Büsum
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Nordsee-Heilbad Büsum
Nur unweit entfernt lädt Büsums Fußgängerzone mit ihren zahlreichen Straßencafés, Bars und Boutiquen zum urgemütlichen Shoppen, Bummeln und Verweilen ein.
Zwischen Hauptstrand und Hafen liegt das moderne Wellness-, Gesundheits- und Thalasso-Zentrum Vitamaris, in dem zu jeder Jahreszeit Erkrankungen der Atmungsorgane und des Bewegungsapparates, Hautkrankheiten, Frauenkrankheiten, Herz- und Gefäßkrankheiten, Erkrankungen im Kindesalter und Erschöpfungszustände behandelt werden. Darüber hinaus lädt eine in 2002 komplett neu gestaltete, exklusive Wellness-Oase mit modern ausgestatteter FitWelt zum ausgiebigen Wohlfühlen und Entspannen ein. Ein Schwerpunkt der Wellness-Behandlungen im Vitamaris ist Ayurveda.
Charakteristisch für Büsum ist der gut 85,5 Kilometer lange Grünstrand. Er zieht das ganze Jahr über zahlreiche Besucher an. Außerdem gibt es einen künstlich aufgespülten, über 100.000 m² großen Sandstrand in der Perlebucht, der nicht nur bei Kindern sehr beliebt ist. Nordsee und Watt erleben – diese beiden Dinge sind für viele Büsum-Urlauber untrennbar miteinander verbunden. Das traditionelle Wattenlaufen mit Musik, barfuß auf trittfesten, geriffelten Meeresboden wandern und nach Wattwürmern und Krebsen Ausschau halten – das kann man in Büsum nach Herzenslust. Ein großes Veranstaltungsprogramm für Jung und Alt wird das ganze Jahr über geboten. Diverse Freizeiteinrichtungen wie das neue Freizeit- und Erlebnisbad „Piraten Meer“, das seit Juni 2004 mit jeder Menge Spiel, Spaß und (Ent-)Spannung aufwartet, mehrere In- und Outdoor-Tennisplätze, eine Surfschule, ein Seglerhafen, eine Kartbahn und vieles andere mehr runden das umfassende Erholungs- und Erlebnis-Angebot des Familienbades Büsum ab. Ab dem 16. April 2006 kann das Nordsee-Heilbad Büsum eine weitere Attraktion aufweisen. In der Sturmflutenwelt „Blanker Hans“ erleben die Besucher in einer Erlebnisbahn eine Fahrt durch multimediale Fluten. In der anschließenden „Offshore-Station“ können sie sich interaktiv über Themen, wie Gezeiten, Klimawandel, Küstenschutz und Sturmfluten informieren.
Chronik Büsums
- 1818 wird die erste Badekarre auf der „Horst“ (dem Standort des heutigen [[Büsumer Leuchtturm|Leuchtturms) von Kirchspielvogt Claus Bruer aufgestellt und warme Seebäder werden angeboten, 1828 erfolgt ein weiterer Versuch zur Gründung eines Seebads durch Kirchspielvogt Boysen, Kreisphysikus Dohrn und mehrere Heider Bürger, diese Unternehmen werden jedoch (noch) zu Misserfolgen: Die Gründungsversuche eines Badeorts fallen in eine wirtschaftliche Notzeit:
- 1814 Staatsbankrott, Auflösung des dänisch-deutschen Gesamtstaats
- 1825 Überflutung des Kirchspiels Büsums durch mehrere Deichbrüche
- 1837 Gründung eines Nordseebads auf privater Basis
- 1838: die Gäste werden von Fuhrmann Steffens aus Heide und Lohmeier aus Itzehoe abgeholt
- 1883 steigt die Gästezahl erstmalig über 1000, dies verdankte man dem neuen Eisenbahnanschluss, dem ersten eines deutschen Nordseebads
- 1889 wird die „Badegesellschaft“ mit einer Badedirektion von 32 Büsumern gegründet und Prospekte im In- und Ausland verteilt
- 1891 steht der erste Strandkorb in Büsum (Strandkörbe wurden 1878 erfunden), außerdem gibt es das erste Werbeplakat
- 1894 findet die erste Segel- und Kutterregatta statt
- 1896 wird das Badewesen von der Gemeinde übernommen, die Kurtaxe wird eingeführt
- 1898 werden die ersten Büsumer Nachrichten mit Kurzeitungsbeilage bei W. Clausen gedruckt
- 1900 erkennt Ehrenkurgast Julius Scholz aus Hamburg die heilende Wirkung des Wattenlaufens und so werden Wattenlaufen mit Musik und die Wattenpolonaise eingeführt
- Ab 1900 werden die ersten Hotels und Pensionen elektrifiziert, die Arbeiten hierzu führt Max Gehre durch, ein Ingenieur aus Düsseldorf
- 1903 gibt es am Südstrand das erste Familienbad mit einer stark reglementierten Bekleidungsordnung; zuvor war Frauen und Männern das Baden nur an streng voneinander getrennten Strandabschnitten erlaubt
- Am 19.9.1905 wird der 4000ste Gast in Büsum begrüßt
- 1911 ist der heißeste Sommer, an den man sich erinnert, es kommen über 6000 Gäste; eine beliebte Beschäftigung der Gäste ist es, sich am Abend zu „Reunions“ (Gesellschaftsabenden) zu versammeln, nicht minder beliebt sind auch Lustkutterfahrten sowie Seehunds- und Entenjagd
- 1912 wird ein hauptamtlicher Badekommissar eingesetzt
Im 1. Weltkrieg ruht der Badebetrieb fast vollständig Nach dem 1. Weltkrieg boomt das Nordseebad, der aufkommende Auto- und Busverkehr hat dazu u. a. beigetragen
- 1925 werden Aquarien, eine Jugendherberge, eine Lesehalle, eine Strandkorbreparaturwerkstatt und ein Tennisplatz eingerichtet
- 1931 wird der Strand eingezäunt und ein Badebüro eingerichtet, die Gästezahlen gehen bedingt durch die Weltwirtschaftskrise zurück, die Unterkünfte bleiben oft unbeheizt
- 1934 profitiert der Tourismus in Büsum durch 4000 KdF-Gäste, während später der 2. Weltkrieg den Badebetrieb wieder fast gänzlich zum Erliegen bringt
- 1936-38 Bau einer zentralen Wasserversorgung
Nach dem Zweiten Weltkrieg werden Kriegsflüchtlinge , Ausgebombte und Soldaten in Büsumer Hotels, Pensionen und Gästezimmern untergebracht, aber auf das Betreiben des Badevereins und des Hotel- und Gaststättenverbands hin so bald wie möglich umquartiert, um den Fremdenverkehrsbetrieb wieder aufnehmen zu können
- 1949 bringt Büsum die Anerkennung als staatliches Heilbad, jedoch ist die Besucherzahl trotz Lebensmittelsonderzuteilungen mit 2700 Übernachtungsgästen und 10000 Tagesgästen im Vergleich zur Vorkriegszeit noch relativ gering; die erste Kutterregatta der aus dem Krieg zurückgekehrten Kutter der Nachkriegszeit findet statt
In der folgenden Zeit wird aus Mitteln der Kurtaxe, des Kreises Dithmarschen, des Landes Schleswig-Holstein und des Bundes der Bau von Kurmittelanlagen und der Straßen- und Häuserausbau vorangetrieben
- 1954 ziert zum ersten mal „die Krabbe im Strandkorb“ einen Werbeprospekt
- 1962/63 wird der Deich nach der schweren Sturmflut von 1962 auf 45 m verbreitert und 8,5 m über NN erhöht, 1986 „beherbergte“ er 4000 Strandkörbe
- 1967 wird das Meerwasserwellenschwimmbad eröffnet
- 1969 kann Büsum die ersten Besucher im Haus des Kurgasts begrüßen
- 1972 wird der Sandstrand eröffnet
- 1975 wird das Kurmittelhaus erweitert
- Silvester 1981 wird das Kurgastzentrum mit einem Ball eingeweiht
- Zum 150jährigen Jubiläum Büsums als Seebad 1987 kann man auf 92000 Kurgäste mit 1,38 Mio. Übernachtungen verweisen
- 1990 begrüßt man 98726 Kurgäste in Büsum (zum Vergleich: 1850er Jahre etwa 50 Gäste, 1886 über 100 Gäste, 1956 über 10000 Kurgäste, 1999 163626 Gäste)
- 1991 wird der Anbau des Kurmittelhauses eröffnet
- 1999 finden die ersten Krabben- & Fischtage im Hafengebiet statt, von da an sollen sie jährlich gefeiert werden. Die in einem Wettbewerb gewonnene Persil Uhr wird am Ankerplatz aufgestellt
Besonderheiten
Die Gemeinde Büsum bietet ihren Familien 3 Kindergärten für die Kinderbetreuung.
- Ev. Kindergarten "Spatzennest" - - Der evangelische Kindergarten "Spatzennest" befindet sich in der Gemeinde Büsum, Spatzenweg 3. Träger dieses Kindergartens in die Ev.-luth. Kirchengemeinde "St. Clemens" in Büsum. - Neben der Gruppenarbeit bietet dieser Kindergarten den Kindern gegen Kostenbeteiligung die Teilnahme an der musikalischen Früherziehung und an einem Mittagessen. Für Kinder, die nicht aus der Gemeinde Büsum kommen, besteht die Möglichkeit, mit einem Fahrdienst den Kindergarten zu erreichen. - Leiterin des Kindergartens, Frau Angelika Izaber ist zu erreichen unter Tel. 04834 - 2922. Zusätzliche Informationen erhalten Sie auch auf der Internetseite der Kirchengemeinde Büsum unter http://www.kirche-buesum.de.vu. - - Naturkindergarten Hedwigenkoog - - Der Naturkindergarten Hedwigenkoog (1 vergrößerte Gruppe) befindet sich in der amtsangehörigen Gemeinde Hedwigenkoog. Träger dieser Einrichtung ist die Arbeiterwohlfahrt Unterelbe. Kinder werden hier nur in den Vormittagsstunden betreut. Auch hier besteht die Möglichkeit, einen Fahrdienst in Anspruch zu nehmen. - Leiterin des Naturkindergartens, Frau Jutta Holm ist zu erreichen unter Tel. 01621359636. - - Freier Kindergarten Büsum - - Der Freie Kindergarten (1 Gruppe) befindet sich ebenfalls in der Gemeinde Büsum, Lehnsweg 7a, und wird geleitet von Frau Karin Puls. Dieser Kindergarten nimmt derzeit keine Kinder mehr auf, da der Betrieb in absehbarer Zeit eingestellt werden soll. Auskünfte über diesen Kindergarten erhalten Sie von Frau Karin Puls (Tel. 04834 - 2924).
Töchter & Söhne
- Neocorus Pastor und Gelehrter Geschichtsschreiber
- Cord Widderich Seeräuber, Pirat
Ortsplan
Ortsansässige Betriebe
Daten, Produktherstellung, Mitarbeiterzahlen
- Werbung ist unzulässig.
Rundgang
Der Büsumer Hafen im Laufe der Gezeiten.
Kulturelle Einrichtungen
- Keine Veranstaltungshinweise
Internetlinks
- Büsum im Internet
- Führungen in und um Büsum
- Der erste Web-TV Sender aus Büsum
- Büsuminformationen und Fotos
- Büsum aus der Vogelperspektive
- Flugplatz Heide-Büsum
- Wattwanderungen mit Nationalpark- Wattführern vor Büsum
- Veranstaltungen in Büsum












