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Andi Peters

Aus Dithmarschen-Wiki

Ausstellung im Kreishaus in Heide
Das Brandungslücken-Theater erarbeitete ein Stück zum Untergang der Cimbria. Time-Shift aus einer Sphäre von Michael Hundrieser.Das ganze Theaterstück viruell erleben unter: Theaterstück virtuell


Ausstellung im Kreishaus
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Andi Peters vor Amphore
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Inhaltsverzeichnis

Biographie

Jahrgang 1973

  • Aufgewachsen in Meldorf im Landkreis Dithmarschen/Schleswig - Holstein
  • abgeschlossene Berufsausbildung zum „Industriemechaniker“
  • 4 Jahre Zeitsoldat bei der Bundeswehr in Heide
  • Tauchlehrer der Verbände PADI, IDA, CMAS, RAB
  • Tauchbasisleiter im In- und Ausland
  • professioneller Abenteurer & Schatztaucher

Erfahrungen

  • Taucher seit 1991/ Tauchlehrer seit 1997
  • Über 3000 Tauchgänge in Warm- und Kaltwasser
  • Luft 65 Meter /Trimix 116 Meter
  • Seit 1998 ca. 400 Nordseetauchgänge
  • UW Kameramann und Protagonist für diverse Videoproduktionen
  • Sportbootführerschein See/ inkl. Nautik und Funkausbildung
  • Über 10.000 Seemeilen Erfahrung auf Nord- und Ostsee, Atlantik, Mittelmeer, Rotes Meer, Indischer Ozean

Erfolge

  • 2000 Wiederentdeckung des B25 Bombers „Miss Amerika“ abgeschossen im 2. Weltkrieg,
  • 2001 Bergung von Wrackteilen für eine Ausstellung.
  • 2001 Wiederentdeckung und Identifizierung von dem englischen U-Boot E16 verschollen im 1. Weltkrieg.
  • 2002 Wiederentdeckung und Identifizierung von dem englischen U-Boot E 10 verschollen im 1. Weltkrieg
  • 2003 Wiederentdeckung eines gut erhaltenen, noch unbekannten U-Boot aus dem 2. Weltkrieg
  • 2004 Wiederentdeckung der englischen Viermastbark „Eulomene“ 1905 in der Nordsee verschollen
  • 2005 Ortung verschiedener historischer Wracks nahe Helgoland u.a. ein französisches Schiff von 1756
  • 2006/ 2007 Planung und Durchführung des Projektes Cimbria vor Borkum. Bergung verschiedener Artefakte und Ausstellung auf Borkum.
  • 2008 Abschluß des Projektes "Cimbria" im Juni 08

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Links


Artefakte


Tauchgalerie

Projekte

Startseite cimbria.jpg

1999 - war die erste Nordsee-Fotoexpedition mit Oliver Kirsch (Redakteur) von der Fachzeitschrift Tauchen. Unser Ziel war neben einem unbekannten Flugzeug, die Fotodokumentation von UC71. Einem versenkten deutschen 1. Wk UBoot, vor Helgoland. UC 71 ist sehr gut erhalten und liegt in einer Tiefe von 22 Metern. Das U-Boot wurde während der Überführung nach dem 1. Wk, von der eigenen Crew versenkt.

2000 - Expedition Nordfriesische Inseln. Nach einigen Recherchen, stießen wir nahe Amrum auf ein unbekanntes Flugzeug. Es stellte sich heraus, das es sich um den im 2. Wk abgeschossenen B25 Bomber "Miss America" handelte. Es wurden von uns Teile, für eine einwandfreie Identifizierung sowie eine Ausstellung geborgen. Es war sehr spannend erstmals einen 250 kg schweren Propeller vom Wrack zu bergen, zu sehen ist das gute Stück auf dem Flughafen Föhr.

2001 - Expedition Nordsee. Nach der Wiederentdeckung eines unbekannten U-Bootes, 25 sm nordwestlich von Helgoland, wurdedie Presse und das Fernsehen auf uns aufmerksam. Schließlich gelang uns die einwandfreie Identifizierung von dem verschollenen englischen U-Boot E16. Eine kleine Sensation, denn der Kapitän von E16 war der englische Kriegsheld "Kenneth J. Duff-Dunbar".Geborgene Gegenstände aus dem Wrack wurden persönlich, dem Royal Navy Submarine Museum übergeben.

2002/I - Expedition "Golf von Riga". Im Frühjahr gingen wir in Lettland, auf die Suche nach der verschollenen Flotte von dem Schwedenkönig Gustav, die im 16. Jh am Riff (einer riesigen Untiefe) von Kolka verloren ging. Die Expedition musste nach Unstimmigkeiten mit der Lettischen Regierung abgebrochen werden. Es war eine sehr spannende Expedition, unsere Sidescan Untersuchungen waren für uns der Beweis auf dem richtigen Weg zu sein.

2002/II - Expedition "Auf der Jagd nach den grauen Wölfen". Bereits im Vorjahr waren wir während des E16 Projekts auf ein weiteres U-Boot gestoßen. Nun war es an der Zeit auch dieses Rätsel zu lösen. Nach einigen, teilweise gefährlichen, Tauchgängen gelang uns die Einwandfreie Identifizierung. Wie der Zufall es wollte, handelte es sich, um eines der Schwesterschiffe von U-Boot E16. Somit war auch der Verbleib von dem englischen U-Boot E10 geklärt.

2003 - Expedition "In Honor of lost Subs". Für eine Produktion des NDR ging es auf U-Jagd, "Gefährliche Nordsee" hieß der Beitrag. Die Highlights dieser Expedition waren UC71, E16 und ein weiteres unbekanntes U-Boot aus dem 2. Wk. Leider konnte das unbekannte U-Boot nicht Identifiziert werden. Wir werden das spannende Thema aber sicherlich in naher Zukunft nochmal aufgreifen.

2004 - Expedition "Secret of Eulomene". Bereits im Jahr 2000 unternahmen wir zahlreiche Tauchgänge zum Wrack der vermutlichen "Eulomene" einer englischen Viermastbark. Doch auch nach einigen dutzend Tauchgängen, gab das Wrack bis heute nicht seine wahre Identität Preis. Aufgrund der Recherchelage, und einigen geborgenen Teilen u.a. englischem Porzellan, können wir zu 90% sagen das es sich um das 1905 im Sturm verschollene Schiff handelt.

2005 - Expedition "Wracksuche Nordsee" bei weiteren Untersuchungen des Seegebiets nordöstlich Helgoland, mit Prothonenmagnetometer und Sidescan, fiel uns ein ungewöhnlicher Steinhaufen auf. Bei näherer Betrachtung erwies sich dieser als ein Haufen Ballaststeine, das Holzschiff drum herum war komplett zerfallen. Eine Münze aus dem Jahr 1756, lässt uns davon ausgehen, das es sich um eine fränzösische Polacra handelte.

2006/ 2007 - Planung und Organisation des Projektes "Cimbria-1883". Operation "Cimbria - die deutsche Titanic" ein nicht ganz einfaches, aber aufregendes Projekt. Das Auswandererschiff "Cimbria", ein Dampfsegler, sank 1883 nach einer Kollision im Nebel 18 SM nordwestlich Borkum. Bei dem Unglück starben über 400 Menschen. Die Geschichte um einen an Bord befindlichen "Tresor" mit dem Inhalt von 2 Millionen Gold Mark, konnte nicht bestätigt werden, es wurden einige wunderschöne Stücke, der ca. 1200 to Ladung aus 30 meter Tiefe geborgen.

2008 - Abschluß der Bergungsarbeiten an dem Wrack der Cimbria, es folgt die Ausstellung in Hamburg.

Dithmarscher Auswanderer

  • Abel Schnoor Burg / Dithmarschen. Ertrunken an Bord des Auswandererschiffes Cimbria
  • Claus Still Lunden. Ertrunken an Bord des Auswandererschiffes Cimbria
  • Otto Scharmer Brunsbüttel. Ertrunken an Bord des Auswandererschiffes Cimbria

Presseinfo

Andi Peters - Der Norddeutsche Abenteurer & Schatztaucher Jahrelang durchforstete Andi Peters mit seinen Teams die Norddeutschen Gewässer nach versunkenen Wracks und deren Schätze. Viele Male stand der Extremtaucher und UW-Kameramann im Focus der Öffentlichkeit, Presse und TV berichteten über seine spektakulären Funde. In mehr als 400 Tauchgängen in der Nordsee hat Tauchlehrer Peters unzählige Wracks, die seit dem 2ten Weltkrieg als verschollen galten, wiedergefunden und eindeutig identifiziert. Sein letztes großes Abenteuer in der Nordsee galt dem 1883 vor der Nordseeinsel Borkum gesunkenen Auswandererschiff „Cimbria“.

"Mit der Heimat im Herzen die Welt umfassen" Gorch Fock
Artikel von Beate Meißner in der DLZ

Media:Ausstellungskonzept.pdf

Pressespiegel

Artefakte vom Meeresgrund erzählen Geschichten Jens Rusch malt Bergungsgut der „Cimbria“ Von Beate Meißner Quelle: DLZ Brunsbüttel – Statt Gold hat Andreas Peters Knöpfe gefunden. Macht nichts: Der gebürtige Meldorfer Taucher hat bei seinen Expeditionen zum Wrack der „Cimbria“, der „deutschen Titanic“, eine andere Sichtweise der „Schatzsuche“ entwickelt. Mit ein Grund dafür, dass die Artefakte noch bis Freitag, 19. September, in der Galerie Rusch zu sehen sind. „Unangenehm war das“, erinnert sich Andi Peters. Der Erwartungsdruck der Investoren, der ausschließlich finanzielle Hintergrund der Schatzsuche und oftmals enttäuschte Hoffnungen – das wollte er alles nicht mehr. Umso mehr, als die Knöpfe, Porzellanfiguren, das Porzellan und die Flaschen, die er in dem „Trümmerfeld“, das vom Wrack des Dampfseglers „Cimbria“ (siehe dazu auch neben stehenden Text) übrig war, ihm plötzlich Geschichten erzählten. Statt wie ursprünglich geplant, die Artefakte zu verkaufen, will er sie jetzt bewahren. Und Jens Rusch hilft ihm dabei. MIt Stillleben für den Katalog zu einer Ausstellung, die im November/Dezember im Internationalen Maritimen Museum in Hamburg geplant ist. Mit Peters und Rusch haben sich zwei gefunden, die auf einer Wellenlänge liegen. Denn von Dingen, die Geschichten erzählen, sind sie gleichermaßen fasziniert. Zumal, wenn die auch etwas mit Dithmarschen zu tun haben. An Bord der „Cimbria“ und unter den 437 Menschen, die bei ihrem Untergang ihr Leben verloren, waren auch Dithmarscher dabei, hat Andi Peters herausgefunden. Noch ist allerdings nicht geklärt, woher genau sie stammten. Jens Rusch: „Je mehr Informationen wir über die Auswanderer erhalten, desto greifbarer wird ihre Geschichte.“ Und desto mehr Geschichten erzählen die Artefakte. Mit ein Grund dafür, dass Peters die Ausstellung gerne in Dithmarschen gezeigt hätte. „Das ist aber nicht ganz einfach“, hat er festgestellt. 300 bis 400 Quadratmeter seien nötig, um Flaschen, Porzellan, Schiffsteile und Bronze zu präsentieren. Gefunden hat er hier bisher nichts Passendes. Aber in der Galerie Rusch wird bis Freitag, 19. September, immerhin ein kleiner Teil der Gegenstände ausgestellt. Sie dienen auch Jens Rusch als Vorlage für seine Stillleben. Die Flaschen hat er schon gezeichnet, die Hummerschalen und eine der Porzellanfiguren. „Ich habe noch Ideen für vier oder fünf weitere Illustrationen“, sagt er. Am liebsten würde er nicht nur das malen, was ihm als Vorlage zur Verfügung steht. Das 120 mal 30 Meter große Trümmerfeld etwa, das Andi Peters auf dem Grund der Nordsee entdeckt hat. Aber davon gibt es keine Fotos. Der Taucher hat zwar ein paar Skizzen gemacht, gesteht aber: „Ich bin kein Künstler.“ Also muss Rusch seine Vorstellungskraft einsetzen. Faszinierend findet der Künstler, dass die „toten Dinge“ bei der Betrachtung Leben gewinnen. „Sie sind zwar museal, gehörten aber Menschen, die in der Hoffnung auf das gelobte Land an Bord gingen.“ Etwa die Tassen, auf denen steht „Remember me“: „Das macht total betroffen – und ist wie ein Auftrag.“

Paradigmenwechsel

Das Gesamtkonzept rankt sich um die Person des Wracktauchers Andi Peters, dieser Fixpunkt macht die Sichtweise des gesamten Cimbria-Unternehmens aus.

Hier ist ein bemerkenswerter Paradigmenwechsel erwähnenswert, denn Andi Peters gehörte ursprünglich zu jenen Glücksrittern und Kombatanten der Unterwasserarchäologie, deren Konzepte sich auf das Finden, Bergen und Veräußern reduzierten. Dieses mangelnde Verantwortungsbewusstsein gegenüber unserer eigenen Menschheitsgeschichte hat auch zu Lande zu Raubzügen geführt, das ist sicherlich unter der Wasseroberfläche nicht unbedingt als gesteigert verwerflich einzustufen. Ohne diese skrupellosen Raubzüge gäbe es weder das Pergamonmuseum noch das Museum of National History, aber immerhin wird dort die Geschichte wieder allgemein zugänglich und komplex und logisch veranschaulicht. Immerhin hat aber auch hier sehr häufig erst am Ende einer Kette von zunächst primär wirtschaftlichen Interessen, der ethische Wunsch nach einer kulturellen Sanktionierung das Gewissen beruhigt. Dass ein geschichtliches Grundverständnis zur moralischen Bildung aller Menschen beiträgt, ist schließlich unumstritten. In wertvollen Privatsammlungen reicher Bohemiens dient sie der Menschheit aber weniger.

Und genau diesen Erkenntnisweg ist Andi Peters auch gegangen. Er hat sich von den nassen Abenteurern gelöst und unter hohem persönlichen, auch wirtschaftlichem Einsatz, ein neues Konzept entwickelt, dass durchwirkt ist von kulturellem Verantwortungsbewusstsein. Es geht mir an dieser Stelle keineswegs um eine Glorifizierung, sondern vielmehr um die Unterstützung einer Exempel-Situation. Auf dem Grunde der Meere liegt mehr unentdecktes Material, das uns Aufschluss über die menschliche Entwicklungsgeschichte geben könnte, als an allen Ausgrabungsstätten der Welt zusammengefasst zu finden wäre.

Die wichtigsten Siedlungsstätten der Menschen lagen überwiegend an Flußmündungen. Die verschiedenen Eiszeiten und darauf folgenden Schmelzperioden beförderten ihre Spuren in Tiefen, die für uns über Jahrtausende nicht zugänglich waren. Die wichtigsten Handelswege und somit die wichtigsten Transportwege gingen von hier aus. Schiffe waren immer schon debile Vehikel, wurden zudem kontinuierlich angegriffen, beraubt und letzlich versenkt. Die ungezügelten Elemente taten ein Übriges. Auf dem Boden des Mittelmeeres fand man Besiedlungsspuren und nimmt an, dass die Wanne über eine undichte Stelle bei Gibraltar irgendwann vollgelaufen ist. Die Geschichte ließe sich noch seitenweise fortführen.

Und Andi Peters könnte Bücher mit seinen Berichten über diese Zusammenhänge füllen, denn wir sprechen hier von seiner ureigenen Welt.

Er hat einen enormen Fundus von Fachwissen und Artefakten zusammengetragen und ist überzeugt, dass er für diesen "Schatz" jetzt einen sicheren Gral schaffen muss. Eine Aufgabe, die er wohl nicht alleine bewältigen kann. --Jens Rusch 09:08, 23. Okt. 2008 (CEST)


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