wieder mußten die alten Dämme gegen die Flut mit primitivsten Mitteln erneuert und ausgebessert werden. Zu schwach erwiesen sich die Deichbauten dieser Zeit. Schließlich zwangen wiederholte Deichbrüche und verheerende Überschwemmungen die Bewohner des ursprünglichen Kirchspiels zur Aufgabe ihrer Häuser und zum Umzug auf trockeneres Land (1677). Mit dem Bauholz der alten Häuser wurde der Ort am neuen Flecken, dem heutigen Brunsbüttel-Ort wiedererrichtet. Jedoch auch hier bereitete das Wasser den Brunsbüttelern arge Plagen. Zu Weihnacht 1717 traf eine besonders schwere Flut das Dorf. Die Deiche brachen, überschwemmten weite Teile des bewirtschafteten Landes, und die Fluten rissen 173 Menschen in den Tod.
Die Braake ist heute noch sichtbares Mahnmal dieser Naturkatastrophe. Diese Tragödie brachte dem Kirchspiel lange Jahre der Entbehrung und bitterer Armut. Nur der unermüdliche Einsatz aller verfügbaren Kräfte ermöglichte der Gemeinde das Überleben. Der Versuch, das verlorene Land durch neue Deiche zurückzugewinnen, scheiterte an weitere Sturmfluten (1718 -1757). Nach gemeinsamer Anstrengung der Bevölkerung und der Soldaten des Königs gelang 1762/63 die Wiedereindeichung des verlorenen Landes.
Den großen Aufschwung erlebte Brunsbüttel mit dem Entschluß Kaiser Wilhelms I. 1886, zwischen Brunsbüttel und Kiel eine Kanalverbindung für die deutsche Kriegsflotte zu bauen. 1895 bereits wurde der "Kaiser-Wilhelm-Kanal" oder - wie er heute genannt wird - der Nord-Ostsee-Kanal vom Kaiser persönlich eingeweiht. 100 Jahre später beging die Stadt in einer riesigen Feier das Jubiläum dieses für das Land Schleswig-Holstein wichtigen Datums.
Am 8. Dezember 1948 wird der Gemeinde Brunsbüttel aufgrund des großen Bevölkerungswachstums vom Land die Bezeichnung "Stadt" verliehen. Für viele Flüchtlinge aus dem Osten wurde Brunsbüttel nach dem Krieg zur zweiten Heimat. Toleranz und Fremdenfreundlichkeit gehören zum Wesen dieser der Seefahrt zugewandten weltoffenen Gemeinde.
Die älteste schriftliche Erwähnung des Ortes findet sich in einer Urkunde vom 14. Juli 1286. Darin geloben die Bürger von Brunsbüttel dem Erzbischof von Bremen Giselbrecht/Giselbert von Brunkhorst, Erzbischof 1273-1306) die Hamburger Kaufleute nicht mehr auszurauben. Die Bezeichnung des Ortes lautet dort Brunesbutle.
1772 erhält der Brunsbüttel-Eddelaker-Koog die politische Selbständigkeit durch den dänischen König Christian VII. 1907 erfolgt die Umbenennung des Brunsbüttel-Eddelaker-Koogs in Brunsbüttelkoog, das im Jahre 1948 Stadtrecht erhält.
Am 1.Januar 1970 werden die Stadt Brunsbüttelkoog und die Gemeinden Brunsbüttel, Mühlenstraßen, Ostermoor, Osterbelmhusen, Westerbelmhusen und Westerbüttel zur Stadt Brunsbüttel zusammengelegt. Genau zwei Jahre später wird dann noch die Gemeinde Blangenmoor-Lehe eingemeindet, sowie eine etwa 80ha große Fläche aus der Steinburger Nachbargemeinde Büttel, auf der das Kernkraftwerk errichtet wurde.
Brunsbüttel bei Müllenhoff
Die "Pamir" in der Schleuse
Für den Fernsehfilm über den Untergang der Pamir bei den Azoren wurde sie einfach schwarz angestrichen: Die Viermastbark Sedov wurde 1921 auf der Krupp-Germania-Werft in Kiel als “Magdalena Vinnen" gebaut. 1936 wurde sie unter in “Kommodore Johnsen” umbenannt. Seit 1946 segelt das Schiff als “Sedov” unter sowjetischer bzw. russischer Flagge. Hier einige Fotos von der Kanal-Passage 2005:
Brunsbüttel interaktiv
Virtugraf Michael Hundrieser hat es möglich gemacht: der interaktive Stadtplan ist jetzt auch dreidimensional erfahrbar. Das macht schaulustig und lockt zum Besuch der Schleusenstadt. Allerfeinstes Stadtmarketing! Zur interaktiven Website: Brunsbüttel virtuell
Produktion
Produktionsschwerpunkte ortsansässiger Firmen:
Isocyanate, org. und anorg. Vorprodukte, org. Farbstoff-Zwischenprodukte, Textilfarbstoffe, techn. Fettalkohole, Weichmacher, Aluminiumoxidhydrate und Aluminiumoxide, hochreine Tonerden für die Katalysatorenherstellung, Ammoniak, Harnstoff, Schwefel, Argon, Bitumen, Mineralöl, Ethylen, Propylen.Denatoniumbenzoat (Bitrex) Dazu passende Produktbereiche: Oleochemische Industrie, Tenside-Hersteller
Census 1840
http://www.lyrakultur.de/forum/viewtopic.php?t=230&start=0&postdays=0&postorder=asc&highlight=
Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Elbeforum
- Galerie Stücker
- Galerie Rusch
- Kulturring Brunsbüttel
- Lyra e.V. Förderverein für Kulturarbeit
Tourismus
Größter Anziehungspunkt Brunsbüttels ist die Lage an Elbe und Nord-Ostsee-Kanal (NOK), der meistbefahrenen künstlichen Wasserstraße der Welt. Insbesondere die Kanalschleusen mit dem angegliederten Schleusenmuseum sind sehenswert, nicht nur für Schiffs- und Technikinteressierte. Darüber hinaus gibt es einen historischen Ortskern (Brunsbüttel-Ort) mit der Jakobuskirche (1677, 1726 nach Blitzeinschlag neu errichtet), dem Heimatmuseum und dem Matthias-Boie-Haus (1779), das als eines der schönsten Fachwerkhäuser in Dithmarschen gilt. In der Nähe des Kanals entstand um 1900 das sog. Beamtenviertel für die Mitarbeiter der kaiserlichen Kanalverwaltung nach dem Vorbild englischer Gartenstädte.
Das Brunsbütteler Freibad liegt auf dem Deich am Einfahrtsbereich der neuen Schleusen des Nord-Ostsee-Kanals. Ein Teil der Liegewiese befindet sich auf der äußeren Deichböschung und bietet einen Blick auf den Schiffsverkehr der Elbe und des NOK.
Brunsbüttel liegt an einer im Mai 2004 eröffneten neuen touristischen Ferienstraße: Die Deutsche Fährstraße - von Bremervörde bis Kiel - verbindet rund 50 verschiedene Fähren, Brücken, Schleusen, Sperrwerke und maritime Museen.
Weitere Ferienrouten, die durch Brunsbüttel führen, sind die Grüne Küstenstraße und der Nordseeküsten-Radweg 'North Sea Cycle Route'.
Wirtschaft und Infrastruktur
Die wirtschaftliche Lage Brunsbüttels ist seit je geprägt von der Nähe des Elbstromes. Während es die Bewohner im südlichen Dithmarschen anfänglich eher auf das Handelsgut vorbeifahrender Schiffe (besonders auf das der Hamburger Kaufleute) abgesehen hatten, erkannten sie bald, daß eigene Handelsbemühungen unter Einhaltung bestehender Verträge langfristig reichere Früchte bringen. So nahmen die dithmarscher Bauern bald selbst den Handel mit den Hansestädten und benachbarten Staaten auf. Der beachtliche Gewinn aus den Überschüssen ihrer landwirtschaftlichen Produkte brachte ihnen bald den Ruf respektabler Geschäftspartner ein.
Der Bau des Nord-Ostsee-Kanals eröffnete diesem Handel neue Perspektiven, da nun auch der Ostseeraum direkt angefahren werden konnte.
Mit dem Kanal kamen aber auch ganz neue Arbeits- und Erwerbsmöglichkeiten in diese Region. Da war zunächst der Kanal mit all seinen Einrichtungen, die betrieben und erhalten werden mußten. Auch die sichere Abwicklung des Schiffsverkehrs erforderte eine Fülle von Dienstleistungen, wie Lotsendienste, Schiffsmaklerei, Schlepper- und Reparaturdienste und Bunkerservice. All diese Aufgaben haben bis heute nichts an Bedeutung und Umfang eingebüßt. Auch die Erhaltung des Kanals und seiner Schleusen (zwei Erweiterungen 1914, 1966), zahlreicher Brücken, Fährverbindungen, Ausweichstellen und Anlegeplätze bedeuten eine Fülle von Arbeitsplätzen für diesen ursprünglich von der Landwirtschaft geprägten Raum.
Bald erkannten auch große Industrieunternehmen die Vorteile, die sich aus den vorhandenen Schiffahrtswegen ergaben: 1917 siedelte sich die erste Düngemittelfabrik in Brunsbüttel an. Der Einzug der Petrochemie begann 1927.
Mit dem Anwachsen der Schiffskapazitäten mußten auch größere Anlegeplätze bereitgestellt werden. So bauten Bund und Land 1959 den ersten Ölhafen. Der nächste große Schritt war der Bau des Elbehafens im Jahre 1967, der seegängigen Schiffen mit einem Tiefgang von bis zu 13 Metern alle notwendigen Umschlagmöglichkeiten anbieten konnte.
Der Entschluß der Landesregierung Schleswig-Holsteins zur Planung eines großen Industrie- und Gewerbegebietes auf der Südseite Brunsbüttels ermutigte eine Reihe von Großbetrieben der Industrie, hauptsächlich der Chemie, zu bedeutenden Investitionen. Die Ansiedlung dieser Großbetriebe hat die Erweiterung und Gründung zahlreicher Zulieferbetriebe zur Folge gehabt. Damit wird vor allem auch der Mittelstand dieser Region nachhaltig gefördert.
Zu den wirtschaftlichen nutzbaren Gegebenheiten Brunsbüttels zählt seit eingen Jahren der Windreichtum dieser küstennahen Zone. So erfreut sich die Nutzung der Windenergie mit Hilfe modernster Windkraftanlagen besonders auch im Raume Brunsbüttel regen Zuspruchs. In kürzester Zeit entstanden mehrere Windparks in gebührendem Abstand zu den Siedlungsgebieten der Stadt. Quelle: Stadt Brunsbüttel
Die Brunsbütteler Wirtschaft ist durch die Seefahrt und den Handel geprägt. Herausragendes Datum war die Eröffnung des Kaiser-Wilhelm-Kanals (heute Nord-Ostsee-Kanal;international: Kiel-Canal)im Jahre 1895. Prägend für die Wirtschaft Brunsbüttels waren die Lotsenbrüderschaften. Brunsbütteler Lotsen begleiten die Schiffe auf der Elbe von Brunsbüttel bis Hamburg und auf dem Nord-Ostsee-Kanal von Brunsbüttel bis Kiel. Auf dem Kanal werden die Lotsen außerdem von den Kanalsteuern begleitet. In Brunsbüttel wird auch die Verkehrslenkung auf Elbe und Nord-Ostsee-Kanal durchgeführt.
Brunsbüttel hat verschiedene Häfen. An der Elbe liegen der Tiefwasserhafen Elbehafen und der nur bei Flut befahrbare Seglerhafen für die einheimischen Sportboote. Mehrere Häfen liegen am Nord-Ostsee-Kanal, unter anderem der Yachthafen für die vorbeifahrenden Sportboote, der Ölhafen und der Landeshafen.
Seit 1962 wurden in Brunsbüttel mehrere Chemiewerke angesiedelt. Seitdem ist die Wirtschaft überwiegend durch die chemische Industrie geprägt. In den Jahren 1970 bis 1977 wurde das Kernkraftwerk Brunsbüttel errichtet.
Das erste Exemplar der derzeit größte Windenergieanlage der Welt, der "REpower 5M", mit einer Nennleistung von 5 Megawatt und einer Gesamthöhe von 183 Metern steht seit Sommer 2004 in Brunsbüttel.
Brunsbüttel verfügt zudem über ein Krankenhaus (Westküstenklinik Brunsbüttel), das die medizinische Grundversorgung für den südlichen Teil Dithmarschens stellt.
Hafen Brunsbüttel
Wichtigster Punkt der Brunsbütteler Infrastruktur ist der natürliche Tidehafen. Der Seehafen ist der einzig überregional bedeutsame Nordseehafen in Schleswig-Holstein. 2002 wurden dort etwa 8 Millionen Tonnen an Gütern umgeschlagen. (Zum Vergleich Hamburger Hafen etwa 100 Millionen Tonnen, Husum der nächst größere an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste 300 000 Tonnen.) Insgesamt besteht das Gelände aus den drei Häfen Elbehafen, Ölhafen und Ostermoor wobei der Elbehafen der wirtschaftlich bedeutsamste ist. Wichtigste Umsatzträger sind Erdöl, Erdgas und Massengüter.
Der Hafen wurde 1999 privatisiert. Seitdem wird er von der Hafengesellschaft Brunsbüttel betrieben. Auf der Funkfrequenz 156.425 MHz ist "Brunsbüttel Elbe-Traffic" (die Verkehrsüberwachung der Elbemündung von der Schleuseninsel aus) zu hören. Der Funkverkehr der Schleusen wird auf Kanal 13 (156.650 MHz) abgewickelt.
Verkehr
Brunsbüttel liegt an zwei großen Schifffahrtsrouten. Der gesamte Schiffsverkehr der Unterelbe zwischen Hamburg und der Nordsee sowie zwischen Hamburg und der Ostsee über Elbe und Nord-Ostsee-Kanal passiert Brunsbüttel.
Der Autoverkehr in die Stadt führt am schnellsten über die Bundesstraße 5, die den Nord-Ostsee-Kanal mit der 2831 m langen Hochbrücke Brunsbüttel überquert. In Brunsbüttel queren zudem zwei kostenfreie Fährverbindungen den Kanal und verbinden die durch ihn geteilten Stadtgebiete. In der Regel liegen die Wartezeiten unter zehn Minuten, sodass sich auch für Durchreisende der kleine Umweg durch die Stadt als eine interessante Alternative zur Kanalbrücke anbietet.
Zwei Eisenbahnlinien nach Brunsbüttel zweigen von der Hauptverbindung Hamburg ↔ Westerland südlich des Nord-Ostsee-Kanals in Wilster und nördlich des Nord-Ostsee-Kanals in Sankt Michaelisdonn nach Brunsbüttel ab. Sie werden heute ausschließlich für den Güterverkehr benutzt, Personenverkehr mit der Eisenbahn gibt es nach Brunsbüttel nicht mehr. Es besteht ferner eine Schnellbusverbindung zum Bahnhof von Glückstadt .
Fährverbindungen von und nach Brunsbüttel über die Elbe gibt es derzeit nicht. Bis 2001 gab es regelmäßige Fährverbindungen über die Elbmündung nach Cuxhaven. Der Anleger der Elbeferry und die Anfahrtswege stehen seitdem unverändert für eine Wiederinbetriebnahme bereit. Diese ist immer wieder im Gespräch, insbesondere da die nächstliegende Elbquerung Glückstadt-Wischhafen und der Hamburger Elbtunnel oft überlastet sind. Quelle: Wikipedia
Ansässige Unternehmen
- Bayer AG, Chemie
- DyStar Textilfarben GmbH, Chemie
- Kernkraftwerk Brunsbüttel, Energie
- Lanxess AG, Chemie
- Sasol Germany GmbH, Chemie (ehemals Condea)
- Yara GmbH & Co. KG, Chemie
- F.A.Kruse Spedition und Logistik
Bildung und Kinderbetreuung
Allgemeinbildende Schulen
- Grundschulen:
- Boy-Lornsen-Grundschule (ehemals Grundschule Nord), Schulstrasse
- Grundschule West, Sackstrasse
- Grundschule Süd, Jahnstrasse
- Hauptschule:
- Hauptschule Brunsbüttel im Bildungszentrum, Kopernikusstrasse
- Realschule:
- Boje-Realschule, Bojestrasse
- Gymnasium:
- Gymnasium Brunsbüttel im Bildungszentrum, Kopernikusstrasse
- Förderschule:
- Pestalozzischule, Geschwister-Scholl-Weg </br>
Sonstige Bildungseinrichtungen
- Volkshochschule Brunsbüttel, Max-Planck-Strasse
- Familienbildungsstätte, Schulstrasse
- Stadtbücherei im Bildungszentrum, Kopernikusstrasse
Töchter und Söhne der Stadt
- Vogt, Klaus Florian Heldentenor
- Jennifer Oeser Vize-Weltmeisterin
- Gert-Peter Reichert Künstler. † 2005
- Jörn Seidler Langa Safaris in Südafrika † Sept. 09
- Willi Horst Lippert
- Peter Jacob Hedde
- Stephan Richter Chefredakteur sh:z
- Volker Thormählen Leiter der NDR-Intendanz
- Klaus Florian Vogt Tenor, Kunstpreisträger des Landes Schleswig Holstein 2008
- Günter Stüben 12.05.1940 - † 08.03.2008
- Boy Lornsen (* 7. August 1922; † 26. Juli 1995 in Keitum auf Sylt), Bildhauer und Schriftsteller
- Susanne Gärtner (* 14. August 1974 in Marne) SchauspielerinJulias Wege zum Glück; Schülerin des Gymnasiums Brunsbüttel
- Emil Hecker Heimatdichter
- Uwe Witt Bundesligateilnehmer
- Dr. Hermann Hadenfeldt (* 9. Juli 1872 in Brunsbüttel, † 22. Januar 1961 in Heide) war ein deutschnationaler Politiker und Bürgermeister der Städte Delmenhorst und Heide.Wikipedia-Beitrag über Hadenfeldt
- Jens Rusch Künstler, Kulturpreisträger des Kreises Dithmarschen, Wattpsychologe.
- Jan Gaspard (Pseudonym) Hörbuchautor "Offenbarung 23"
- Willi Horst Lippert Kunsterzieher Boje-Realschule
- Michael Albrecht Harms-Bergung
- Otto Göpfert Fotograf und Siebdrucker
- Winfried Richter Leiter der Bundesmusikschulen
- Karen Duve Schriftstellerin
- Niels Stolberg Beluga-Group/Bremen Unternehmer des Jahres 2005
- Norbert Claussen ehemaliger Oberbürgermeister von Schwerin
- Oliver Kumbartzky Wattkampfleiter, Tourismus-Experte, Initiator "Wir sind Dithmarschen","Botschafter Dithmarschens"
- Michael Behrendt Journalist, Wattstock-Organisationsleiter "Botschafter Dithmarschens"
- Jens Magnussen Landtagsabgeordneter
Verfolgte Brunsbütteler
Franz Samter, geb. 30.12.1881 in Usedom, Geschäftsinhaber in der Koogstr. 81, am 23.12.1938 aus dem KZ Sachsenhausen entlassen (Quelle: KZ-Gedenkstätte Sachsenhausen)
dessen Sohn Walter Samter, geb. am 23.02.1911 in Brunsbüttelkoog (Quelle: Rett)
Es gibt noch alte Gewerbeakten im Stadtarchiv Brunsbüttel zu Franz Samter!
Peter Umlandt (taucht öfter in der Schreibweise UMLAND auf), KPD, mehrmals verhaftet, am 3.5.1945 im KZ Neuengamme befreit, Adresse Brunsbüttelkoog: Tiedemannstr. 31, unheilbarer Schaden im KZ, wurde nach dem Krieg zum Landrat gewählt, aber von den Briten nicht akzeptiert (Quellen: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu den Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-45, Schleswig-Holstein I, Gietzelt: Geschichte Dithmarschens)
Siegfried Keden (letzte Adresse: Benzinstraße 7) Werner Hintz (Mühlenweg). Beide wurden im Mai 1945 im KZ Neuengamme befreit. (Quelle: KZ-Gedenkstätte Neuengamme)
Brunsbüttel-Chroniken
Das schöne BRUNSBÜTTEL
Schicksale und Denkmäler ein Büchlein von Wilhelm Johnsen Büchlein s/w, 1951 im Reprint 1980 – Heimatmuseum. Beauftragt vom Verein für Brunsbüttler Geschichte;Pastor Hein Heinrich und Bürgermeister Kaminski Ausschnitt und Längsschnitt aus der Geschichte einer Landschaft und eines Kirchspiels, zugleich ein Führer für besinnliche Leute 105 Seiten 62 teilweise historischen Abbildungen s/w Fotos als Bestandsaufnahme der 30er Jahre. Sehr informativ, geschrieben im Stil eines Reiseführer der Vorkriegszeit wie immer verliert sich Wilhelm Johnsen in endlos langen Sätzen die man oft zweimal lesen darf, um Zusammenhänge zu erkennen. Wertvoll für Kenner der historischen Szene Und noch wertvoller in Kombination mit der Brunsbüttler Bibel (Zitat:Norbert Wenn) Bauern Handwerker Seefahrer die 1961 erschienen ist.
Kirchort Brunsbüttel 1679-1979
aus Dithmarschen Zeitschrift für Landes und Heimatpflege Heft 1 /1980 ,20 Seiten A4 s/w mit zahlreichen Ansichten und Karten und 18 Seiten regionaler Werbung, ein toller Einblick in die damals noch blühende gewerbliche Wirtschaft vor Ort. Diese Hefte erscheinen bei Boyens, das genannte ist längst vergriffen. Die Beiträge aus dem Heft. Nis.R.Nisssen,Jubiläum in Brunsbüttel .Wolfgang Teuchert,Die Jacobuskirche in Brunsbüttel.Johannes Habich, Die Neuanlage des Kirchorts Brunsbüttel vom Jahre 1675 .Nils R. Nissen. Die Geschichte Brunsbüttels .Wolfgang Laur ,Die Ortsnamen in und um Brunsbüttel (Anm. : Hochinteressante Infos aus Orts und Flurnamenforschung) .Heinz Heinrich/Wilhem Johnsen, von Pastoren,Diakonen,Schulmeistern und Reformatoren. Vieles was wir hier finden, findet sich in anderen Büchern und Beiträgen über die Stadt wieder. Richtig los gehts erst mit den Preussen und dem raschen Wachstum in der Region das kein Wachstum war für Brunsbüttel (die Einwohnerzahlen fallen sogar während sie anderswo an der Westküste steigen). Aber Kaiser Wilhelms Wille geschah und von hier an wird die Entstehung der Stadt Brunsbüttelkoog minutiös beschrieben.
Bauern-Handwerker-Seefahrer
Zeit und Lebensbilder aus dem Kirchspiel Brunsbüttel und aus dem Lande Dithmarschen 1550-1850. Mit 49 Bildern und einer Karte aus Zeichnungen von W.H.Lippert 1961 Verein für Brunsbütteler Geschichte ,Wilhelm Johnsen (1891-1984), 470 Seiten. Das Buch ist lange vergriffen wird aber sehr häufig im antiquarischen Buchhandlungen auch im Internet angeboten.Meine Meinung: Auch wenn sich dieses Buch Brunsbüttel widmet sind zahlreiche Passagen der Geschichte Eddelaks vorbehalten, da es von hier ausführlichere Quelle gibt. In 18 unterschiedlichen Themen führt der Autor uns mit absoluter Detailtreue und Sachkenntnis tief in den Alltag der Region Brunsbüttel, Eddelak und weiter auch nach Meldorf. Er stellt dabei glaubwürdig die Abhängigkeit der wohlhabenden und der ärmlichen Bevölkerungsgruppen unter einander in ausgewählten Beispielen von bezeugten Einzelschicksalen. Als Kenner zeichnet Johnsen ein durchaus liebevolles, aber auch sozialkritisches Bilder der Menschen und der Landschaft. Vor dem Hintergrund - und stellenweise aus der Sicht der protestantisch beherrschenden Kirche. So erleben wir eine Volksfrömmigkeit wie sie heute eher aus dem alpenländischen Raum bekannt ist. Die Menschen hier sind der See ungeschützt ausgesetzt, die Kirche ist nicht nur geistige Insel sondern Oft Zufluchtsort. Schutzraum. Johnsen weist auf längst vergessene dramatische Höhepunkte der Vergangenheit hin. Wo die bezeugte Datenlage dünn wird, weicht Johnsen ins fabulieren aus und überbrückt ohne Sensationslust und Sentimentalität Zeiträume, was ich als durchaus spannend immer wieder nachlese. Voll mit Fakten Daten für den Ahnen-Hofforscher und den regionalen Historiker, als der Wilhelm Johnsen ja selbst einer war. Und wichtig bei Johnsen peinlichst belegt mit Quellen, Namen und Sachverzeichnis. Trefflich die Anlage der Hofblätter „eines alten Viertels, Nordhusen, Diekshörn, Mühlenstraßen und Groden,“ mit einer Fülle von genealogischen Daten. (Johnson zeigt uns nur einen Bruchteil dessen, was er in seinem rührigen Schaffen gesammelt hat) Eine Quelle für Leute, die nicht nur nach der schönen alten heilen Welt in der Vorzeit suchen, sondern einen Blick in den Lebenskampf unser Vorfahren werfen wollen und sich dafür Zeit nehmen. Der vom Autor gepflegte Schreibstil ist nicht langweilig, teilweise launig wir die Menschen dort oben selbst, aber der Stil fordert von seinen Lesern Aufmerksamkeit und Zeit. Bedauerlicher Weise ist das Lebenswerk von Johnsen (ebenso jenes von Hugo Gehrds 1874 -1960, vom dem Johnsen viel profitierte) weder im vollem Umfang gesammelt sondern nur in Fragmenten im Meldorfer Museum einsehbar und/oder aus den Veröffentlichungen die in den regionalen Zeitungen erfolgten oder in familienkundlichen Publikationen Norddeutschlands.
Brunsbütteler Spuren - Beiträge zur Heimatgeschichte
Boyens Druck vom Verein für Brunsbütteler Geschichte eV. ,Hefte A5 gebunden zwischen 100 und 120 Seiten zahlreiche s/w Abbildungen, Fotos, Dokumente, Karten zahlreiche Quellenhinweise. Eine äußerst nachahmenswerte gut gestaltete Arbeit des Verein für Brunsbütteler Geschichte die weiter zu führen der Unterstützung und dem Zuspruch der Bürger der Region Bedarf. Zu beziehen durch das Heimatmuseum Brunsbüttel und im lokalen Buchhandel, wie ich annehme. Sehr empfehlenswert und ich entschuldige mich, das ich diese Informationen erst heute hier herstelle.
Inhalt I / 1986 ISBN 3-8042-0382-5 Verlegung des alten Kirchspielortes Brunsbüttel Die Brunsbütteler Kirchspielvögte Aufgaben des Kirchspielsboten in Süderdithmarschen Das Amt des Nachtwärters in Brunsbüttel Die Anfänge der Post in Brunsbüttel Die 200 jährige Geschichte des Ortes und späteren Stadt Brunsbüttel Beiträge von Prof. Dr. Klaus Kleine- Weischede
Inhalt II / 1988 ISBN 3-8042-0382-5 Die wechselvolle Geschichte Brunsbüttels im Verlaufe von 700 Jahren Ostermoor- der schicksalhafte Niedergang eines Dorfes Ein Spaziergang durch die Vergangenheit und Gegenwart Brunsbüttels Beiträge von Prof. Dr. Klaus Kleine- Weischede
Inhalt III / 1988 ISBN 3-8042-0382-5 Die Schulverhältnisse in Brunsbüttel von 1606-1920 Die Schulverhältnisse in Brunsbüttel-Ort von 1920 bis heute Die Entwicklung des Feuerlöschwesens Beiträge von Prof. Dr. Klaus Kleine- Weischede, Friedrich Wilhelm Claussen,Siegfried Drews, Dr.-Ing. Peter Fischer
Inhalt IV / 1989 ISBN 3-8042-0492-9 Die Kirche in Süderdithmarschen von der Reformation bis zur Preußenzeit Die Geschichte der Boje Realschule Die Feuerwehr in Brunsbüttelhafen/Brunsbüttelkoog Beiträge von Prof. Dr. Klaus Kleine- Weischede, Dr.-Ing. Peter Fischer.
Inhalt V/ 1990 ISBN 3-8042-0543-7 Die Entwicklung von Brunsbüttelkoog bis in die 20er Jahre Brunsbüttel nach dem ersten Weltkrieg Brunsbüttel nach dem zweiten Weltkrieg Beiträge von Prof. Dr. Klaus Kleine- Weischede
Inhalt VI / 1991 ISBN 3-8042-0492-9 Ein Historischer Spaziergang durch Brunsbüttelhafen und zur Mole IV Zur Entwicklung des Gymnasiums Brunsbüttel Das Armenwesen in Brunsbüttel Zur Geschichte der Volksschule Brunsbüttel Nord Beiträge von Prof. Dr. Klaus Kleine- Weischede, Uwe Siemen,Kai H. Tange.
Inhalt VII / 1992 ISBN 3-8042-0603-4 Die evangelische Kirchengemeinde Brunsbüttelkoog und die Paulus Kirche Sturmfluten, Deichbrüche und Landverluste froherer Jahrhunderte im Kirchspiel Brunsbüttel Brunsbüttel Süd gestern und heute Die Prediger der Jacobus Kirche in Brunsbüttel von der Reformation bis zur Gegenwart Beiträge von Prof. Dr. Klaus Kleine- Weischede Friedrich Piehl,Kai H. Tange
Inhalt VIII / 1993 ISBN 3-8042-0641-7 Der Landesgevollmächtigte Peter Hinrich Piehl Aus dem Leben von Peter Jakob Hedde, dem letzten Kirchspielvogt Brunsbüttels Der Heimatdichter Emil Hecker Über das Wirken von Pastor Heinz Heinrich in Brunsbüttel Über das Wirken der Boies aus Brunsbüttel vor 1674 Beiträge von Prof. Dr. Klaus Kleine- Weischede
Inhalt IX / 2000 ISBN 3-8042-1018-X Industrialisierung Brunsbüttel 1900 bis 2000 von Christine Sengebusch
Inhalt X / 2005 ISBN 3-8042-1228-X Die Elbe, der Nord-Ostsee-Kanal und das Lotsenwesen Verfasser. Max Tiedemann
Weblinks
- www.brunsbuettel.de Internetseite des Vereins für Handel, Gewerbe und Industrie, Brunsbüttel
- Kostenlose Wallpaper von Brunsbüttel
- Portrait: Brandt-Schifffahrt
- Brunsbüttel Maritim Maritime Bilder der Schleusenstadt
Magazin
Die Bilder des Magazins online
Bestellmöglichkeiten
Brunsbüttel von Heinz Lewrenzen













